Am Ende des Seils

Roman | Eine außergewöhnliche Frau und Bergsteigerin, die ihrer Zeit voraus ist
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Bayern im Buch-Rezension
Hedi möchte als erste Frau zusammen mit einer männlichen Seilschaft die Erstbesteigung der Eiger Nordwand schaffen.
Es gab nicht wenige Versuche, die zum Tod führten, bis es 1938 einer Viererseilschaft um den Bayern Anderl Heckmair gelang, in drei Tagen auf dem Weg durch die Eiger Nordwand ("Mordwand") den Gipfel zu erreichen. Vor diesem Hintergrund und dem politischen Hintergrund des Nationalsozialismus spielt der ungewöhnliche Roman. Eine der Hauptpersonen ist die junge Bergführerin Hedi, die zu Beginn auf den Wendelstein steigt, um in der Gipfelkapelle mit zwei Kerzen an ihre Eltern zu denken, die vor einem Jahr bei einem Autounfall zu Tode gekommen waren. Als sie zum Hof ihrer Großeltern zurückkommt, liest sie in der Zeitung, dass eine italienische Viererseilschaft plant, die Erstbesteigung der Eigernordwand in Angriff zu nehmen. Hedi will ihnen zuvorkommen. Der Leitner Anderl ist sofort für ihren Plan zu haben und will seinen Bruder Thomas fragen, ob er dazu mit ihnen eine Seilschaft bilden würde. Dazu noch der Hias, dann wären sie eine tolle Gruppe. - Beim Lesen des fesselnden Buchs glaubt man immer wieder fast, dass es sich um einen Tatsachenbericht und nicht um einen fiktiven Roman handelt. Zusätzlich zu den bergsteigerischen Schilderungen sind immer wieder auch die zwischenmenschlichen Beziehungen interessant. Darüber hinaus bringt der Nationalsozialismus negative Facetten. Als Leser wird man gefühlsmäßig angesprochen, wobei die Gefühle in der ganzen Bandbreite von Angst, Freude und Glück hin- und herschwingen. Ein toller Roman, den man am liebsten nicht mehr aus der Hand legen würde, wenn man einmal angefangen hat, ihn zu lesen.
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Artikelbeschreibung

Liebe und Tod an der Eigernordwand - und eine außergewöhnliche Frau, die ihrer Zeit voraus istOberbayern, 1936: Die junge Lehrerin Hedi hat die Leidenschaft fürs Bergsteigen von ihrem verstorbenen Vater geerbt. Zusammen mit ihm und den beiden Brüdern Thomas und Anderl, den Söhnen eines guten Freundes ihres Vaters, hat Hedi bereits viele Gipfel und Wände der Alpen bezwungen.
Als sie eines Morgens in der Zeitung liest, dass eine natürlich ausschließlich männliche französische Seilschaft im Juli 1936 zum ersten Mal die Eigernordwand, die in Fachkreisen als das 'letzte Problem der Alpen' bezeichnet wird, durchsteigen will, ist sie wie elektrisiert. Sie sieht die Chance, der Welt zu zeigen, dass eine Bergsteigerin nicht weniger kann als ihre männlichen Kollegen. Gemeinsam mit Anderl, Thomas und derem Bekannten Hias stellt sie sich der Herausforderung - doch nicht nur der Berg birgt viele Gefahren. Das politische Klima im Land ist angespannt, und als Hedi und Thomas sich endlich näherkommen, scheint ihr Glück nur von kurzer Dauer ...

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Pressestimmen

Das mitreißende Buch über eine außergewöhnliche Frau und Bergsteigerin möchte man gar nicht mehr aus der Hand legen. Lesen Magazin 20231204
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