
Artikelbeschreibung
Der Begriff "Backpacker" bezeichnet heute jene Touristen, die sich als preisbewusste Reisende verstehen. Bis vor kurzem galten diese Reisenden als Herumtreiber oder Wanderer, die dafür bekannt waren, lange Reisen zu wenig besuchten Orten zu unternehmen, in Hostels zu übernachten und unterwegs sogar zu arbeiten, um ihren, wie sie es nannten, "zurück zu den Wurzeln"-Lebensstil zu finanzieren. In den letzten zehn Jahren haben jedoch sowohl Wissenschaftler als auch Wirtschaftsanalysten eine Verlagerung hin zum Massentourismus festgestellt, da preisgünstiges Reisen immer mehr zum Mainstream wird. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Backpacker trotz des Begriffs "preisgünstiges Reisen" während ihrer Zeit als Touristen insgesamt mehr Geld ausgeben als ihre "weniger abenteuerlustigen" Pendants, die in der Regel in Hotels übernachten, kommerzielle Sehenswürdigkeiten besuchen und kürzere Urlaube machen als ihre Backpacker-Kollegen. Die langen Reisen und der nomadische Lebensstil von Rucksacktouristen müssen darauf hindeuten, dass sie ihre Reisen aus ganz anderen Gründen unternehmen als Touristen, die sich selbst nicht als Rucksacktouristen betrachten. Wenn Rucksacktouristen Gemeinsamkeiten mit anderen Touristen haben, was unterscheidet sie dann? Diese und andere Fragen werden untersucht, um herauszufinden, warum sich Menschen dafür entscheiden, Rucksacktouristen zu werden.
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Personeninformation
Stacey Thompson ist Anthropologin und Museumsfachfrau und lebt in den Vereinigten Staaten. Sie erwarb 2008 ihren Master-Abschluss in Anthropologie an der George Washington University. Zwischen 2003 und 2007 lebte und arbeitete Stacey in Hostels in New York City. Ihre Studie konzentriert sich auf die sozialen Beweggründe von Rucksacktouristen, die preisgünstig reisen.
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