Die Wölfe von Greifswald

Eine Familiensaga
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Buchprofile - Rezension
Eine Dreizehnjährige wird mit der ungewöhnlichen Geschichte ihrer Eltern konfrontiert.
Die dreiköpfige Familie König im nordostdeutschen Greifswald führt ein durchschnittlich solides, auskömmliches Leben. Vater Tobias ist IT-Techniker bei einem größeren Unternehmen, die Mutter Aslaug, auch Mor genannt, arbeitet im örtlichen Theater u.a. als Kostümbildnerin. Die Tochter Barn, auch Aslaug nach einem alten nordischen Namen, genannt, besucht das Gymnasium, ist eine aufgeweckte, sportliche Schülerin. Eines Tages kommt sie aufgewühlt, tränenüberströmt und verbittert nach Hause. Es gibt Ärger mit einer Mädchengruppe in der Klasse, die Aslaug schon eine ganze Weile verhöhnt. Aslaug ist intelligenter, ehrgeiziger, in jeder Hinsicht anders als der Durchschnitt. Das ärgert eine Clique mit einer Anführerin und deren Gefolge. Die Mutter lässt sich das alles erklären und offenbart, dass die Tochter und auch der Ehemann die Geschichte der Vorfahren kennenlernen sollen. In den folgenden Monaten erzählt sie den beiden immer wieder abschnittsweise von den Ahnen, Urahnen, bei denen immer die weiblichen Vertreterinnen eine maßgebliche Rolle spielten. Und es läuft letztlich darauf hinaus, dass sie besonderes leisten. In diesen Ahnengeschichten spielen immer wieder Wölfe eine Rolle, Wölfe, die in ihrem Rudel Leittiere waren und für das Überleben sorgten. Die junge Aslaug wird von verstörenden Träumen heimgesucht; sie identifiziert sich irgendwie mit den Tieren. Das geht so weit, dass sie sich heimlich, zum großen Ärger ihrer Mutter, ein Wolfstatoo auf den Rücken tätowieren lässt. Sie akzeptiert die Besonderheit ihres Naturells, sie lernt mit speziellen Situationen besser, gefasster umzugehen. Sogar mit den Feindinnen an der Schule gibt es eine Aussöhnung. Vater Tobias hatte parallel seinen Stammbaum erforscht und ist dabei auf jüdische Vorfahren gestoßen: Bei einem Familientreffen in Berlin werden viele bekannte und unbekannte, verstörende und auch nicht erklärbare Abläufe in der Vergangenheit thematisiert. - Dieser Roman ist eine Mischung aus Märchen, Mythos und Sagen. Nordische Götter, Odin mit Gefolge, Nornen, Walküren tummeln sich in den Erzählungen der Mutter. Es werden Anleihen bei Autoren wie Tolkien, Martin gemacht. Im Aufbau des Romans wird an Gaarders "Sofies Welt" erinnert. Die oftmals schockierenden Abläufe irritieren das Mädchen, und sicher auch die Leserschaft immer wieder. Dass sich für Familie König, vor allem die Tochter, trotz der verstörenden Vorfahrengeschichten alles zum Besten richtet, ist ein gedeihliches Ende einer schon etwas absonderlichen Geschichte. Die Autorin möchte mit ihrem Buch Jugendliche und Erwachsenen gleichermaßen ansprechen.
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Artikelbeschreibung

Die dreizehnjährige, impulsive Aslaug stürzt zum ersten Mal in ihrem Leben in eine tiefe Krise. Ihre Mutter reagiert seltsam: Sie beginnt, ihrer Tochter die Geschichte ihrer Vorfahrinnen zu erzählen. Die reicht bis in mythische skandinavische Zeiten zurück, ist blutig, gewalttätig, herzergreifend und moralisch herausfordernd. Aslaugs Vater erforscht parallel die eigene Familiengeschichte und kommt einem ebenfalls dunklen Geheimnis aus der NS-Zeit auf die Spur. Für Aslaug verschwimmen die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits, Vergangenheit und Gegenwart, Mythen und deutscher Geschichte, Fiktion und Realität, Physik und Metaphysik immer mehr. Ein Dreivierteljahr wird sie auf emotionaler Achterbahnfahrt zwischen Verlust und Neubeginn hin- und hergeschleudert.Ein epischer Roman über die Suche nach den eigenen Wurzeln, vor allem aber über das Erwachsenwerden. Für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren.

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