Kein Ende in Sicht

Ein Soldatenschicksal im Zweiten Weltkrieg
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Buchprofile - Rezension
Vom Leben zwischen den Kriegen und im Weltenbrand.
Es gibt immer weniger Zeitzeugen. Umso wertvoller sind Berichte von Menschen, die die beiden Kriege miterlebt haben und so völlig authentisch davon erzählen können. Otto, einer von vier Söhnen der Eheleute Eder, wächst im beschaulichen Allershausen/Oberbayern auf. Otto macht eine Lehre beim Kgl. Bayer. Hoffotografen in Freising und lernt bald die Schikanen der SA kennen. Nach Reichsarbeitsdienst und beruflichen Stationen in Ulm und München erhält er den Stellungsbefehl, der nahtlos in den Kriegseinsatz übergeht. Über Ungarn geht es zunächst Richtung Griechenland. Nach einer Verwundung mit "Heilaufenthalt" in Zakopane heißt es: "Auf zu den Gebirgsjägern nach Oberammergau!". Von dort wird Otto mit seiner Kompanie in die Ukraine an die berüchtigte Ostfront geschickt. Dort erlebt er 1941 den russischen Winter und im Sommer 1942 Regen und Schlamm im Kaukasus, bevor die Truppe ans Schwarze Meer verlegt wird. Im ersten Heimaturlaub trifft Otto "Leni", die Liebe seines Lebens, und hält gleich bei deren Eltern um ihre Hand an. Zurück bei den Funkern in Russland erleidet er eine zweite Verwundung. Ein neuer Marschbefehl weist schließlich nach Italien, zur Partisanenbekämpfung. 1944, während eines kurzen Heimaturlaubs, heiratet er schließlich seine Leni, bevor es wieder nach Italien geht. Dort erreicht die Einheit am 28. April 1945 die Kunde, dass die Amerikaner in Allershausen stehen. Nur kurz muss Otto im Gefangenenlager Como ausharren, bevor er in den Zug nach Rosenheim gelangt. Vom Entlasslager dort geht es endlich in die Heimat mit dem bedrückenden Gedanken, durch den unseligen Krieg viele Jahre verloren zu haben. - Der Überlebensbericht des Soldaten blendet weder die grausamen noch die etwas "schöneren" Details, z.B. Kameradschaft, aus und darf als wertvolles Zeitdokument gelten.
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Artikelbeschreibung

Der Fotograf Otto Eder ist als Funker in Frankreich stationiert, bevor er mit seiner Division nach Jugoslawien geschickt wird. Als der Befehl kommt, an die Ostfront zu ziehen, verlieren viele seiner Kameraden in schweren und zum Teil sehr verlustreichen Kämpfen das Leben. Die Versorgungswege der Truppe werden immer länger, Verpflegung und Munition gehen zu Ende. Über den Kaukasus geht es weiter zum Kuban-Brückenkopf. Otto wird schwer verletzt und nach seinem Genesungsurlaub in Italien eingesetzt. In den letzten Monaten vor Kriegsende marschieren sie den Amerikanern entgegen, kapitulieren und werden in ein Gefangenenlager am Comer See gebracht.

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