Victor Hugo

Im Exil
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Buchprofile - Rezension
In seinem Exil auf der Kanalinsel Jersey lässt der Unfalltod seiner geliebten Tochter Jacqueline dem französischen Dichter Victor Hugo keine Ruhe.
Anfang der 50er Jahre des 19. Jh. lebt der berühmte französische Dichter Victor Hugo mit einem Teil seiner Familie und Freunden im selbstgewählten Exil auf der britischen Kanalinsel Jersey, um einer Verhaftung durch den selbsternannten Kaiser und Despoten Napoleon III. zu entgehen. Doch der vermeintliche Unfalltod seiner geliebten Tochter Jacqueline, die vor 10 Jahren bei einem Bootsunglück auf der Seine ertrunken ist, lässt ihm keine Ruhe. Schließlich begibt er sich inkognito auf eine für ihn gefahrvolle Reise nach Frankreich, um die Hintergründe dieses Geschehens aufzuklären, was ihm schließlich in der Unterwelt von Paris auch gelingt. In der finalen Begegnung mit dem Drahtzieher des Anschlags auf das Boot kann er diesem schließlich verzeihen. Zurück auf Jersey setzt er sich sogar vehement für die Abschaffung der Todesstrafe ein, von der aktuell ein Kleinkrimineller auf der Nachbarinsel Guernsey bedroht ist. Vor dem realen Hintergrund der gesellschaftlichen Verhältnisse in Frankreich in der Mitte des 19. Jh., die geprägt sind von sozialen Gegensätzen und einem Kaiser, der seine Herrschaft auf Spitzel und polizeistaatliche Macht stützen muss, haben Gil und Paturaud diese fiktive, aber durchaus in sich stimmige Handlung erdacht und zeichnerisch gekonnt in Bilder umgesetzt, die manchmal auf den Betrachter wie Gemälde wirken. Als eine in sich abgeschlossene, gehaltvolle Bilderzählung für Erwachsene zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Für seinen Widerstand gegen den Staatsstreich von Napoleon III. verbannt dieser den genialen Dichter Victor Hugo aus Frankreich. 1853 fristet der Poet sein Exil auf der Insel Jersey und widmet sich neben dem Schreiben dem Spiritismus. Bei einer Séance erscheint ihm der Geist seiner tragisch verstorbenen Tochter Leopoldine, über deren Verlust Victor Hugo nicht hinwegkommt. Leopoldine fordert ihn auf, das Drama ihres Todes näher zu untersuchen, und so verlässt der Dichter heimlich sein Exil und dringt tief in das Herz von Paris vor auf der Suche nach Hinweisen. Das menschliche Elend, das ihn dort erwartet, wird ihn zu seinem größten Werk inspirieren: »Les Miserables«. Die Handlung von »Victor Hugo« ist fiktiv, aber die Hintergründe sind es nicht. Victor Hugo, der leidenschaftliche Sozialkritiker, war davon überzeugt, mit seiner verstorbenen Tochter kommunizieren zu können und Eingaben aus der Welt der Geister zu erhalten. In einem illustrierten Anhang stellen Esther Gil und Laurent Paturaud Fakten und Fiktion einander gegenüber.

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