
Artikelbeschreibung
Kafka, Camus und David Goodis sagt David L. Ulin in einem Interview, spielten beim Schreiben seines Kriminalromans eine große Rolle. Es ist Geschichte eines Ich-Erzählers. Ein Mann in einem Apartmentkomplex in L.A versteckt sich vor seiner Vergangenheit, an die er sich nicht erinnern will. Auf der anderen Seite des Hofes hört seine Nachbarin nicht auf zu schreien. Als sie ihn in einem Erbstreit mit ihrer entfremdeten Stiefmutter um Hilfe bittet, wird er in ein Netz aus Angst undManipulation hineingezogen. Wie in einem Fiebertraum weiß er nicht mehr, was er glauben soll. Erst ist irritiert und doch will er verhindern, dass Corrina, die Stieftochter, wie im Gespräch mit ihm angekündigt, ihre Stiefmutter Sylvia tötet. Sie fühlt sich um ihren Anteil am Nachlass des verstorbenen Vaters betrogen. Die Stiefmutter hat Anwälte beauftragt, um seinen angeblichenWunsch zu verwirklichen, seine Tochter enterben.Umgeben von Waldbränden entwickelt sich ein Noir. Böse, brutal kurz, scharf, düster. Ein Kriminalroman, so die Absicht des Autors, der sich in einer Nacht lesen lässt. In dreizehn Kapiteln offenbart sich ein gewalttätiger, verzweifelter Ort ohne Vergebung. Ein Thriller voller schlechter Menschen, die schlimme Dinge tun und buchstäblich die Straßen ablaufen, um Erlösung zu finden.
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Personeninformation
David L. Ulin ist der Buchredakteur von Alta (Magazin) und ehemaliger Buchredakteur undBuchkritiker der Los Angeles Times. Seine Arbeiten erschienen in The Atlantic, The NewYork Times, Harper's, The Paris Review und "The Best American Essays 2020". Er erhieltStipendien der Guggenheim Foundation, der Lannan Foundation und der UcrossFoundation sowie ein COLA Individual Master Artist Grant der Stadt Los Angeles.Er ist Professor für Englisch an der University of Southern California, wo er die ZeitschriftAir/Light herausgibt.
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