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Roman
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Buchprofile - Rezension
Eine Enkelin erzählt aus dem Leben ihrer Großmutter Lina im 20. Jh. – ein Stück Zeitgeschichte in berührenden Bildern.
"Linas Glück hatte nichts Flüchtiges, es war immer da!“ Jacqueline Kornmüller erzählt die Geschichte ihrer 1911 geborenen Großmutter Lina, die noch am Ende ihres Lebens sagt: „So eine Armut, wie ich sie erlebt habe, gehört verboten.“ Mit 13 tritt sie ihre erste Stelle an. Gemeinsam mit Maria, der sie in lebenslanger Freundschaft verbunden ist, ergreift sie jede Chance und kämpft sich durch ein arbeitsreiches und keineswegs leichtes Leben. Lina ist leidenschaftliche Lottospielerin und glaubt umso mehr an ihr Glück, je länger sie spielt. – Das Buch erzählt die Geschichte einer Frau, die in einer Zeit lebt, in der sich alles mit großer Geschwindigkeit radikalisiert und mit großer Härte in menschliche Schicksale eingreift. Die Autorin erzählt, wie sie ihre Großmutter selbst erlebte und von dem, was diese ihr in gemeinsamen, ruhigen Stunden anvertraute. Es ist ein Buch, das es der Leserin mit seinen kurzen Kapiteln und seiner literarischen Schönheit leichtmacht, sodass sie es am liebsten gleich noch einmal lesen möchte. Es ist ein Stück Zeitgeschichte in erschütternden, aber auch ermutigenden Bildern, zu denen die Schriftstellerin Monika Helfer schreibt: „So ein Leben. So kluge Bilder.“ Sehr empfehlenswert!
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Artikelbeschreibung

Jacqueline Kornmüller verwandelt die Erinnerung an ihre Großmutter in Literatur. Sie erzählt die Geschichte einer starken, unbeugsamen Frau, die das Glück selbst in die Hand nimmt und einfach nicht mehr loslässt.

»Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Lottospielerin, das ist begründet in der Tatsache, dass sie als Kind eine Art von Armut erlebte, die so bitter war, dass sie noch am Ende ihres Lebens zu mir sagte: So eine Armut, wie ich sie als Kind erlebt habe, gehört verboten.«

Bayern in den 1920er Jahren. Bei ihrer ersten Anstellung darf Lina in der Küche nur die Kupferkessel waschen. Doch bald wendet sich das Blatt, durch eine Hintertür betritt sie die Bühne des Clausings, Lieblingshotel der Ufa im Luftkurort Garmisch. Das Kommen und Gehen der Gäste, das Empfangen, das Wünsche erfüllen, all das versteht Lina als Chance, ihrer Realität zu entkommen. Und schon bald verhilft ein Zufall ihr zu einem eigenen Hotel. Es kommen arbeitsreiche, schicksalsschwere Jahre. Aber wenn Lina auf der Veranda der Amalie ihre Lottoscheine ausfüllt, steckt sie alle an, mit ihrem unbedingten Glauben an das Glück.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Anschrift: Bahnhofsvorplatz 1
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Personeninformation

Jacqueline Kornmüller ist Regisseurin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Wien. Mit ihrer Novelle Das Haus verlassen (2024), die in Kat Menschiks Reihe der Lieblingsbücher erschien, gelang Jacqueline Kornmüller ein erster literarischer Erfolg als Autorin. 2025 erschien ihr erster Roman 6 aus 49 - »Ein Lottogewinn - in einem Wort: beglückend!« (WDR 5)

Pressestimmen

Lina hat diese Sonnigkeit zu glauben, dass das irgendwie schon alles wird. (...) Man kann sie sich förmlich aus den Seiten saugen, diese Zuversicht. Maria-Christina Piwowarski blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast 20260117
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