Book of Lives

So etwas wie Memoiren | Die literarische Autobiografie der Handmaid's Tale-Autorin auf Deutsch!
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Buchprofile - Rezension
Eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen unserer Zeit bietet einen spannenden Rückblick auf ihr Leben und Einblick in ihr literarisches Schaffen.
"Jeder Schriftsteller hat mindestens zwei Wesen: das, das lebt, und das, das schreibt." In ihrem "Book of Lives" bringt Margaret Atwood beide Wesen zusammen, das lebende und das schreibende. Scharfsinnig, humorvoll und mit einer gehörigen Portion Selbstironie nimmt die begnadete Erzählerin ihre Leser:innen mit auf eine spannende Zeitreise. Diese beginnt mit der unbeschwerten Kindheit in den endlosen Weiten der kanadischen Wildnis. Für die Tochter eines Insektenforschers sind es prägende Erfahrungen, die zu ihrer lebenslangen Naturverbundenheit und ihrem Engagement für Naturschutz führen. In die Schulzeit fallen ihre ersten Schreibversuche, die sie während des Studiums fortsetzt und die sie darin bestärken, Schriftstellerin zu werden. Inspirierend sind die Jahre in Harvard, laut Atwood der "Nabel der weltweiten Bildung", wo die Studentin aus Kanada als Exotin wahrgenommen wird. 1967 heiratet sie ihren langjährigen Freund Jim Polk. Obwohl sich der kulturelle Raum in Kanada zu öffnen beginnt, ist die finanzielle Lage des jungen Akademikerpaares prekär. Es erweist sich als kräftezehrend, den Lehrauftrag an der Hochschule, das eigene Schreiben und das unstete Familienleben unter einen Hut zu bringen. 1973 lernt Atwood den Schriftsteller und Ornithologen Graeme Gibson kennen und lieben, ihren Lebensmenschen und Vater ihres einzigen Kindes. Weltruhm erlangt sie mit dem dystopischen Roman "Der Report der Magd", den sie größtenteils im geteilten Berlin der 1980er-Jahre verfasst. Für ihr beachtliches Werk wird sie vielfach ausgezeichnet, für ihr politisches Engagement und ihren Einsatz für Menschenrechte geehrt. Ihr neuestes Buch, das sie bezeichnenderweise "So etwas wie Memoiren" nennt, ist mehr als eine Autobiografie: Es ist Familien-, Zeit- und Literaturgeschichte zugleich und umfasst die Lebenswege vieler ihrer treuen Begleiter. Margaret Atwood stellt die Frage: "Für wen hält man sich, wenn man schreibt? Und für wen halten einen die anderen? Schamanin? Weise? Unterhalterin? Hofnärrin? Wichtigtuerin? Hochstaplerin? Ersatz-Freund …?" Befolgen Sie den Rat der Rezensentin, lesen Sie das Buch und finden Sie ihre persönliche Antwort!
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Artikelbeschreibung

Als Tochter von Wissenschaftler:innen verbrachte Atwood den Großteil ihrer Kindheit in der kanadischen Wildnis - der Start in ein Ausnahme-Leben. Es folgen die Jahre, in denen sie erst Teil der literarischen Bohème und dann zu jener Autorin wurde, deren legendärer »Report der Magd« (geschrieben im Berlin der 1980er Jahre) unsere Welt bis heute prägen. Atwood erzählt, wie es weiterging, lässt uns teilhaben an ihren Freundschaften, am Leben mit ihrem Mann Graeme. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, hochamüsantes Buch voller überlebensgroßer Figuren: Dichter, Bären, Hollywood-Schaupieler ... Ein Einblick in ihr Schreiben, in die Verbindungen zwischen realem Leben und Kunst und in die Funktionsweise eines der kreativsten Köpfe unserer Zeit.



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Personeninformation

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto. 

Helmut Krausser, geboren 1964 in Esslingen, schreibt Romane, Erzählungen, Lyrik, Tagebücher, Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und komponiert Musik. Von ihm erschienen u.a. »Fette Welt« (1992), »Melodien oder Nachträge zum quecksilbernen Zeitalter« (1993), »Thanatos« (1996), »Der große Bagarozy« (1997), »UC (Ultrachronos« (2003), »Eros« (2006), »Die kleinen Gärten des Maestro Puccini« (2008), »Einsamkeit und Sex und Mitleid« (2009), »Die letzten schönen Tage« (2011), »Nicht ganz schlechte Menschen« (2012), »Gebrauchsanweisung für den FC Bayern München« (2015), »Alles ist gut« (2015), »Geschehnisse während der Weltmeisterschaft« (2018) und zuletzt der Lyrikband »Glutnester« (2021) sowie die Romane »Trennungen. Verbrennungen« (2019), »Für die Ewigkeit. Die Flucht von Cis und Jorge Jega« (2020), »Wann das mit Jeanne begann« (2022) und »Freundschaft und Vergeltung«. Mehrere seiner Bücher wurden verfilmt und seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er lebt in Berlin.

Pressestimmen

»Ihre Vorzüge als Erzählerin bringt Atwood auch in ihre Memoiren ein. Es sind ihr scharfes Auge für Details, ihr untrügliches Gespür für menschliche Empfindungen und ihre Freude an Ironie und Selbstironie.« Franziska Hirsbrunner (CH) SRF 2 Kultur 20251104
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