Konrad von Querfurt, Bischof von Würzburg (1198-1202), und die Anfänge der Stadt Karlstadt am Main

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Bayern im Buch-Rezension
Kaiserberater, Reichskanzler, Bischof, Kreuzzügler und Heerführer - Konrad von Querfurt war einer der einflussreichsten Persönlichkeiten seiner Zeit.
Voraus geht eine Darstellung der politischen und kirchlichen Verhältnisse Mainfrankens um 700, speziell der Entstehung des Würzburger Bistums und Hochstifts. Ausführlich wird auf die Biographie Konrads eingegangen: Er war Kaplan Friedrich Barbarossas, Bischof von Hildesheim und Kanzler Heinrichs VI. 1197 nahm Konrad am sogenannten Deutschen Kreuzzug teil. Er war zeitweise vom Papst exkommuniziert, bevor er schließlich 1198 zum Bischof von Würzburg ernannt wurde. Seine wichtigste Entscheidung war die Stadtgründung von Karlstadt, die bis ins 19. Jh. Karl dem Großen zugeschrieben worden war. Die Hintergründe seiner spektakulären Ermordung 1202 blieben unklar. Vermutlich führten Verwicklungen mit der Würzburger Führungsschicht zu seinem Tod. Ausführlich untersucht werden die verschiedenen einschlägigen Urkunden und erzählenden Quellen, nicht nur im Text, sondern auch in umfangreichen Erläuterungen. Dabei finden sich wichtige Details zur Geschichte von verschiedenen Burgen und Städten um 1200, u.a. zu Hanau, Seligenstadt, Wertheim, Ochsenfurt, Kitzingen, Schweinfurt und Hammelburg. Eine wissenschaftlich fundierte Recherche nicht nur zur Würzburger Bistumsgeschichte!
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Artikelbeschreibung

Die Karolinger gaben der Karl(s)burg und der dazugehörigen Siedlung ihren Namen, und auch die letzte mainfränkische Herzogin Immina war mit ihr verbunden. Um 1200 schuf der Würzburger Bischof Konrad von Querfurt die Voraussetzungen, um auf der anderen Mainseite eine neue Stadt entstehen zu lassen, die den Namen Karlstadt erhielt. 1202 wurde Konrad ermordet, bis heute sind die Hintergründe nur schwer zu fassen, und in gewisser Weise hat auch die Stadtgründung mit seinem blutigen Ende durch die Herren der Ravensburg (bei Thüngersheim) zu tun. Doch seine Gründung wuchs, und sie wurde zu einer der wichtigsten würzburgischen Städte. Die Arbeit zeigt die Vorgeschichte und quellenmäßig den Entstehungsprozess bis 1325 auf, verbunden mit einer neuen Analyse der Person Bischof Konrads, und sie ist damit ein Beitrag zur Entstehung und zur frühen Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg.

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Personeninformation

Dr. Theodor Ruf, geboren 1950 in Lohr am Main. Studium in Würzburg, Promotion 1984 über die Grafen von Rieneck. Lehrtätigkeit in Marktheidenfeld, Aschaffenburg und Washington, D.C. Zahlreiche Veröffentlichungen, besonders zur Geschichte des mainfränkischen Raumes. Seit 2015 Kreisheimatpfleger für den Altlandkreis Lohr.

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