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Der Historiker Rutger Bregman setzt sich in seinem Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der Mensch nicht böse, sondern, so Bregman, im Gegenteil: von Grund auf gut. Und geht man von dieser Prämisse aus, ist es möglich, die Welt und den Menschen in ihr komplett neu und grundoptimistisch zu denken. In seinem mitreißend geschriebenen, überzeugenden Buch präsentiert Bregman Ideen für die Verbesserung der Welt. Sie sind innovativ und mutig und stimmen vor allem hoffnungsfroh.
Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie
Samra Kljajic schafft in ihrem Sachbuch eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung. Eine historische Perspektive auf weibliche Macht: Selbstbestimmung und Einfluss in einer von Männern dominierten Welt.
»Ich möchte Frauen sichtbar machen, die mich faszinieren - jene, die die Geschichte prägten, aber hinter Skandalen, Intrigen und Vorurteilen standen. Trotzdem oder gerade deswegen wurde ihr Einfluss lange übersehen oder verzerrt dargestellt.« Samra Kljajic
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich - für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war - warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen - und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen.
Wie Frauen ganze Dynastien formten, die Gesellschaft prägten und Geschichte schrieben: von Kleopatra und Jeanne d'Arc über Anne Boleyn, Madame de Pompadour, Katharina de' Medici, Hürrem Sultan und Maria Theresia bis zu Marie Antoinette, Lola Montez und Mata Hari.
Von Samra Kljajic (@geschichtegram) ist bei dtv außerdem 'Selfie mit dem Sonnenkönig' erschienen. Influencing anno dazumal: Schönheitsideale, Selbstdarstellung, Cancel Culture, Fake News sind keine modernen Phänomene - wer waren die historischen Influencer und welchen Einfluss hatten sie?
Porträt einer vergessenen Provinz
14 Millionen Flüchtlinge: Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen aktuellen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt.
»Es war der 26. Januar 1945. Der Krieg in Europa sollte noch mehr als drei Monate toben, aber für meine Großmutter ging, wie für die meisten Ostpreussen, die alte Welt schon jetzt zu Ende. Sie wollte nicht warten, bis die russischen Soldaten, die durch jahrelange deutsche Verwüstungen rachsüchtig gestimmt waren, in die Heimat einmarschierten und die Herrschaft übernahmen.«
»Selten hat mich in letzter Zeit die Lektüre eines Werkes zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts so bewegt wie diese.« Heinrich Augsut Winkler
Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist. Es entsteht ein Portrait der fast vergessenen deutschen Provinz, die in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit sichtbar wird - als verdrängter Teil unserer nationalen Identität.
Das Buch von den Machern des beliebten Geschichtspodcasts »Geschichten aus der Geschichte«
Wussten Sie, dass der erste Mensch, der die Welt in einem Auto umrundete, eine Frau war? Und dass Pinguine wohlbekömmlich sind, Eisbären hingegen nicht? Oder haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es sich als Kaiser undercover reist? Die Historiker Richard Hemmer und Daniel Meßner beschäftigen sich täglich mit Geschichten, die hinter solch spannenden wie kuriosen Erkenntnissen und Fragen stehen. In ihrem Buch nehmen sie uns mit auf eine Zeitreise um die Welt in 20 Geschichten, und zeigen in unvergleichbar unterhaltsamer Manier historische Zusammenhänge zwischen großen Entdeckungen, waghalsigen Abenteuern und beeindruckenden Errungenschaften auf - vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit, von der Arktis bis zum Südpolarmeer.
»Dieses Buch zeigt, dass Geschichte lebendig und menschennah erzählt werden kann.« _ Stern
Wie wurde die Welt eigentlich zu der, in der wir heute leben? Auf keine geringere Frage bietet Geschichte eine Antwort, und Richard Hemmer und Daniel Meßner erzählen hauptberuflich Geschichte. Dabei versteifen sie sich jedoch nicht darauf, zum x-ten Mal die Französische Revolution darzulegen oder chronologisch durch sämtliche Königshäuser zu führen. Vielmehr sehen sie die Vergangenheit als Flickenteppich, der sich aus einzelnen kleinen und großen Momenten zusammensetzt.In diesem Buch widmen sich die beiden Historiker den Menschen, die es in die weite Welt trieb: Es geht um Frauen, die die Erde auf unterschiedlichste Arten umrundeten, um Forschende, die neue Spezies entdeckten und auch um die Ewigreisenden, die schon im Mittelalter die Grenzen des ihnen damals Bekannten ausloteten. Auf einmalige Weise zeigen sie, wie die Welt Reisende prägte, aber vor allem: wie diese Reisenden die Welt prägten.
New to Penguin Classics, the astonishing story of the Copernican Revolution, told through the words of the ground-breaking scientists who brought it aboutIn the late fifteenth century, it was believed that the earth stood motionless at the centre of a small, ordered cosmos. Just over two centuries later, everything had changed. Not only was the sun the centre of creation, but the entire practice of science had been revolutionised. This is the story of that astonishing transformation, told through the words of the astronomers and mathematicians at its heart. Bringing together excerpts from the works and letters of Copernicus, Galileo, Kepler, Descartes, Newton and others for the first time, The Dawn of Modern Cosmology is the definitive record of one of the great turning points in human history.Edited with Translations, Notes and an Introduction by Aviva Rothman
250. Geburtstag der USA - 4. Juli 2026
Von der Gründung zu Trump, vom Imperialismus zum Isolationismus, vom Glücksversprechen des Massenkonsums zum Klimawandel, von der Vormacht zum chaotischen Faktor, von der Verheißung zur Gefahr: die gemischte Bilanz der amerikanischen Epoche.
Die Vereinigten Staaten haben sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt - und ähnlich viel zugemutet. Philipp Gasserts Bilanz der amerikanischen Geschichte und ihres internationalen Einflusses ist ambivalent und so erhellend wie ernüchternd, wenn er nachzeichnet, wie tief die kaum zu überbrückenden Widersprüche, die heute so offen zutage treten, in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind.
Wie in einem Dorf im Schwarzwald die Bundesrepublik entstand
Das Schwarzwalddorf Saig über Titisee wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Rückzugsort für Intellektuelle, Künstlerinnen, Industrielle, Verfolgte und Widerständler: Martin Heidegger, Edmund Husserl, Otto Dix, Marie Luise Kaschnitz, Hanns Martin Schleyer, Generaldirektoren deutscher Konzerne, Stars der Babelsberger Studios, Stauffenberg-Vertraute und Bildhauer aus dem Umfeld Hitlers - sie alle verbringen Zeit an diesem abgeschiedenen Ort im Hochschwarzwald. Was wie ein historischer Zufall wirkt, entpuppt sich als Schlüsselkonstellation für die deutsche Nachkriegsordnung. Inmitten traumhafter Natur kreuzen sich hier Wege und Weltanschauungen - und wichtige Entscheidungen, die die junge Bundesrepublik prägen werden, fallen genau hier. Saig wird dabei zum Symbol des Widerstands, der Hoffnung und der intellektuellen Erneuerung.
Von den kulturellen Experimenten der Weimarer Republik über die Schrecken des Nationalsozialismus bis hin zur demokratischen Neuordnung nach 1945 - Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther zeichnen anhand von exklusivem Archivmaterial mit großer erzählerischer Wucht ein epochales Porträt deutscher Geschichte.
Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: info@gutkind-verlag.de
Feminismus 1848 - 1919: Die frühe Frauenbewegung und ihre Erfolge
Januar 1919: Erstmals dürfen Frauen im Deutschen Reich wählen. Dieser historische Moment war kein Geschenk, sondern das Ergebnis eines über siebzigjährigen Kampfes um politische Rechte und Freiheiten. Die Historikerin Bianca Walther ("Frauen von damals") lässt die Pionierinnen der ersten deutschen Frauenbewegung lebendig werden - von den Revolutionärinnen von 1848 bis zu Marie Juchacz' erster Rede vor der Nationalversammlung im Jahr 1919. Entlang der Lebenswege und Netzwerke von Helene Lange, Minna Cauer, Alice Salomon, Clara Zetkin und vieler weiterer Aktivistinnen zeichnet sie ein facettenreiches Bild einer Bewegung, die sich trotz massiver Widerstände Gehör verschaffte, Bündnisse schmiedete und leidenschaftlich debattierte - auch miteinander. Ein mitreißendes Porträt einer Bewegung und eine Inspiration für einen Kampf, der noch lange nicht vorbei ist.