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Ideen, die die Welt veränderten
Die Wissenschaftsgeschichte ist eine Wunderkammer und fasziniert auch deshalb so sehr, weil der Weg der Erkenntnis selten geradlinig verlief. Oftmals waren es genau diese »Umwege« in Form von Rätseln und Zufallsfunden, die die Welt der Forschung antrieben - das »Hoppla«, das zum »Heureka« führte. In zwanzig neuen kurzweiligen Geschichten widmen sich die beliebten Historiker und Podcaster Richard Hemmer und Daniel Meßner der Entstehung von Wissen und dessen Vermittlung. Wir folgen den Spuren unermüdlicher Denkerinnen und einfallsreicher Tüftler, erfahren, warum ausgerechnet ein »Einhorn« die frühe Paläontologie prägte und warum die faszinierendsten Entdeckungen oft dort lauern, wo niemand gesucht hat. Ein vergnüglicher Streifzug durch die Geschichte des Wissens und der Wissenschaft.
»Dieses Buch zeigt, dass Geschichte lebendig und menschennah erzählt werden kann.« STERN über Geschichten aus der Geschichte
Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie
Samra Kljajic schafft in ihrem Sachbuch eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung. Eine historische Perspektive auf weibliche Macht: Selbstbestimmung und Einfluss in einer von Männern dominierten Welt.
»Ich möchte Frauen sichtbar machen, die mich faszinieren - jene, die die Geschichte prägten, aber hinter Skandalen, Intrigen und Vorurteilen standen. Trotzdem oder gerade deswegen wurde ihr Einfluss lange übersehen oder verzerrt dargestellt.« Samra Kljajic
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich - für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war - warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen - und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen.
Wie Frauen ganze Dynastien formten, die Gesellschaft prägten und Geschichte schrieben: von Kleopatra und Jeanne d'Arc über Anne Boleyn, Madame de Pompadour, Katharina de' Medici, Hürrem Sultan und Maria Theresia bis zu Marie Antoinette, Lola Montez und Mata Hari.
Von Samra Kljajic (@geschichtegram) ist bei dtv außerdem 'Selfie mit dem Sonnenkönig' erschienen. Influencing anno dazumal: Schönheitsideale, Selbstdarstellung, Cancel Culture, Fake News sind keine modernen Phänomene - wer waren die historischen Influencer und welchen Einfluss hatten sie?
Die spirituelle DNA Europas verstehen
Mit "Gottesspuren" legt Volker Leppin, einer der führenden Kirchenhistoriker, ein ebenso fundiertes wie zugängliches Werk vor, das den gelebten Glauben als prägende Kraft der europäischen Geschichte sichtbar macht. Wer Religion nicht nur als Gegenwartsthema, sondern als historisches Fundament unserer Kultur begreifen will, findet hier ein unverzichtbares Buch.
Volker Leppin nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine rund 1400_jährige Reise durch die Geschichte des Christentums - von den frühen Formen religiöser Praxis bis zur Aufklärung und der einsetzenden Säkularisierung. Dabei zeigt er, wie sich Gottesvorstellungen, Frömmigkeit und religiöse Erfahrungen im Wandel der Zeiten entfalten und immer neu gedeutet werden.
Was dieses Buch besonders macht
Dieses Buch bietet ein eindrucksvolles Panorama der spirituellen Entwicklung Europas über mehr als ein Jahrtausend. Als ausgewiesener Experte verbindet Volker Leppin historische Tiefe mit einer klaren, zugänglichen Darstellung und eröffnet neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Glauben, Kultur und gesellschaftlichem Wandel.
Ein unverzichtbares Standardwerk
Leppin macht deutlich: Christentum ist nicht nur eine Religion, sondern ein zentraler Schlüssel zum Verständnis europäischer Geschichte und seiner Identität. Seine Darstellung richtet sich an historisch und religiös Interessierte ebenso wie an ein bildungsnahes Publikum, das die Zusammenhänge zwischen Religion, Kultur und Geschichte erkennen und vertiefen möchte.
Ein kluges, souverän geschriebenes Sachbuch und ein unverzichtbarer Beitrag für alle, die die religiösen Wurzeln Europas in ihrer ganzen historischen Tiefe begreifen wollen.
Das Buch von den Machern des beliebten Geschichtspodcasts »Geschichten aus der Geschichte«
Wussten Sie, dass der erste Mensch, der die Welt in einem Auto umrundete, eine Frau war? Und dass Pinguine wohlbekömmlich sind, Eisbären hingegen nicht? Oder haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es sich als Kaiser undercover reist? Die Historiker Richard Hemmer und Daniel Meßner beschäftigen sich täglich mit Geschichten, die hinter solch spannenden wie kuriosen Erkenntnissen und Fragen stehen. In ihrem Buch nehmen sie uns mit auf eine Zeitreise um die Welt in 20 Geschichten, und zeigen in unvergleichbar unterhaltsamer Manier historische Zusammenhänge zwischen großen Entdeckungen, waghalsigen Abenteuern und beeindruckenden Errungenschaften auf - vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit, von der Arktis bis zum Südpolarmeer.
»Dieses Buch zeigt, dass Geschichte lebendig und menschennah erzählt werden kann.« _ Stern
Wie wurde die Welt eigentlich zu der, in der wir heute leben? Auf keine geringere Frage bietet Geschichte eine Antwort, und Richard Hemmer und Daniel Meßner erzählen hauptberuflich Geschichte. Dabei versteifen sie sich jedoch nicht darauf, zum x-ten Mal die Französische Revolution darzulegen oder chronologisch durch sämtliche Königshäuser zu führen. Vielmehr sehen sie die Vergangenheit als Flickenteppich, der sich aus einzelnen kleinen und großen Momenten zusammensetzt.In diesem Buch widmen sich die beiden Historiker den Menschen, die es in die weite Welt trieb: Es geht um Frauen, die die Erde auf unterschiedlichste Arten umrundeten, um Forschende, die neue Spezies entdeckten und auch um die Ewigreisenden, die schon im Mittelalter die Grenzen des ihnen damals Bekannten ausloteten. Auf einmalige Weise zeigen sie, wie die Welt Reisende prägte, aber vor allem: wie diese Reisenden die Welt prägten.
Porträt einer vergessenen Provinz
14 Millionen Flüchtlinge: Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen aktuellen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt.
»Es war der 26. Januar 1945. Der Krieg in Europa sollte noch mehr als drei Monate toben, aber für meine Großmutter ging, wie für die meisten Ostpreussen, die alte Welt schon jetzt zu Ende. Sie wollte nicht warten, bis die russischen Soldaten, die durch jahrelange deutsche Verwüstungen rachsüchtig gestimmt waren, in die Heimat einmarschierten und die Herrschaft übernahmen.«
»Selten hat mich in letzter Zeit die Lektüre eines Werkes zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts so bewegt wie diese.« Heinrich Augsut Winkler
Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist. Es entsteht ein Portrait der fast vergessenen deutschen Provinz, die in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit sichtbar wird - als verdrängter Teil unserer nationalen Identität.
Das unbekannte Ende der NaziherrschaftDer packende Schlusspunkt des »Dritten Reiches« - dramatische Wochen zwischen Diktatur und Befreiung
Das »Dritte Reich« ist gefallen - doch die Geschichte steht nicht still. In Flensburg kreuzen sich die Wege von Agenten, Überlebenden und alten Eliten. Zwischen zerfallender Macht und zaghaftem Aufbruch wird verhandelt, getäuscht, geschwiegen - und der Grundstein für erstaunliche Karrieren gelegt. Dies ist die spannende Geschichte einer Zwischenzeit, in der die Konturen der heutigen Welt bereits erkennbar sind.
Nach der bedingungslosen Kapitulation tagt in Flensburg die letzte nationalsozialistische Reichsregierung. Großadmiral Karl Dönitz inszeniert sich als legitime Übergangsinstanz. Die Alliierten dulden das Schauspiel - vorerst. So entsteht für wenige Wochen eine Zwischenzeit voller überraschender Neuanfänge: Albert Speer beginnt hier mit der Konstruktion seines Mythos vom unpolitischen Experten. Die Pilotin Beate Uhse legt den Grundstein für den größten Erotik-Konzern der Welt. Der britische Geheimdienstoffizier Ian Fleming sammelt Eindrücke, Figuren und Motive - für das, was später James Bond werden soll. Auch der junge Siegfried Unseld gehört zur Szenerie - er wird einer der bedeutendsten Verleger der Bundesrepublik. Im Norden kreuzen sich die Wege von Tätern, KZ-Häftlingen und Mitläufern. Es ist eine Zeit zwischen Kontinuität, Abrechnung und Neuanfang - in erstaunlichen Konstellationen. In ihrer packenden Darstellung schildert Svenja Falk diese kaum bekannte Übergangszeit auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen - und zeigt, wie sich in diesen Tagen bereits die großen Linien der Nachkriegszeit abzeichnen.
Braunkohle war und ist ein problembehafteter Rohstoff. Dieser Befund gilt im Besonderen für die DDR, die von ihrer wichtigsten Energieressource in fataler Weise abhängig war. Viele der Umweltprobleme, die wir mit dem sozialistischen Staat verbinden, hatten ihren Ursprung in der Nutzung von Braunkohlen. Dabei versuchte die DDR lange Zeit, sich diesen Umweltproblemen zu stellen. Von einem determinierten "sozialistischen Ökozid" kann daher nicht die Rede sein.
Der Autor zeichnet anhand der Rekultivierungsforschung und -praxis ausgekohlter Tagebaue nach, wie die DDR sich bereits ab den frühen 1950er-Jahren den Problemen stellte und Lösungen suchte. Die reich bebilderte Studie zeigt, wie bis in die 1970er-Jahre ein Wissenschaftsnetzwerk entstand, das seine Erkenntnisse auch systemübergreifend distribuierte. Dank dieser Forschungen war die DDR für einen historischen Moment eines der führenden Länder in der bergbaubedingten Umweltpolitik.
DEFA-Dokumentarfilme eröffnen in ihrer Vielfalt einen unvergleichlichen Einblick in Gesellschaft und Kultur der DDR. Das breite Spektrum an Produktionen für unterschiedliche Auftraggeber und Zielgruppen bildet in seiner Gesamtheit einen uneinheitlichen und kaum zu überblickenden Filmkorpus, der eine wichtige Quelle für die Geschichte der DDR darstellt.
Wie aber wurden diese Filme hergestellt? In welchem Verhältnis standen institutionelle Vorgaben und individuelle Handlungsräume im Filmstudio? Welche Kontinuitäten und Brüche prägten das Dokumentarfilmschaffen in den 1980er Jahren und über das Ende der DDR hinaus? Und schließlich: Wie viel von alledem spiegelt sich in den Produktionen wider?
Diesen Fragen geht Sinja Gerdes mit einem neuen Forschungsansatz nach, der die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Institution DEFA, den entstandenen Filmen und den beteiligten Filmschaffenden untersucht und die vielschichtigen Strukturen, welche jede Produktion von der ersten Idee bis zur Auslieferung formten, erhellt.