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Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie
Samra Kljajic schafft in ihrem Sachbuch eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung. Eine historische Perspektive auf weibliche Macht: Selbstbestimmung und Einfluss in einer von Männern dominierten Welt.
»Ich möchte Frauen sichtbar machen, die mich faszinieren - jene, die die Geschichte prägten, aber hinter Skandalen, Intrigen und Vorurteilen standen. Trotzdem oder gerade deswegen wurde ihr Einfluss lange übersehen oder verzerrt dargestellt.« Samra Kljajic
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich - für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war - warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen - und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen.
Wie Frauen ganze Dynastien formten, die Gesellschaft prägten und Geschichte schrieben: von Kleopatra und Jeanne d'Arc über Anne Boleyn, Madame de Pompadour, Katharina de' Medici, Hürrem Sultan und Maria Theresia bis zu Marie Antoinette, Lola Montez und Mata Hari.
Von Samra Kljajic (@geschichtegram) ist bei dtv außerdem 'Selfie mit dem Sonnenkönig' erschienen. Influencing anno dazumal: Schönheitsideale, Selbstdarstellung, Cancel Culture, Fake News sind keine modernen Phänomene - wer waren die historischen Influencer und welchen Einfluss hatten sie?
Die spirituelle DNA Europas verstehen
Mit "Gottesspuren" legt Volker Leppin, einer der führenden Kirchenhistoriker, ein ebenso fundiertes wie zugängliches Werk vor, das den gelebten Glauben als prägende Kraft der europäischen Geschichte sichtbar macht. Wer Religion nicht nur als Gegenwartsthema, sondern als historisches Fundament unserer Kultur begreifen will, findet hier ein unverzichtbares Buch.
Volker Leppin nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine rund 1400_jährige Reise durch die Geschichte des Christentums - von den frühen Formen religiöser Praxis bis zur Aufklärung und der einsetzenden Säkularisierung. Dabei zeigt er, wie sich Gottesvorstellungen, Frömmigkeit und religiöse Erfahrungen im Wandel der Zeiten entfalten und immer neu gedeutet werden.
Was dieses Buch besonders macht
Dieses Buch bietet ein eindrucksvolles Panorama der spirituellen Entwicklung Europas über mehr als ein Jahrtausend. Als ausgewiesener Experte verbindet Volker Leppin historische Tiefe mit einer klaren, zugänglichen Darstellung und eröffnet neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Glauben, Kultur und gesellschaftlichem Wandel.
Ein unverzichtbares Standardwerk
Leppin macht deutlich: Christentum ist nicht nur eine Religion, sondern ein zentraler Schlüssel zum Verständnis europäischer Geschichte und seiner Identität. Seine Darstellung richtet sich an historisch und religiös Interessierte ebenso wie an ein bildungsnahes Publikum, das die Zusammenhänge zwischen Religion, Kultur und Geschichte erkennen und vertiefen möchte.
Ein kluges, souverän geschriebenes Sachbuch und ein unverzichtbarer Beitrag für alle, die die religiösen Wurzeln Europas in ihrer ganzen historischen Tiefe begreifen wollen.
Der Historiker Rutger Bregman setzt sich in seinem Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der Mensch nicht böse, sondern, so Bregman, im Gegenteil: von Grund auf gut. Und geht man von dieser Prämisse aus, ist es möglich, die Welt und den Menschen in ihr komplett neu und grundoptimistisch zu denken. In seinem mitreißend geschriebenen, überzeugenden Buch präsentiert Bregman Ideen für die Verbesserung der Welt. Sie sind innovativ und mutig und stimmen vor allem hoffnungsfroh.
Porträt einer vergessenen Provinz
14 Millionen Flüchtlinge: Zwei Generationen nach Marion Gräfin Dönhoff liefert Jochen Buchsteiner eine Familienerzählung, die einen aktuellen Blick auf die deutsche Vergangenheit wagt.
»Es war der 26. Januar 1945. Der Krieg in Europa sollte noch mehr als drei Monate toben, aber für meine Großmutter ging, wie für die meisten Ostpreussen, die alte Welt schon jetzt zu Ende. Sie wollte nicht warten, bis die russischen Soldaten, die durch jahrelange deutsche Verwüstungen rachsüchtig gestimmt waren, in die Heimat einmarschierten und die Herrschaft übernahmen.«
»Selten hat mich in letzter Zeit die Lektüre eines Werkes zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts so bewegt wie diese.« Heinrich Augsut Winkler
Der detaillierte Fluchtbericht seiner Großmutter ist Ausgangspunkt für Jochen Buchsteiners Buch über Ostpreußen. Persönlich aber unsentimental verfolgt er den Weg der Gutsbesitzerfamilie in den Westen und spürt dabei dem Verlust nach, der nicht nur den Betroffenen entstanden ist. Es entsteht ein Portrait der fast vergessenen deutschen Provinz, die in ihrer Tragik, aber auch in ihrer historischen und kulturellen Einzigartigkeit sichtbar wird - als verdrängter Teil unserer nationalen Identität.
Die Welt von heute verstehen: Eine brillante Analyse der historischen Wurzeln unserer globalisierten Wirtschaft
Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2026
Kaum ein Phänomen hat die Menschheitsgeschichte der letzten Jahrhunderte so geprägt wie der Kapitalismus - wie wir leben und arbeiten, wie wir über uns und andere denken, wie wir uns politisch organisieren. Der Historiker Sven Beckert erzählt in diesem monumentalen Werk die Geschichte dieses Wirtschaftssystems über die größtmögliche Dimension von Raum und Zeit hinweg. Statt den Kapitalismus, wie lange üblich, als europäisches Exportprodukt zu betrachten, erfasst er ihn in seiner internationalen Vernetzung. Arabische Kaufleute, indische Weber und versklavte Afrikaner auf karibischen Zuckerplantagen sind in seiner Darstellung ebenso zentral wie Amsterdamer Finanziers oder Stahlindustrielle im Saarland.
Beckert hat eine Globalgeschichte des Kapitalismus für das 21. Jahrhundert vorgelegt, sein Interesse gilt neben dem enormen Wachstum, den die kapitalistische Revolution ermöglicht hat, auch den Schattenseiten unseres Wirtschaftssystems: Imperialismus und Kolonialismus, globale Ungleichheit und Ausbeutung, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen im Zeitalter der Klimakrise. Doch bilanziert Sven Beckert nicht lediglich die Soll- und Habenrechnungen des Kapitalismus, sondern entwirft ein Gesamtbild seiner Geschichte, das uns auch erlaubt, unsere Zukunft neu zu denken.
Das Buch von den Machern des beliebten Geschichtspodcasts »Geschichten aus der Geschichte«
Wussten Sie, dass der erste Mensch, der die Welt in einem Auto umrundete, eine Frau war? Und dass Pinguine wohlbekömmlich sind, Eisbären hingegen nicht? Oder haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es sich als Kaiser undercover reist? Die Historiker Richard Hemmer und Daniel Meßner beschäftigen sich täglich mit Geschichten, die hinter solch spannenden wie kuriosen Erkenntnissen und Fragen stehen. In ihrem Buch nehmen sie uns mit auf eine Zeitreise um die Welt in 20 Geschichten, und zeigen in unvergleichbar unterhaltsamer Manier historische Zusammenhänge zwischen großen Entdeckungen, waghalsigen Abenteuern und beeindruckenden Errungenschaften auf - vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit, von der Arktis bis zum Südpolarmeer.
»Dieses Buch zeigt, dass Geschichte lebendig und menschennah erzählt werden kann.« _ Stern
Wie wurde die Welt eigentlich zu der, in der wir heute leben? Auf keine geringere Frage bietet Geschichte eine Antwort, und Richard Hemmer und Daniel Meßner erzählen hauptberuflich Geschichte. Dabei versteifen sie sich jedoch nicht darauf, zum x-ten Mal die Französische Revolution darzulegen oder chronologisch durch sämtliche Königshäuser zu führen. Vielmehr sehen sie die Vergangenheit als Flickenteppich, der sich aus einzelnen kleinen und großen Momenten zusammensetzt.In diesem Buch widmen sich die beiden Historiker den Menschen, die es in die weite Welt trieb: Es geht um Frauen, die die Erde auf unterschiedlichste Arten umrundeten, um Forschende, die neue Spezies entdeckten und auch um die Ewigreisenden, die schon im Mittelalter die Grenzen des ihnen damals Bekannten ausloteten. Auf einmalige Weise zeigen sie, wie die Welt Reisende prägte, aber vor allem: wie diese Reisenden die Welt prägten.
Feminismus 1848 - 1919: Die frühe Frauenbewegung und ihre Erfolge
Januar 1919: Erstmals dürfen Frauen im Deutschen Reich wählen. Dieser historische Moment war kein Geschenk, sondern das Ergebnis eines über siebzigjährigen Kampfes um politische Rechte und Freiheiten. Die Historikerin Bianca Walther ("Frauen von damals") lässt die Pionierinnen der ersten deutschen Frauenbewegung lebendig werden - von den Revolutionärinnen von 1848 bis zu Marie Juchacz' erster Rede vor der Nationalversammlung im Jahr 1919. Entlang der Lebenswege und Netzwerke von Helene Lange, Minna Cauer, Alice Salomon, Clara Zetkin und vieler weiterer Aktivistinnen zeichnet sie ein facettenreiches Bild einer Bewegung, die sich trotz massiver Widerstände Gehör verschaffte, Bündnisse schmiedete und leidenschaftlich debattierte - auch miteinander. Ein mitreißendes Porträt einer Bewegung und eine Inspiration für einen Kampf, der noch lange nicht vorbei ist.
Deutschland in der Mitte Europas: 500 Jahre Ringen um Krieg und Frieden
Die deutsche Außenpolitik der Gegenwart steht in historischen Traditionen. Über Jahrhunderte war die Mitte Europas Ort der Auseinandersetzung um Frieden und Vormacht. Krieg und Gewalt waren - und sind - Teil dieser Geschichte. Im Scheinwerferlicht der Zeitenwende ein Buch von höchster Aktualität. So wichtig eine verteidigungsfähige Bundeswehr ist, so wenig dürfen Außenpolitik und Diplomatie in den Hintergrund treten, wenn man dem Friedensgebot des Grundgesetzes gerecht werden will. Eckart Conze verbindet in seinem starken geschichtlichen Abriss das Streben nach Frieden mit der Gewalt des Krieges. In historischer Perspektive geht es um die Frage nach deutschen Interessen und der deutschen Rolle in Europa und der Welt.
Wie in einem Dorf im Schwarzwald die Bundesrepublik entstand
Das Schwarzwalddorf Saig über Titisee wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Rückzugsort für Intellektuelle, Künstlerinnen, Industrielle, Verfolgte und Widerständler: Martin Heidegger, Edmund Husserl, Otto Dix, Marie Luise Kaschnitz, Hanns Martin Schleyer, Generaldirektoren deutscher Konzerne, Stars der Babelsberger Studios, Stauffenberg-Vertraute und Bildhauer aus dem Umfeld Hitlers - sie alle verbringen Zeit an diesem abgeschiedenen Ort im Hochschwarzwald. Was wie ein historischer Zufall wirkt, entpuppt sich als Schlüsselkonstellation für die deutsche Nachkriegsordnung. Inmitten traumhafter Natur kreuzen sich hier Wege und Weltanschauungen - und wichtige Entscheidungen, die die junge Bundesrepublik prägen werden, fallen genau hier. Saig wird dabei zum Symbol des Widerstands, der Hoffnung und der intellektuellen Erneuerung.
Von den kulturellen Experimenten der Weimarer Republik über die Schrecken des Nationalsozialismus bis hin zur demokratischen Neuordnung nach 1945 - Gunilla Eschenbach und Rainer Bayreuther zeichnen anhand von exklusivem Archivmaterial mit großer erzählerischer Wucht ein epochales Porträt deutscher Geschichte.
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