Erstaunter Glaube

Dank an die religiös Uninteressierten
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Buchprofile - Rezension
Nachdenken über den verlorenen Glauben.
Der ehemalige Bischof von Poitiers versucht eine Analyse der gegenwärtigen Situation des Glaubens in einer säkularen Gesellschaft. Die vom Individualismus geprägte Gesellschaft der Gegenwart mit ihren verschiedenen Spielarten und vielfältigen Erscheinungsformen bestimmt das Leben der Menschen und führt zur religiösen Indifferenz. Das Individuum bastelt sich seine eigene religiöse Welt aus den verschiedenen Gedankenwelten, wobei immer wieder die Frage aktuell wird "Hat mein Dasein einen Wert?" Trotz des ständigen Bemühens und der Suche nach Verbesserung - auch die vielen Beispiele aus der Bibel helfen wenig - gelingt es der Kirche und den Gläubigen nicht, den Glauben sichtbar und erfahrbar zu machen. - Es ist ein sehr sperriges Buch mit vielen Fakten zur Indifferenz und zur Säkularisation der Gesellschaft, das Glauben schließlich nur in der Begegnung von Person zu Person wachsen sieht. Für besonders Interessierte in jedem Fall lesenswert.
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Artikelbeschreibung

Wer sind sie: die nicht in die Alternativen von gläubig oder nicht-gläubig passen? Die anderswo sind, die sich ferne halten von den Institutionen und ihren Glaubenssystemen?Albert Rouet, der emeritierte Bischof von Poitiers, will es wissen. Genau und aufmerksam schaut er hin. In jedem Kapitel dringt er tiefer zu jenen vor, die als Uninteressierte abgeschrieben werden. Von uns Gläubigen. Immer deutlicher lässt er erkennen, wie weit wir dabei vom Evangelium entfernt sind. Ausgerechnet die Uninteressierten schenken dem Glauben sein Staunen zurück.

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