Der schlauste Mann der Welt

Roman
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Buchprofile - Rezension
Sehr amüsanter Roman über die Geschichte eines Lebenskünstlers.
Jens Leunich sitzt in einem Nobelhotel und möchte nur noch wenige Tage leben: Deshalb möchte er seine Biografie erzählen: Als junger Mann hat er bei einem Trip nach Indien den Reiz des Reichtums kennengelernt und ist ihm verfallen. Bei einem Aufenthalt in den USA schafft er es, über 30 Millionen Dollar zu ergaunern, und dieser Coup gestattet es ihm, fortan ein Leben als reicher Müßiggänger in der High Society der Welt zu leben. Und dabei entwickelt er seine ganz eigene Philosophie: Nur der echte Müßiggänger ist der bessere Mensch, denn Faulheit ist eine Tugend, während die Tüchtigen die Erde in den Untergang treiben. Während er seine Memoiren schreibt, schildert Leunich sein Leben: seine Begegnungen, seine Erfahrungen mit Menschen verschiedenster gesellschaftlicher und mentaler Couleur. Und dann findet seine Geschichte doch plötzlich ein ganz anderes Ende, als er erwartet hatte. - Mit außergewöhnlicher sprachlicher Brillanz und viel subtiler Ironie hat Andreas Eschbach einen Roman geschrieben, den man als moderne Persiflage auf den altbekannten Schelmenroman sehen kann. Schon mit den ersten Sätzen gelingt es dem Autor, den Leser zu fesseln. Diesen (gut 220 Seiten) kurzen, aber ebenso amüsanten wie stilistisch überaus gelungenen Roman wird man kaum aus den Händen legen, bis man ihn ausgelesen hat. Einfach herrlich, dieses Lesevergnügen!
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Artikelbeschreibung

Jens Leunich besitzt nur so viel, wie in zwei Koffer passt - und außerdem genug Millionen auf dem Konto, um sein ganzes Leben in den Luxushotels der Welt zu verbringen. Abgesehen davon tut er - nichts. Gar nichts. Denn nichts zu tun, hat er erkannt, ist der beste Weg, die Welt zu retten. Bloß ist nichts zu tun nicht so einfach, wie die meisten denken. Diese und andere schlaue Einsichten will er nun niederschreiben - doch ganz gegen seine Gewohnheiten muss er sich damit beeilen, denn er hat nur noch zehn Tage zu leben ...

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Personeninformation

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video, gefolgt von Bestsellern wie EINE BILLION DOLLAR und AUSGEBRANNT. Sein Roman NSA - NATIONALES-SICHERHEITS-AMT befasst sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im dritten Reich bereits Computer und das Internet gegeben hätte - und deren totale Überwachung?

Pressestimmen

"Mit seinem neuen Roman "Der schlauste Mann der Welt" erschafft der Autor Andreas Eschbach einen Protagonisten, der in einer humorvollen wie auch tiefgründigen Geschichte vermittelt, dass die Kraft tatsächlich in der Ruhe liegt." Münchner Merkur, 13.03.2023 "Gut wie alles aus Eschbachs Feder, mit einem sehr interessanten und außergewöhnlichen Charakter." Kultbote, 03.2023 "Der Roman wird einem nicht langweilig und bleibt bis zum Ende spannend und unterhaltsam. Das liegt vor allem an Eschbachs Talent, den Leser zu packen und in seine Geschichten zu ziehen." Marco Rauch, Pressplay, 19.04.2023 "Ein ironisches und kluges Buch mit vielen schlauen Einsichten und dem Versuch einer Annäherung an die Frage, ob Arbeiten und Besitz glücklich machen, oder ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, ein sinnerfülltes Leben zu führen. Andreas Eschbach trifft mit seinem neuen Buch den Nerv der Zeit und liefert auf ironisch subtile Art wichtige Impulse." Rhein-Neckar-Zeitung, 22.04.2023 "Ein unterhaltsamer und entschleunigender Roman, der die geheimen und offenen Wünsche der Menschen anspricht!" Denglers Buchkritik, 15.05.2023 "Eine humorvolle und treffsichere Gesellschaftsanalyse von aktuellen Debatten um Flugscham, Zukunftsangst oder Minimalismus." Annabelle, 30.06.2023
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