Asterix - Die weiße Iris

Band 40
Die Weiße Iris
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Buchprofile - Rezension
Ein römischer Weltverbesserer sorgt für Missstimmung im gallischen Dorf.
In Cäsars Auftrag reist der Römer Visusversus in das rebellische gallische Dorf. Mit philosophisch-esoterischen Ratschlägen sorgt er für ein vermeintlich friedliches Zusammenleben. Doch die allgemeine Harmonie samt beschwichtigenden Weisheiten ist dafür verantwortlich, dass die gallischen Raufbolde zunehmend verweichlichen. Zudem überzeugt der Intrigant Häuptlingsfrau Gutemine, mit ihm nach Lutetia zu reisen, wo er sie von Cäsar festsetzen lassen will. „Die weiße Iris“ als Verweis auf Manipulation und zweifelhafte New Age-Methoden greift die Idee des Zwietracht säenden Eindringlings aus etwa „Der Seher“ auf. Der neue Autor Fabcaro (Fabrice Caro), dessen erstes „Asterix“-Album textlastiger als zuvor ausfällt, baut zudem Seitenhiebe auf aktuelle Auswüchse wie Elektroroller, Klimakleber, Verkehrsstaus oder moderne Kunst ein. Damit knüpft er durchaus an die Qualität der frühen Bände an, ohne bewährte Bahnen verlassen zu wollen. Scherze auf deutsche Interpreten wie Herbert Grönemeyer konnten sich die Übersetzer erneut nicht verkneifen. Für alle Bestände.
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Artikelbeschreibung

Weniger Wildschwein, mehr Gemüse, Sport treiben, Konflikte mit Worten lösen statt mit Backpfeifen. "Positives Denken" ist das achtsame Motto des 40. Asterix-Abenteuers "Die Weiße Iris".
Verantwortlich dafür ist der scheinbare Weltverbesserer Visusversus, der mit seiner manipulativen Methode ganz Gallien auf den Kopf stellt. Ganz Gallien? Natürlich nicht, denn Asterix durchschaut die üblen Machenschaften, die hinter der lieblichen Fassade stecken. 

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Personeninformation

Fabrice Caro, genannt Fabcaro, ist Comic- und Romanautor. Zu den zahlreichen Werken, die er seit 1996 veröffentlich hat, gehören Le Steak haché de Damoclès (2005), La Bredoute (2007) und On est pas là pour réussir (2012). Der große Erfolg stellte sich mit dem 2015 veröffentlichten Comic Zaï zaï zaï zaï ein, der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde (unter anderem dem Prix Landerneau BD "Coup de coeur" und dem Prix Ouest-France - Quai des Bulles 2015). Im Jahr 2020 wurde der Comic von Regisseur François Desagnat verfilmt.2016 liefert Fabcaro das Szenario zu den neuen Abenteuern von Gai-Luron, die von Pixel Vengeur (Autor beim Comicmagazin Fluide glacial) gezeichnet werden. Mit Moins qu'hier (plus que demain) erscheint 2018 ein weiteres viel beachtetes Werk, in dem der Autor absurden Humor mit Sozialsatire verwebt. Sein Roman Le Discours (2018) wird 2020 von Laurent Tirardfür die Leinwand verfilmt. 2021 veröffentlicht er Guacamole vaudou, einen humoristischen Fotoroman, in dem der französische Comedian Éric Judor die Hauptrolle spielt.Didier Conrad wurde 1959 in Marseille geboren. Seine ersten Cartoons veröffentlichte er 1973 im Magazin "Spirou". Seitdem hat sich Conrad zahlreicher Comic-Serien angenommen und gilt als einer der erfahrensten Comic-Zeichner aus französischen Landen, der unter anderem für Disney und Dreamworks arbeitete. Unter Pseudonym zeichnete er die Abenteuer des jungen Lucky Luke ("Lucky Kid") und ab 2011 den "Marsupilami"-Ableger "Marsu Kids". Conrad lebt in Austin, Texas.
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