Der Baron im Blauen Haus

Roman
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Bayern im Buch-Rezension
General Jean de Kalb erinnert sich auf dem Sterbebett.
In den Kämpfen der ersten Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Kolonialherrn Großbritannien wird Jean de Kalb, französischer General in US-Diensten, schwer verletzt. Geboren ist der Militär als Johann Kalb in Hüttendorf bei Erlangen. Die Briten bringen ihn in ein blaues Haus in North Carolina und versorgen ihn. De Kalb hat keine Überlebenschance. Er reflektiert in den verbleibenden Stunden sein Leben. Als Soldat aus Leidenschaft stehen seine Kampferlebnisse anfangs im Vordergrund. Seine Gedanken schwenken zu den Personen, die er gerne noch einmal sehen würde: Washington. Lafayette und vor allem seine Frau Anna und seine drei Kinder. De Kalb hadert wenig mit seinem Schicksal. Immer tiefer und detailreicher geht er sein Leben zurück, bis zu seiner ersten Liebschaft mit der Hugenottin Dorette, als er seine erste Stelle als Kellner hatte. Hingegen streift er seine Kindheit weniger genau, bis seine letzten Gedanken dem Wort "daheim" gelten. - Haberkamm greift in diesem biografischen Roman die wahrscheinlich kaum jemandem geläufige Lebensgeschichte eines Untertanen der Markgrafschaft Bayreuth auf. Er nutzt die letzten Kapitel zu einem feinen Porträt Erlangens am Ende des 18. Jh. Gleichzeitig beschreibt er das Kriegsgeschehen auf dem amerikanischen Kontinent mit vielen Einzelheiten, die in deutlichem Gegensatz zu der beliebten Idealisierung des Unabhängigkeitskriegs stehen.
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Artikelbeschreibung

Vom fränkischen Bauernsohn zum General im amerikanischen Revolutionskrieg: Helmut Haberkamm erzählt packend vom Leben Johann Kalbs
1776 erklären die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Unabhängigkeit. Im Krieg gegen die Weltmacht England steht George Washington an der Spitze einer zusammengewürfelten Armee von Freiwilligen. Unterstützt wird er von den französischen Generälen Lafayette und de Kalb. Bei der Schlacht in Camden in South Carolina 1780 wird Baron de Kalb tödlich verwundet und infolgedessen bis heute als amerikanischer Freiheitsheld verehrt. Als er im Sterben liegt, zieht sein bewegtes Leben in seinem Geist noch einmal vorüber. Die wechselvolle Karriere bis zum Brigadegeneral in der französischen Armee, seine Familie bei Versailles mit der jungen Frau und den drei unmündigen Kindern, seine Freundschaft mit Washington und Lafayette, die Jugend in Franken, seine Kindheit als Bauernsohn in Hüttendorf bei Erlangen. Und auch die dunklen Flecken seiner Vergangenheit tauchen wieder auf ...
-Ein Roman über das außergewöhnliche Leben einer viel zu wenig bekannten historischen Gestalt: Geboren als deutscher Bauernsohn, wurde Johann Kalb mit 17 Jahren Soldat, als Baron de Kalb Offizier in der französischen Armee, um später
als amerikanischer General die blutige Geburtsstunde der USA mitzuerleben
-In Amerika berühmt, in seiner deutschen Heimat ein unbeschriebenes Blatt: Neun Städte und sechs Distrikte sind heute in den USA nach Kalb benannt

Produktsicherheit

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Kontakt: info@arsvivendiverlag.de

Personeninformation

Helmut Haberkamm, 1961 in Dachsbach im mittelfränkischen Aischgrund geboren und dort aufgewachsen, lebt und arbeitet bei Erlangen. Er wurde als Dialektlyriker bekannt, verfasste neben vielen Gedichtbänden Theaterstücke, Sachbücher, Songtexte, einen Roman und einen Band mit Erzählungen. Außerdem ist er Initiator und künstlerischer Leiter des fränkischen Mundartfestivals »Edzerdla«.
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