Lore und die letzten Tage

Roman
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Bayern im Buch-Rezension
Liebe, Freundschaft und Verrat in der fränkischen Provinz am Ende des 2. Weltkriegs.
Der Roman beruht auf realen Ereignissen, die sich in den 1940er Jahren in der Gegend zwischen Kitzingen und Nürnberg zugetragen haben. Der aus Nordirland stammende Autor Killen McNeill hat die überlieferten Begebenheiten zu einer mitreißenden Geschichte verwoben, in deren Zentrum die junge Lore aus Nürnberg steht. Sie wird 1944 als Erntehelferin in ein kleines Dorf in Unterfranken geschickt. Dort lernt sie andere Jugendliche aus der Nachbarschaft kennen, erlebt die erste große Liebe und muss bittere Verluste hinnehmen. - Die grausamen Begebenheiten des Krieges werden ebenso eindrücklich beschrieben wie das zarte Anbahnen von Freundschaft zwischen den jungen Leuten und das bäuerliche Leben auf dem Land. Der Roman spricht aus, worüber immer noch viel zu oft der Mantel des Schweigens gelegt wird: Dass viele Gräueltaten aus dieser Zeit vertuscht wurden und Mitläufer, die vom Naziregime profitiert hatten, später ungeschoren davonkamen. Ein wichtiges Zeitdokument in Form einer wunderbar erzählten, berührenden Geschichte.
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Artikelbeschreibung

Killen McNeills Epos um eine junge Frau in den Wirren der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in der fränkischen Provinz - Fränkische Geschichte, hautnah erzählt

Die junge Lore, in der Bombennacht vom 2. Januar 1945 Vollwaise geworden, flieht aus Nürnberg in das idyllische Dorf Seilar. Dort trifft sie den Hitlerjungen Anton wieder, in den sie sich im letzten Sommer als Erntehelferin verliebt hat. Mit ihm erlebt sie die letzten, schrecklichen Tage des Krieges. Anton soll im Volkssturm Seilar verteidigen, will aber den Einsatz vereiteln, damit das Dorf vor dem Angriff der Amerikaner verschont bleibt. Doch in der Burg, die über Seilar thront, hält sich ein SS-Verband auf, der gnadenlos Vergeltung für Verräter ausübt.


75 Jahre später, bei einer Gedenkfeier für die Kriegsopfer, kommen Lore Zweifel, ob der Untergang des Dorfes tatsächlich so abgelaufen ist, wie es in den Reden geschildert wird. Es beginnt ein Wettlauf mit den eigenen letzten Tagen, um herauszufinden, ob ihr Leben auf eine Lüge gebaut war ..

Produktsicherheit

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Personeninformation

KILLEN MCNEILL stammt aus Nordirland. Er studierte Germanistik, war in den Jahren 1973/74 Austauschstudent in Erlangen, zog später nach Franken und arbeitete als Lehrer. Mit seinem Kurzkrimi »Pfarrers Kinder, Müllers Vieh« gewann er 2012 den Fränkischen Krimipreis. Seit 2013 erscheinen seine Romane bei ars vivendi.

Pressestimmen

»Der Autor macht einfühlsam und faktengenau Geschichte lebendig und lässt uns Nachgeborene mitleiden und mithoffen ... eine absolute Leseempfehlung« BR »Ein tragisches Buch ... sehr, sehr berührend« »Ein Roman, der auch von erschreckender Aktualität ist, weil er zeigt, was Krieg und Fanatismus anrichten. Und er tut das in einer sensiblen, gleichfalls zupackenden Sprache. Eine absolute Leseempfehlung.« Bayerischer Rundfunk »Ein tolles Buch mit einem wirklich relevanten, substantiellen Inhalt, der einen packt und ergreift ... eine echte, spannende literarische Auseinandersetzung mit einem bis heute schweren, belasteten Thema.«
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