Im Morgenlicht

"Dieser berührende und wendungsreiche Roman folgt einer jungen Frau auf der Suche nach Wahrheit und Zugehörigkeit." Oprah Daily
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Buchprofile - Rezension
Ein 11-jähriges Mädchen, aus einem Balkanland geflohen, versucht, sich in einer dystopischen, durch Klimakatastrophen zerstörten Welt zurechtzufinden.
Die 11-jährige Silvia, genannt Sil, lebt in einem heruntergekommenen Hochhaus namens Morgenlicht an einem Ort namens „Island City“, der Flüchtlinge aus von Klimakatastrophen und Kriegen zerstörten Orten aufnimmt. Sil und ihre Mutter, die als Hausmeisterin arbeitet und später als Wracktaucherin, wohnen bei Tante Ena, die Sil märchenhafte Geschichten erzählt, aber auch immer wieder an ihre verlorene Heimat und Sprache erinnert. So erlebt Sil ihre Umgebung als eine magische Welt. In der rätselhaften Bewohnerin des Penthouse sieht sie eine Zauberin und versucht, deren Geheimnis um ihre beiden Hunde zu lösen. Ein weiteres Geheimnis umgibt den Vater ihrer Freundin Mila, vor dem ihre Familie Angst hat. – Der autofiktionale Roman hat viele Bezüge zur Gegenwart: Zur Flüchtlingskrise, zum Klimawechsel sowie zur realen Zeitgeschichte wie den Grausamkeiten der Balkankriege. Die Autorin erzählt aus der Perspektive des Kindes das Schicksal einer Familie und verknüpft alte Mythen mit einer düsteren Zukunft. Eine berührende und spannende Mischung aus Coming-of-Age, Märchen und Dystopie.
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Artikelbeschreibung

Sil und ihre Mutter sind in der versinkenden Inselstadt Island City angekommen, nach der Flucht aus ihrer einst schönen, kriegsversehrten Heimat - über die die Mutter so wenig spricht wie über den verschwundenen Vater. Der Neuanfang ist hart. Die Mutter schlägt sich als Bergungstaucherin durch, und die beiden kommen bei Tante Ena unter, die als Hausmeisterin den glanzvoll-maroden Wohnturm «Morgenlicht» versorgt. Sie sind hier nicht die Einzigen aus der alten Heimat: Im Penthouse residiert die mysteriöse Bezi Duras - eine exzentrische Malerin, politische Aktivistin oder vielleicht doch eine Hexe aus der alten Welt? Sil will mehr erfahren, über die eigene Herkunft, Bezi Duras und die Geheimnisse im «Morgenlicht». Dann zieht eine seltsame Familie ein, in der Sil eine Freundin findet, doch mit ihr bricht auch die totgeschwiegene Vergangenheit auf. Als die Mutter bei einem Tauchgang verschollen geht, steht Sil kurz davor, die ganze Wahrheit herauszufinden.
Téa Obreht nimmt uns mit in ein Übermorgen mit steigenden Meeren, gesellschaftlichem Zerfall. Zugleich erzählt sie von der Suche nach Wahrheit, der Hoffnung und einer Mutter-Tochter-Beziehung - tief, poetisch, in unvergleichlichen Bildern.

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Personeninformation

Téa Obreht gilt als eine der wichtigsten jungen Stimmen der internationalen Literatur. Geboren 1985 in Belgrad, lebt sie seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Ihr Debütroman «Die Tigerfrau» (2011), für den National Book Award nominiert, erschien in mehr als dreißig Sprachen und wurde in zahlreichen Ländern zum Bestseller. 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction. Über «Herzland» (2019) schrieb die «Washington Post»: «Fantastische Prosa.»

Bernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt.

Pressestimmen

Téa Obreht versteht sich darauf, Atmosphäre zu schaffen. Ihr Stil ist anschaulich. Deutschlandfunk
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