Wie man ein Genie tötet

Roman
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Buchprofile - Rezension
Historischer Roman über das tragische Schicksal eines von seiner Umwelt unverstandenen jungen Komponisten.
Hans Rott ist ein einfühlsamer junger Mann. Seine Mutter verstarb früh und sein Vater, ein gefeierter Künstler, ist nach einem Unfall arbeitsunfähig. Das Leben ist karg, aber seine ganze Leidenschaft, sein ganzes Leben ist die Musik. Sein Talent wird entdeckt und gefördert - von Anton Bruckner. Jedes Lob, jeder Applaus ist Balsam für diese empfindsame Seele. Genau dies wird zu seinem Schicksal. Trotz des berühmten Mentors gerät er immer mehr unter Druck durch seine Kreativität. Johannes Brahms, kein Freund Bruckners, verschmäht und spottet gegen Hans Rott. Rott schließt ohne Diplom ab, seine Laufbahn wird zerstört und damit auch sein Leben. Selbst der Erfolg in der Liebe wird ihm verwehrt. Zerbrochen wird dadurch nicht nur die Seele, sondern auch der Geist. Hans Rott, ein großer Künstler und ein Genie seiner Zeit, wird schwer psychisch krank. Er wird verrückt und landet in der Nervenheilanstalt. Ein Genie wird getötet. - Dieser auf Tatsachen beruhende Roman zeigt das Thema Mobbing und was mit den Menschen dann passieren kann, ganz deutlich. Der Roman ist nicht pathetisch geschrieben, eher schildernd, und genau das macht alles so klar. Das Verhalten der Protagonisten ist leider nicht nur historisch kein Einzelfall, sondern auch gut in die aktuelle Zeit zu stellen. Ganz besonders allen an Musik interessierten Lesern zu empfehlen. (Übers.: Jürgen Vater)
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Artikelbeschreibung

Im Wien des 19. Jahrhunderts kämpft einer verbissen um sein Überleben: Der junge, talentierte Hans Rott, der in bitterer Armut für die Musik, für seine Musik, lebt, gerät in den Kulturkampf einer Zeitenwende. Da ist Anton Bruckner, der ihn zum Lieblingsschüler auserkoren hat und der ihn unterstützt, wo er nur kann - und da ist Johannes Brahms, der Rott als Vertreter einer neuen Musik ablehnt und deshalb seine Karriere vernichtet. Sein finanzielles Auskommen ist nur mit Erbschaften, Schenkungen und Darlehen seiner Freunde möglich, die Ehe mit der angebeteten Louise wird den beiden Liebenden von ihrem Vater untersagt. Von zunehmenden Wahnvorstellungen geplagt, setzt er alle Hoffnung auf die Aufführung seiner Symphonie. Ein bewegender Künstlerroman zwischen Euphorie und Wahnsinn: Ingvar Hellsing Lundqvist erweckt ein vergessenes Genie zum Leben, einen, der getrieben komponiert, letztendlich aber an seiner eigenen Genialität scheitert.

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Personeninformation

Ingvar Hellsing Lundqvist, aufgewachsen in Göteborg, studierte Literatur und Philosophie und arbeitete als Lehrer. Er publizierte zahlreiche Erzählungen, »Wie man ein Genie tötet« ist sein Romandebüt. Seit der Uraufführung von Hans Rotts erster Symphonie 1989 (hundert Jahre nach dessen Tod) beschäftigt er sich mit dem österreichischen Komponisten.

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