Und wenn Gott wäre ...

Über Sinn, Zweifel und das Wagnis, sich auf die Suche nach Gott einzulassen
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Buchprofile - Rezension
Ein erfahrener Psychotherapeut und langjähriger Skeptiker bekennt sich zum Glauben an den personalen Gott Jesu Christi und zeigt Wege auf, zu einer solchen Gottesbeziehung zu finden.
Als (evangelischer) Theologe und Psychotherapeut sind Uwe Böschemeyer Zweifel und Skepsis rational und aufgeklärt denkender Menschen gegenüber dem Glauben an einen personalen Gott wohlbekannt: aus eigenem Durchleben ebenso wie aus seiner beruflichen Praxis – und beides hat ihn zu der Überzeugung geführt, dass es diesen Gott gibt und dass Menschen unabhängig von ihrer religiösen oder eben nicht religiösen Sozialisation mit ihm in Berührung kommen können, wofür er Beispiele nennt. Für sich persönlich bekennt er sich klar zum Glauben an den biblischen Jesus Christus. Er zeigt verschiedene Wege zur Gotteserfahrung und geht auch der Frage nach dem höchsten Gut im Leben nach (Glück, Sinn, Liebe, Selbstverwirklichung, …?). Der 86-jährige Autor zahlreicher psychologischer Lebensratgeber (zul.: "Das Leben ist besser als sein Ruf", BP/mp 25/798) legt hier eine Art Vermächtnis vor, mit dem er ermutigen möchte zu dem Wagnis des Sich-Einlassens und Vertrauens, denn – so seine Erfahrung – dann kann eine große Befreiung geschehen trotz aller Zumutungen im eigenen Leben und im Zustand der Welt. Handreichung eines Glaubenszeugen für suchende Skeptiker und zögernde Gläubige, gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Was trägt im Leben wirklich? Der Psychotherapeut Uwe Böschemeyer begibt sich auf die Suche nach einer Antwort und stößt dabei immer wieder an die Grenzen des diesseitigen Lebens. Muss man nicht, um Sinn zu finden, zunächst voraussetzen, dass es einen gibt? Und verhält es sich bei der Frage nach Gott als dem Ursprung allen Seins nicht ähnlich? Aus seiner jahrzehntelangen therapeutischen Arbeit weiß der Autor: In unserer aufgeklärten Welt erfahren viele das Leben als begrenzt und unzulänglich. Sie sehnen sich nach einem "Mehr", einem Urgrund, nach dem "Ganz-Anderen" und greifen dabei, oft unbewusst, auf religiöse Symbole zurück. Vor diesem Hintergrund entfaltet Böschemeyer Aspekte des christlichen Glaubens, die dem Leben Sinn und Tiefe verleihen.Ein Buch für Menschen, die "nicht an Gott glauben, aber ihn vermissen" (Julian Barnes) und neu nach ihm fragen wollen.

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Personeninformation

PROF. DR. UWE BÖSCHEMEYER ist Psychotherapeut und war persönlicher Schüler Viktor E. Frankls. Er entwickelte die Wertimagination und die wertorientierte Persönlichkeitsbildung. Er studierte evangelische Theologie, widmete sich Studien in Psychologie und Philosophie. 1982 gründete er in Hamburg das Institut für Existenzanalyse und Logotherapie, mit ausdrücklicher Zustimmung Viktor E. Frankls, 2006 die Europäische Akademie für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung in Salzburg. Böschemeyer ist bekannt aus Rundfunk und Fernsehen sowie Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze.
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