Ein Zug voller Hoffnung

Roman - Der preisgekrönte Bestseller aus Italien
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Buchprofile - Rezension
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden aus dem verarmten Süden Italiens Kinder vorübergehend in den Norden des Landes geschickt.
1946 herrscht in Neapel teilweise bittere Armut. Der siebenjährige Amerigo Speranza und seine Mutter Antonietta schlagen sich als Lumpensammler und mit gelegentlichen Flickarbeiten durch und hungern die meiste Zeit. Als Antonietta davon hört, dass Kinder von der kommunistischen Partei Italiens in den besser gestellten Norden verschickt werden, sieht sie darin eine Möglichkeit für ihren Jungen, zeitweise ein besseres Leben zu haben. Der kleine Amerigo wird mit hunderten weiterer Kinder in einen Zug nach Bologna gesetzt und landet in der Nähe von Modena bei einer Familie, die ihn herzlich aufnimmt. Allein die Tatsache, dass er immer genug zu essen und neue Kleider hat, ist für ihn eine vollkommen unbekannte Situation. Er freundet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Kindern aus der Umgebung an und kommt in Kontakt mit Musik. Er ist wissbegierig, interessiert und talentiert. Sogar eine kleine Geige wird ihm von seinem gutherzigen Wohltäter geschenkt. Als er wieder nach Neapel muss, freut er sich zwar auf seine Mutter, aber gleichzeitig ist er traurig. Zurück zu Hause geht das bisherige Leben wieder los. Amerigo muss bald feststellen, dass seine Geige von der Mutter verkauft wurde, um Essen zu besorgen. Die Enttäuschung darüber ist so groß, dass er wegläuft und im Bahnhof von Neapel in einen Zug nach Norden steigt. Zum Schluss wird erzählt, wie Amerigo als Erwachsener kurz in die Umgebung seiner Kindheit zurückkehrt. - Im Laufe der Nachkriegsjahre wurden in Italien zwischen 70.000 und 100.000 Kinder vorübergehend in den Norden geschickt. Die Autorin erfuhr davon durch ein zufälliges Gespräch mit einem der damaligen Betroffenen und beschloss daraufhin, einen Roman darüber zu schreiben. Es ist eine eindringliche, einfühlsame Erzählung mit sowohl sarkastischen als auch berührenden Aspekten geworden. Eine emotionale, keinesfalls kitschige Geschichte. Sehr empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Warmherzig und unvergesslich: Wie ein Junge aus armen Verhältnissen das Glück in der Musik findet - der Überraschungsbestseller aus Italien!

Neapel, 1946: Der 7-jährige Amerigo lebt mit seiner Mutter in einem der ärmsten Viertel und hat ständig Hunger. Als die Mutter von einer wohltätigen Initiative hört, die bedürftige Kinder für ein knappes Jahr zu Familien im reicheren Norditalien schickt, scheint dies die beste Lösung zu sein. Hoffnungsfroh, aber auch etwas bange besteigt Amerigo mit vielen Kindern den Zug. In seiner neuen Familie lebt er sich schnell ein, entdeckt seine Liebe zur klassischen Musik, bekommt sogar eine Geige geschenkt. Nachdem die paradiesische Zeit vorbei ist, erscheint ihm seine Mutter in Neapel ganz fremd. Als er kurz darauf erfährt, dass sie aus Geldnot heimlich seine Geige verkauft hat, fühlt Amerigo sich verraten. Er reißt aus und steigt noch einmal in den Zug, fest entschlossen, Neapel für immer hinter sich zu lassen ... 'Der kleine Amerigo erobert von der ersten Seite an die Herzen seiner Leserinnen und Leser.' La Stampa

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Pressestimmen

»Ardone versteht es, die Geschichte lebendig werden zu lassen. Behutsam schildert sie, wie riskant und schwierig es immer ist, Kinder aus ihrem Umfeld zu nehmen.« NDR Kultur »Neue Bücher«
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