Jetzt sag doch endlich was

Über das Stottern | Ein kluges Plädoyer für ein Innehalten in einer rastlosen Welt 
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Buchprofile - Rezension
Ironischer Umgang mit der eigenen Sprachstörung.
Mit hintergründigem Humor erzählt der mit einer Redeflussstörung behaftete Autor, für den manche Buchstaben Albtraumwesen sind und dessen Rede mehr Stausee als Wasserfall ist, von seinen Erlebnissen in der Schul- und Studienzeit und seinen Versuchen, das Stottern zu heilen. Er erweitert den Blick auf Stotterer in der Geschichte wie Demosthenes und Moses, auf seltsame Methoden in der Psychologie und auf Filme, in denen Stotterer eine Rolle spielen, wie „Pearl Harbor“, „Ein Fisch namens Wanda“ oder „The King‘s Speech“. Amüsiert betrachtet er den Welttag des Stotterns und das oft nichtssagende, flüssige Reden der Ungeduldsgesellschaft. Eine lesenswerte Betrachtung einer Dysfunktion.
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Artikelbeschreibung

Wer stottert, hat keine Superkraft. Wer stottert, dem fällt nur vielleicht manches auf: Irgendwann muss die Menschheit beschlossen haben, dass sie es pausenlos eilig hat. Wer stottert, guckt oft in ungeduldige Gesichter. Stottern ist eine Art des rasenden Stillstands, eine unvorhergesehene Störung im Betriebsablauf.

In seinem autobiografischen Essay denkt David Hugendick über das Stottern und das Sprechen nach, über Ungeduld und Scham, über heimtückische Buchstaben und über unsere von künstlicher Dringlichkeit geprägte Gesellschaft.

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Personeninformation

David Hugendick, geboren 1980 in Bremerhaven, ist Redakteur im Feuilleton der ZEIT. Er lebt in Berlin.

Pressestimmen

"Unerwartet lustig und wahnsinnig lehrreich." Michael Wurmitzer Der Standard 20260214

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