Säuferkind

Mein Leben als Co-Abhängige und wie ich trotzdem glücklich wurde | Ein bewegendes Memoir einer mutigen Frau, die es geschafft hat, aus der Co-Abhängigkeit auszubrechen.
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Buchprofile - Rezension
Autobiografischer Bericht über das Schicksal als Co-Abhängige und dessen Überwindung.
70er Jahre: Cornelia Hoppe (Pseudonym) erlebt von klein auf einen bitteren und armseligen Alltag in der Amüsiermeile Sankt Pauli, ihrem Geburtsort. In der kärglichen Wohnung herrscht stickige Luft, weil Mutter und Vater Kette rauchen; keine Dusche, keine Wanne, keine Heizung! Aber Schimmel an den Wänden und schrottreife Möbel! Während sich die Brüder ein Zimmer teilen, schläft die Tochter im Elternzimmer. Verantwortung Fehlanzeige! Die Eltern interessierte nur das Abtauchen in den Rausch und Versöhnungssex. Connis Spielplatz sind triste Trinkerkneipen mit zwielichtigen Gestalten. Einerseits schämt sie sich für ihre Eltern, andererseits sorgt und kümmert sie sich um diese – typisch für das Verhalten einer Co-Abhängigen. Authentisch schildert die erwachsene Autorin ihre kindliche Hilflosigkeit, ihren Überlebenswillen und die Kompensationsmechanismen als Säuferkind. In der Ehe mit einem erfolgreichen Banker scheint sie schließlich das Glück gefunden zu haben. Als sie merkt, dass auch ihr Mann trinkt, beginnt der Teufelskreis von vorn. Um die Kinder vor Co-Abhängigkeit zu bewahren, wagt sie die Flucht in die Selbständigkeit. – Diese biographische Erzählung schildert eindringlich die Auswirkungen der Superdroge Alkohol auf Betroffene und ihre Familien und erteilt Auskunft über Hilfsangebote. Ein schonungsloser Bericht, der gleichzeitig Mut macht und den Beweis der Überwindung liefert. Für alle Bestände geeignet.
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Artikelbeschreibung

St. Pauli, 70er Jahre: Cornelia Hoppe wachst mit alkoholkranken Eltern in bitterer Armut auf. Ihr Spielplatz sind triste Trinkerkneipen mit zwielichtigen Gestalten. Einerseits schamt sich Cornelia schon als kleines Kind für ihre Eltern, andererseits sorgt und kümmert sie sich um sie - als typisch Co-Abhangige.

In der Ehe mit einem erfolgreichen Banker scheint sie dann schließlich das Glück gefunden zu haben. Leider merkt Cornelia aber irgendwann, dass auch ihr Mann trinkt und der Teufelskreis von vorne beginnt: Sie leidet still, schamt sich, kümmert sich, halt trotz allem zu ihm. Irgendwann erkennt sie, dass auch ihre Kinder drohen, co-abhangig zu werden. Trotz wirtschaftlicher Abhangigkeit schafft es Cornelia schließlich, ihren Mann zu verlassen - und damit sich und ihre Kinder zu retten.  

Sauferkind ist ein ehrlicher, schonungsloser Bericht, der gleichzeitig Mut macht und zeigt, dass es moglich ist, sich aus den Fesseln der Co-Abhangigkeit zu befreien.  

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Personeninformation

Cornelia Hoppe schreibt aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen unter einem geschlossenem Pseudonym.

Wigbert Löer, geboren 1972, studierte Politikwissenschaft. Er schrieb Sachbücher über Doping ("Muskelmacher") und über Wettmanipulation im Profifußball ("Zockerliga"). Sein mit Oliver Schröm verfasstes Buch "Geld Macht Politik. Das Beziehungskonto von Carsten Maschmeyer, Gerhard Schröder und Christian Wulff" stand mehrere Wochen auf der "Spiegel"-Bestsellerliste. Löer war Redakteur für Investigative Recherche beim »stern«. Er enthüllte dort u.a., dass der CDU-Schatzmeister Helmut Linssen über eine Briefkastenfirma in Panama Geld versteckt hatte. Seine Recherchen im AfD-Milieu führten 2016 dazu, dass ein ganzer Landesverband der Partei aufgelöst wurde. Seit 2019 arbeitet er für die Filmproduktionsfirma EyeOpening.Media und die ARD-Dopingredaktion.

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