Kinderklinik Weißensee - Geteilte Träume

Band 4
Roman | Die Kinderklinik-Saga geht weiter
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Buchprofile - Rezension
Der vierte Band der Reihe spielt im Nachkriegsdeutschland.
Der Leser wird in das Jahr 1948/1949 nach Berlin versetzt und erlebt, während das Nachkriegsdeutschland geteilt wird, die Fortsetzung der Familiensaga um die Kinderklink Weißensee (vgl. BP/mp 21/403, 22/123, 23/120). Auf über 500 Seiten muss man sich mit der deutschen Geschichte auseinandersetzen und erleben, dass Politik auch Familien entzweien kann. Aus heutiger Zeit ist es unvorstellbar, dass Medikamente nicht vorrätig sind, auch wird klar, dass in 70 Jahren ein enormer Fortschritt in der Medizin stattgefunden hat. Liebevoll erzählt ist die Geschichte von Lissi mit allen Höhen und Tiefen des Lebens. Auch wenn es sich hierbei um den 4. Band der Saga handelt, lernt man die Charaktere schnell kennen, ohne die ersten drei Bücher gelesen zu haben. Sehr empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Der langersehnte vierte Band der Kinderklinik Weißensee

Berlin-Weißensee, 1948: Elisabeth "Lissi" Vogel kann es kaum erwarten, als Assistenzärztin an der Kinderklinik Weißensee endlich in die Fußstapfen ihrer Tante Marlene zu treten. Doch der Klinikdirektor schätzt die begabte, junge Frau wegen ihres verformten Beines, das von einer überstandenen Kinderlähmung herrührt, gering. Außerdem legt er ihr immer neue Steine in den Weg. Aber Lissi lässt sich so schnell nicht einschüchtern, genauso wie ihre Tante Marlene. Die musste in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Westberlin fliehen und dort bei null anfangen. Als sich in Berlin Fälle von Kinderlähmung häufen, wird die frisch verliebte Lissi plötzlich mit ihrer größten Angst konfrontiert und verliert den Mut, für ihre kleinen Patienten und für den Mann ihres Herzens zu kämpfen.

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Personeninformation

Antonia Blum lebte längere Zeit in Berlin, ohne den Weißen See dort je gesehen zu haben. Erst Jahre später, nachdem sie die Hauptstadt längst verlassen hatte, entdeckte sie durch einen Zufall die Ruine der einstigen Kinderklinik in Weißensee und kommt seitdem von dem Ort und seiner bewegten Geschichte nicht mehr los. Heute fährt Antonia nicht nur zum Spazierengehen immer wieder an den Weißen See, der dem Berliner Stadtteil seinen Namen gab. Sie ist überzeugt, dass dort ein Tor in die Vergangenheit existiert.

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