Die Frauen vom Reichstag: Schritte in eine neue Welt

Band 3
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Buchprofile - Rezension
1933 - Marlene muss sich entscheiden: für Max oder ein Leben in Freiheit.
Nach der Machtergreifung durch Hitler sind die Abgeordnete Marlene von Runstedt und ihr Mann Max der Willkür von SA und SS ausgeliefert. Marlene versucht mit allen Mitteln, das Kinderheim ihrer Freundin Sophie (s. Bd. 2) zu erhalten. Auch kümmert sie sich um ihre Patentochter Lena. Schon bald muss sie nach Paris fliehen. Sie kann sich nur noch sporadisch mit Max in Italien treffen. Sophie wird beim Versuch, Lena zur Flucht zu verhelfen, von der Gestapo verhaftet, aber durch ihren Mann Anton ausgelöst. Mit ihm flieht auch sie nach Italien. Dem Ehepaar Runstedt-Emden gelingt es in der Zwischenzeit, in Südfrankreich Fuß zu fassen. Nach der Besetzung von Paris werden die Eheleute allerdings in getrennte Lager gebracht. Paula Hagedorn, die SPD-Abgeordnete, die in New York lebt, sorgt dafür, dass möglichst viele der politisch Verfolgten ein Visum bekommen. Doch sind bei Weitem nicht genügend für alle da. Die Entscheidung, wer ein Visum bekommt und wer nicht, verlangt ihr viel ab. Der letzte Band der Trilogie (Bd. 1: BP/mp 22/721; Bd. 2: BP/mp 23/123) verbindet die einzelnen Schicksale der Frauen miteinander und zeigt, wie hilfreich ein funktionierendes Netzwerk ist. Wieder ein gelungenes Bild der damaligen Zeit. Sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Der Abschluss der inspirierenden Saga um die ersten Parlamentarierinnen.New York, 1941: Als SPD-Abgeordnete wurde Paula Hagedorn nach der Ermordung ihres Mannes durch die Nationalsozialisten schon früh in die Emigration gezwungen. In Amerika gilt sie inzwischen als die gute Seele der politisch Verfolgten, besonders aufgrund ihres Engagements für Not leidende Kinder. Zu ihr flüchtet sich ihre Freundin Marlene von Runstedt, nachdem diese Deutschland über Frankreich, Spanien und Portugal verlassen musste. Marlene schützt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das von Lena, der inzwischen erwachsenen Tochter von Sonja Grawitz und Justus von Ostwald. Paulas Arbeit und die unterschiedliche Behandlung der jüdischen und politischen Flüchtlinge in New York wecken Lenas Interesse. Sie unterstützt Paula bei der Gründung der Arbeiterwohlfahrt USA - Hilfe für die Opfer des Nationalsozialismus und beginnt, sich politisch zu engagieren. Dabei begegnet sie einem jungen Amerikaner, kurz bevor dieser als Bomberpilot in den Krieg nach Europa zieht.Erschütternd und bewegend!

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