
Artikelbeschreibung
Einsichten über das Frausein von der einflussreichsten Feministin des 20. Jahrhunderts: ein Geschenk und ein literarisches Vergnügen!
Eine glücklich verheiratete und erfolgreiche Professorin, zunehmend beunruhigt darüber, wie vernarrt ihr Sohn in seine junge Partnerin und ihre weltlichen Werte
ist. Eine wohlhabende Frau, die, allein zu Hause in der Silvesternacht, in einer mitreißenden Tirade die Wut und Frustration eines ganzen Lebens herausschreit. Eine Heldin, deren inneres Gleichgewicht zerbricht, als sie erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat. Drei Geschichten, im Mittelpunkt je eine nicht mehr junge Frau, die sich einer unerwarteten Krise gegenübersieht. Die sich lange Zeit selbst belügt. Und die sehr deutlich preisgibt, was in dieser Welt für sie nicht stimmt.
Wie keine andere erzählt Simone de Beauvoir von Frauen so, wie sie in ihrer «weiblichen Bedingtheit» zu sein hatten. Sie verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger. Genau deshalb haben uns ihre Geschichten heute noch so viel zu sagen.
«Außerordentlich intelligente Geschichten über den Verfall der Leidenschaft» The Sunday Times
«Witzig und extrem schlagfertig... Diese drei Frauen sind glaubwürdige Figuren, dargestellt mit einer ironischen Mischung aus Mitgefühl und Verzweiflung.» The Atlantic
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Personeninformation
Simone de Beauvoir wurde 1908 in Paris geboren. Sie besuchte das katholische Mädcheninstitut Cours Desir, anschließend studierte sie klassische Literaturwissenschaft und Philosophie. De Beauvoir bestimmte maßgeblich den intellektuellen Diskurs ihrer Zeit und engagierte sich in der Frauenbewegung. 1949 erschien Das andere Geschlecht und wurde ein Welterfolg. 1954 erhielt sie für Die Mandarins von Paris den Prix Goncourt. Sie starb 1986 in Paris.
Claudia Marquardt studierte Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und Lyon. Sie arbeitete lange Jahre als Verlagslektorin, ehe sie sich als Übersetzerin selbstständig machte. Sie übertrug u.a. Laetitia Colombani, Fred Vargas, Maria Pourchet, Frédéric Beigbeder, Dai Sijie ins Deutsche.
Amelie Thoma, geboren 1970 in Stuttgart. Sie studierte Romanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und arbeitete als Lektorin, ehe sie die Übersetzerlaufbahn einschlug. Neben Leïla Slimanis Romanen und Essays übertrug sie u. a. Texte von Marc Levy, Joël Dicker und François Sagan ins Deutsche.