Hintertristerweiher

Roman | Ein bewegender Familienroman darüber, wie die Vergangenheit die Gegenwart prägt
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Buchprofile - Rezension
Durch ein ungewöhnliches Erbe lernt eine junge Frau das Schicksal ihrer Tante erst wirklich kennen.
Isabelle betreibt einen Gnadenhof am Hintertristerweiher und beendet ihr Leben auf eigenen Wunsch in der Schweiz. Ihre Nichte Aurelia erfährt bei der Testamentseröffnung, dass sie das noch viel größere Erbe nur dann antreten kann, wenn sie diesen Gnadenhof ein Jahr weiterführt. Ihre Familie, an die Großstadt München gewöhnt, ist entsetzt. Doch Aurelia verlässt die gewohnten Wege und tritt das Erbe an. Lernt, mit ihr fast unbekannten Personen und Situationen umzugehen und Neuland zu betreten. Sie kämpft mit sich und dem Tod der Tiere. Gleichzeitig begegnet sie Personen, die sie früher geprägt haben oder jetzt neu faszinieren, wenn auch auf den zweiten Blick. Immer im Hinterkopf hat Aurelia die Tante Isabelle, die sie so bewundert hat, die ihr aber gleichzeitig so unbekannt war. Wer war Isabelle? Warum hat sie überhaupt so ein Riesenvermögen? Der Leser erfährt in der Parallelgeschichte über das Leben und Leiden von Isabelle in der Kriegs- und Nachkriegszeit und über ihre große enttäuschte Liebe. Warum hat Isabelle damals so viel von ihrer Tante in Frankreich geerbt? - Die beiden Geschichten von Isabelle und Aurelia sind unabhängig voneinander und gehören doch zusammen, denn durch das Erbe sind sie verbunden. Die Schilderung der Kriegs- und Nachkriegszeit ist nicht pathetisch, aber trotzdem bewegend. Der Kampf, sich in einer neuen Alltagssituation wiederzufinden, ist in vielen Büchern schon thematisiert, aber hier ist es etwas Besonderes - irgendwie. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Leben auf einem Gnadenhof mit Landwirtschaft dem Leser viele neue Informationen gibt. Alles ist von der Autorin wunderbar recherchiert und die Orte und Situationen sind sehr einfühlsam und ruhig beschrieben. Vor allem das Ende der Geschichte ist vollkommen anders als erwartet, lässt aber die Leser/innen beruhigt zurück. Sehr empfohlen!
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Artikelbeschreibung

Ein außergewöhnlich schönes Mädchen, das seinen eigenen Wert nicht kennt. 
Eine Liebe, die eine große hätte sein können, doch nie Erfüllung findet. 
Ein Erbe, verknüpft mit Bedingungen, das Wahrheiten enthüllt. 
Und eine unwillige Erbin, die Antworten sucht und eine Reise zu sich selbst beginnt.

In "Hintertristerweiher" erzählt SPIEGEL-Bestsellerautorin Nicola Förg (u. a. »Böse Häuser«, »Flüsternde Wälder«) auf zwei Zeitebenen eine Geschichte über das Ungesagte zwischen der Kriegsgeneration und den Nachgeborenen, über Heimat und Heimatlosigkeit, Seelenorte und Seelenverwandte.

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Personeninformation

Nicola Förg, Bestsellerautorin und Journalistin, hat mittlerweile über zwanzig Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt, einen Island- sowie einen Weihnachtsroman vorgelegt. »Hintertristerweiher«, ihr von der Presse vielfach gelobter Roman, ist »eine feinsinnige Familiengeschichte, die über Generationen hinweg reicht und einen spannenden Bogen schlägt von den Wirren des Zweiten Weltkriegs bis zu den Wirrungen in der Jetztzeit« (Münchner Merkur). Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geografie studiert hat, lebt heute mit Familie sowie Ponys, Katzen und anderem Getier auf einem Hof in Prem am Lech - mit Tieren, Wald und Landwirtschaft kennt sie sich aus. Sie bekam für ihre Bücher mehrere Preise für ihr Engagement rund um Tier- und Umweltschutz.

Pressestimmen

»Bis zum Schluss ein echtes Lesevergnügen« Süddeutsche Zeitung 20211106
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