Wie Kinder trauern

Ein Buch zum Verstehen und Begleiten
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Buchprofile - Rezension
Hervorragender Ratgeber zum Tabuthema Trauer von Kindern.
Es gibt wohl wenige Bereiche im Zusammenleben mit Kindern, in denen die Angst, etwas falsch zu machen oder gar Traumata auszulösen, größer ist als beim Tod von Angehörigen. Die eigene Betroffenheit überfordert einen selbst schon oft, und die Flucht in Verheimlichung oder Beschwichtigung ist daher auch gelegentlich eine Art Selbstschutz. Der äußerst praxisnahe Ratgeber gibt hier nicht nur Eltern, sondern auch "professionellen Bezugspersonen" (wie Lehrer/innen oder Erzieher/innen) neben den Erläuterungen zu den verschiedenen Erscheinungsformen und "Farben" kindlicher Trauer auch - farblich abgesetzt - sofort umsetzbare Hilfen an die Hand. Mit anschaulichen Beispielen und Zitaten, teilweise sehr berührenden Kinderzeichnungen, bewährten Ritualen und einer Zusammenfassung nach jedem Kapitel treffen die Autoren genau die Themen, bei denen Ratsuchende konkret Hilfe brauchen, und vermitteln so Hoffnung und vor allem Mut. Die weiterführenden Literaturempfehlungen und Kontaktadressen machen das herausragende Buch zu einem beinahe unverzichtbaren Ratgeber. Für alle Bestände!
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Artikelbeschreibung

Trauer ist eine Antwort der Seele

Wenn Kinder trauern, wenn sie Fragen zu Tod und Sterben haben, brauchen sie Halt und Orientierung. "Wie Kinder trauern" ist von Fachleuten geschrieben, die täglich mit Kindertrauer zu tun haben. Sie wissen, was es bedeutet, wenn Kinder reagieren: mit Fragen, mit Schweigen, mit Wut, mit Appetitlosigkeit, mit Rückzug. Erklärend und beratend stehen sie Erwachsenen zur Seite, damit Kinder ihre Trauer in einem verständnisvollen, schützenden Umfeld leben können.

Ausstattung: Mit zahlreichen Fotos und Kinderzeichnungen

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
DE-81673 München
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Florian Rauch ist Geschäftsführer eines großen Bestattungsunternehmens. Er entwickelte ein ganzheitliches Konzept zur Trauerbegleitung, das er 2000 mit der Gründung von AETAS in die Praxis umsetzte.

Nicole Rinder erfuhr nach dem Tod ihres Sohnes, wie tröstend es ist, Zeit für den Abschied zu haben. Das wollte sie auch anderen Menschen ermöglichen. Seitdem arbeitet sie als Trauerbegleiterin und führt zusammen mit Florian Rauch das Bestattungsunternehmen AETAS.

Tita Kern ist Psychotraumatologin und Systemische Familientherapeutin. Sie leitete das Pilotprojekt "KIDS - Kinder nach belastenden Ereignissen stützen" beim ASB München. Seit 2013 ist sie die fachliche Leiterin in der AETAS Kinderstiftung. Nicole Rinder arbeitete bis vor 10 Jahren als Arzthelferin in der Patientenaufnahme eines Gynäkologen. Nie hätte sie sich träumen lassen, bei einem Bestatter zu arbeiten. Bis sie ihren gerade geborenen Sohn verlor und dabei die tröstende Erfahrung machte, genügend Zeit für den Abschied zu haben und ihn intensiv zu erleben, gemeinsam in der Familie zu trauern, zu lachen und zu Weinen und dabei den Schrecken vor dem Sarg und dem Tod zu verlieren - genau das wollte Nicole Rinder auch anderen Menschen ermöglichen. Durch die einfühlsame Begleitung beim Tod ihres Sohnes und die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, entschloss sie sich zudem, eine Ausbildung als Geburtsvorbereiterin zu machen. Ihr Ziel war es, Rückbildungskurse speziell für Frauen, nach einer Totgeburt oder Neugeborenentod anzubieten. Nicole Rinder führt heute zusammen mit Florian Rauch das Bestattungsunternehmen AETAS. Tita Kern, geboren 1975, ist Psychotraumatologin und Systemische Familientherapeutin. Nach langjähriger Arbeit als Rettungssanitäterin übernahm sie die Leitung der KIT-Akademie und KIT-Nachsorge (Kriseninterventionsteam München). Sie entwickelte das mehrfach ausgezeichnete Konzept »Aufsuchende Psychosozial-Systemische Notfallversorgung (APSN)« und leitete von 2007-2011 das nach diesem Konzept arbeitende Pilotprojekt »KIDS - Kinder nach belastenden Ereignissen stützen« beim ASB. Von 2011 bis zur Gründung der AETAS-Kinderstiftung verantwortete sie die »Akuthilfe für traumabelastete Kinder und Familien« (APSN) des Trauma Hilfe Zentrums München e.V. Seit 2013 ist sie in der AETAS Kinderstiftung die fachliche Leiterin.
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