Matcha-Tee am Montag

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Buchprofile - Rezension
Der Besitzer des Café Marble in Tokio ist Dreh- und Angelpunkt für Menschen, die eine neue Blickrichtung brauchen.
Die japanische Autorin erzählt in ihrem neuen Roman wieder von Menschen, die aus einer schwierigen oder unklaren Lebenslage einen Ausweg suchen. Jeder Monat des Jahres birgt eine neue Geschichte, die lose über Master, den Besitzer des Café Marble, verbunden sind. Wenige der Episoden spielen im Café, wie es der Klappentext fälschlicherweise vermittelt; der Ort des Geschehens wechselt zwischen Tokio und Kyoto. Die freundliche Leichtigkeit aber, die Master kennzeichnet und die letztlich alle zwölf Protagonisten aus ihren Zweifeln führt, bindet die Geschichten zu einem Ganzen zusammen. Immer geht es um menschliche Beziehungen, die oft mangels klarer Kommunikation kriseln. Da sind Großmutter und Enkelin, eine Dessousdesignerin oder der junge Mann, der sich von seiner Freundin trennt. Immer wieder geht es um Selbstvertrauen und darum herauszufinden, was diesen konkreten Menschen aus- und damit glücklich macht. – Ein liebevoll erzähltes Buch, aber keineswegs verspielt, sondern an aktuellen und alltagsnahen Lebenssituationen orientiert. Die Sprache lädt zum Mitgehen ein; und auch wer mit der japanischen Kultur nicht vertraut ist, findet sich gut zurecht. Die Geschichten sind voller Lebensweisheiten, die nicht als Belehrung daherkommen, sondern die Leser:innen mit Erkenntnissen beschenken und Mut zu Veränderungen machen. Allen Beständen nachdrücklich empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Ein besonderer Ort, unerwartete Begegnungen, ein tröstliches Miteinander - ein Roman über die Kraft menschlicher Beziehungen

Normalerweise ist das Café Marble montags geschlossen. An jedem ersten Montag im Monat findet hier jedoch eine Teeverkostung der besonderen Art statt. Versteckt unter Kirschbäumen verwandelt sich diese Oase der Ruhe dann in einen magischen Ort, an dem der bittere Matcha Tee die Bitterkeit des Lebens besänftigen soll. Der umsichtige Besitzer, genannt Master, erwartet seine Besucher, und er hat für jede und jeden ein offenes Ohr. Zu seinen Gästen gehört eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die seit dem Neujahrsfest vom Pech verfolgt zu sein scheint. Ebenso eine Ladenbesitzerin, die sich unversehens konfrontiert sieht mit ihren bescheidenen beruflichen Anfängen. Sowie eine Großmutter, die mit ihrer Enkelin im Clinch liegt ... Alle Gäste des Cafés sind an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie Halt und Trost brauchen. Und so wird das Café zu einem Ort unerwarteter Begegnungen - und zu einem Ausgangspunkt für Neubeginn und zweite Chancen.

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Personeninformation

Michiko Aoyama, geboren 1970 in der Präfektur Aichi, lebt heute in Yokohama. Nach ihrem Universitätsabschluss arbeitete sie zwei Jahre lang als Reporterin für eine japanische Zeitung in Sydney. Nach ihrer Heimkehr war sie zunächst als Zeitschriftenredakteurin in einem Tokioter Verlag tätig, bevor sie sich ganz dem literarischen Schreiben widmete. «Frau Komachi empfiehlt ein Buch» ist u.a. in Japan und Deutschland ein Bestseller und erscheint in über dreißig Ländern.

Sabine Mangold, geboren 1957, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Japanologie. Sie hat zahlreiche japanische Autorinnen und Autoren - darunter Haruki Murakami, Yoko Ogawa und Kazuaki Takano - ins Deutsche übertragen. Für ihre langjährige Arbeit wurde sie mit diversen Stipendien und 2019 mit dem Übersetzerpreis der Japan Foundation ausgezeichnet.

Pressestimmen

Wer nach einer warmherzigen, nachdenklichen Lektüre mit japanischem Flair sucht und Geschichten liebt, in denen es um menschliche Verbundenheit geht, wird dieses Buch lieben. Instagram 20251129
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