Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Band 4
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Buchprofile - Rezension
Ein erfolgloser, junger Schauspieler führt ein aufreibendes Doppelleben zwischen drei Beziehungen.
Auf einer Bielefelder Theaterpremiere lernt der junge Schauspieler Joachim Hanna kennen. Zwischen ihm und der hochintelligenten, aber in ihrem Charakter oft komplizierten Studentin entwickelt sich eine intensive Liebesbeziehung. Doch dann zieht der ewig erfolglose und an sich selbst zweifelnde Schauspieler nach Dortmund, um am dortigen Theater zu arbeiten. Hier geht er mit der attraktiven, feierfreudigen Tänzerin Franka eine leidenschaftliche Affäre ein. Zum Glück gibt es da noch Ilse, die Bäckersfrau, bei der er die frühen Morgenstunden verbringt. Sie bildet einen Ruhepol in seinem chaotischen Leben, stellt sie doch keine weiteren Ansprüche an ihn. Durch seinen beinahe schlaflosen Balanceakt zwischen den Beziehungen, den Städten und seiner eigenen Unzufriedenheit ist er mit der Zeit physisch und psychisch am Ende seiner Kräfte. - Auch den vierten und letzten Band seiner Lebenserinnerungen erzählt der Schauspieler Joachim Meyerhoff als Roman, wobei dahingestellt sei, wie viel Wahrheit in dieser Fiktion steckt. Manch eine Figur bzw. Situation scheint etwas überzogen. Mit originellen Formulierungen, viel Humor und Selbstironie beschreibt er sowohl äußerst komische als auch tieftraurige Situationen, wobei Joachim diesmal nicht ausschließlich sympathisch herüberkommt. Seine ständigen gedanklichen Begleiter sind die Verstorbenen, die eine große Bedeutung in seinem Leben hatten. Gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Drei Frauen, ein Mann und das Wirrwarr der Emotionen - der vierte Band der erfolgreichen Reihe "Alle Toten fliegen hoch" von Joachim MeyerhoffEine blitzgescheite Studentin, eine zu Exzessen neigende Tänzerin und eine füllige Bäckersfrau stürzen den Erzähler in schwere Turbulenzen. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern, doch trotz aller moralischer Skrupel geht es ihm so gut wie lange nicht.Am Anfang stand eine Kindheit auf dem Anstaltsgelände einer riesigen Psychiatrie mit speziellen Freundschaften zu einigen Insassen und der großen Frage, wer eigentlich die Normalen sind. Danach verschlug es den Helden für ein Austauschjahr nach Laramie in Wyoming. Fremd und bizarr brach die Welt in den Rocky Mountains über ihn herein. Kaum zurück bekam er einen Platz auf der hoch angesehenen, aber völlig verstörenden Otto-Falckenberg-Schule, und nur die Großeltern, bei denen er Unterschlupf gefunden hatte, konnten ihn durch allerlei Getränke und ihren großbürgerlichen Lebensstil vor größerem Unglück bewahren.Nun ist der fragile und stabil erfolglose Jungschauspieler in der Provinz gelandet und begegnet dort Hanna, einer ehrgeizigen und überintelligenten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern und sich massieren zu lassen. Das kann er wie kein Zweiter, da es der eigentliche Schwerpunkt der Schauspielschule war. Und dann ist da auch noch Ilse, eine Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Frage ist: Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

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Pressestimmen

»Wie Meyerhoff uns Meyerhoff schildert, um ihm dabei zuzuschauen, wie andere ihn sehen beim Scheitern, [...] das ist so tief anrührend wie hochkomisch - eine rare Kombination in der Literatur.« Anne Haeming spiegel.de 20171110
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