Mrs Agatha Christie

Band 3
Roman | Die deutsche Übersetzung des New-York-Times-Bestsellers 'The Mystery of Mrs. Christie'
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Buchprofile - Rezension
Der Roman erzählt eine Geschichte um das bis heute ungeklärte elftägige Verschwinden der weltberühmten Schriftstellerin.
Die junge Agatha Miller heiratet aus Liebe Archibald Christie und hält sich an die Vorgaben für Ehefrauen in dieser Zeit: die Zufriedenheit des Ehemannes als die wichtigste Aufgabe einer guten Ehefrau. Dahinter stehen eigene Bedürfnisse und selbst die Kinder zurück. Doch Archie ist nicht zufriedenzustellen, er beginnt eine Affäre mit einer jüngeren Frau, will sich dafür von Agatha scheiden lassen. Da verschwindet sie, und die Hinweise verdichten sich, dass ihr Ehemann sie ermordet hat. Doch sie hatte beschlossen zu verschwinden und „lässt“ sich nach elf Tagen finden, sorgt aber dafür, dass der Verdacht gegen ihren Mann bestehen bleibt, um ihn unter Druck zu setzen, damit er als Grund für die Scheidung seinen Ehebruch nennt und Agatha schuldlos geschieden wird. Ihr Verschwinden sorgt außerdem für Publicity, ihre Kriminalromane sind so gefragt wie nie zuvor, ihre Karriere als bekannte Kriminalromanautorin beginnt. – Marie Benedict schreibt erneut – siehe „Lady Churchill“ (BP/mp 21/697) – über eine starke Frau, und sie wählt wieder diese als Ich-Erzählerin, hier in jedem zweiten Kapitel, welches die Geschichte der Ehe und im zweiten Teil die Auflösung des Verschwindens beschreibt, die anderen Kapitel, im Präsens geschrieben, nehmen die Perspektive von Archie während der Suche nach Agatha ein. Damit ergibt sich ein Problem: Agatha hat den Plan ihres Verschwindens selbst entwickelt, genauso, wie sie die verschlungenen Wege ihrer Krimis entwirft. Dann ist es aber merkwürdig, wenn sie gleichzeitig aus der Perspektive der ahnungslosen, um die Ehe kämpfenden Frau erzählt. Außerdem ist auffällig, dass Agatha Christie wie Lady Churchill in der Darstellung von M. Benedict dadurch wächst, dass die Männer negativ und dumm dargestellt werden. Auch haben beide Frauen große Probleme mit der Mutterrolle. Trotzdem: Das Buch ist angenehm zu lesen, hat aber wenig Gehalt. Als leichte Lektüre geeignet.
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Artikelbeschreibung

Über eines der größten Geheimnisse der Literaturgeschichte: Agatha Christies elftägiges Verschwinden im Jahr 1926.Die mysteriöse Geschichte um das elftägige Verschwinden der weltberühmten Kriminalautorin bietet Benedict den Stoff für ihren besten und spannendsten Roman bisher. Ein Pageturner bis zur letzten Seite. Im Dezember 1926 wird Agatha Christie vermisst. Ermittler finden ihr leeres Auto am Rande eines tiefen, düsteren Teichs, darin ihr Pelzmantel - ungewöhnlich für eine eisige Nacht. Ihr Ehemann, ein Veteran des Ersten Weltkriegs, und ihre Tochter wissen nicht, wo sie sich aufhält, und England löst eine beispiellose Fahndung nach der Krimiautorin aus. Elf Tage später taucht sie wieder auf, genauso mysteriös, wie sie verschwunden war. Sie behauptet, an Amnesie gelitten zu haben und gibt keine Erklärung für ihre Abwesenheit ab. Bis heute weiß niemand, was damals geschah. Marie Benedict erzählt die Geschichte einer zunächst glücklichen Ehe, die jedoch mehr und mehr zerbricht, je erfolgreicher Agatha wird. Welche Rolle spielte ihr untreuer Ehemann, und was hat er den Ermittlern verschwiegen? Agatha Christies Verschwinden ist vielleicht ihr spannendster Fall. Marie Benedict liefert eine erschreckend plausible Lösung. 

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Pressestimmen

»Die mysteriöse Geschichte um das elftägige Verschwinden der weltberühmten Kriminalautorin bietet Benedict den Stoff für ihren besten und spannesten Roman bisher. Ein Pageturner bis zur letzten Seite.« Buch-Magazin 20220701
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