In Gottes Hand

Glaube in Krankheit und Leid - Erfahrungen eines Krankenhauspfarrers
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Buchprofile - Rezension
Wie sich der christliche Glaube auch in schwersten Situationen, in Leiden und Tod bewährt.
Bei schweren Erkrankungen, zumal am Lebensende - auch dem von engen Angehörigen - gerät jeder Mensch in existenzielle Grenzsituationen. Für den christlichen Glauben werden solche Leid- und Ohnmachtserfahrungen zur Bewährungsprobe. Dass der Glaube auch in diesen schweren Zeiten Trost und Hoffnung spendet, ist die Überzeugung des Theologen und Biologen Ulrich Lüke, der inzwischen seit acht Jahren als Krankenhausseelsorger tätig ist. Sein Buch will diese "Erfahrungen eines Krankenhauspfarrers" darum weitergeben, denn die im Krankenhaus in schwersten Situationen, in Leiden und Tod bewährte Erfahrung, dass unser Leben bei Gott aufgehoben ist, lässt nicht nur Trost schöpfen für eigene schwere Zeiten. Vielmehr verwandelt der Glaube an einen Sinn des Lebens und Leidens und die Hoffnung auf die Auferstehung nach dem Tod bereits das alltägliche Leben. In neun Kapiteln schildert der Krankenhauspfarrer seine teils immer wiederkehrenden, teils ganz einzigartigen Erfahrungen, die er selbst nicht selten als zugleich erschütternd wie trostreich empfindet. Der Autor versammelt sehr vielfältige Texte, beginnt bei Überlegungen zu den liturgischen Grundvollzügen (Gebet, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung) als einer Art "Handwerkszeug des Glaubens" zur Bewältigung von Krankheit und Leid. Immer wieder stellen sich im Krankenhaus auch ethische Fragen, v.a. zum Lebensschutz am Lebensbeginn und am Lebensende. Ein zentraler Abschnitt widmet sich dem Sterben im Krankenhaus und dem Auferstehungsglauben der Christen. Die meisten Texte sind einzeln entstanden, so ist das Buch auch sehr gut abschnittsweise zu lesen. Alle Texte sind jedenfalls ganz aus der Erfahrungsperspektive geschrieben, keine rein theoretischen Erwägungen. Und zwischen die Texte sind immer wieder Gebetsimpulse eingestreut. So ist das Buch eine Ermutigung für alle, die selbst krank sind oder in irgendeiner Weise mit Kranken und Sterbenden zu tun haben, aber auch für jene, die sich vor dem einen wie dem anderen fürchten.
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Artikelbeschreibung

Ulrich Lüke, langjähriger Seelsorger und Krankenhauspfarrer am St. Franziskus-Hospital in Münster, versammelt in diesem geistlichen Lese- und Lebensbuch erfahrungsgesättigte Reflexionen auf die im Krankenhaus erlebten Krisen menschlicher Existenz, die zugleich Chancen sein können. Er zeigt, wie der Glaube mit Krankheit und Leid konfrontiert wird und sich konkret bewähren soll, muss und kann - im Gebet, in Zeichen der heilsamen Nähe Gottes und solidarischer Beziehung. Mit guten Gründen hält er die Lebenshoffnung des Glaubens hoch für Gesunde, Kranke und sogar für Sterbende.

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Personeninformation

Ulrich Lüke, Dr. theol., geb. 1951, Studium der Biologie, Philosophie und Theologie in Münster und Regensburg, Priester; nach Professuren an der Katholischen Fachhochschule Freiburg und der Theologischen Fakultät in Paderborn war er von 2001-2017 Professor für Systematische Theologie an der Technischen Universität Aachen. S

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