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In dieser handlichen Studienausgabe werden die vollständige Übersetzung der ca. 50 Schriften des Handschriftenfundes von Nag Hammadi sowie der Texte des Codex Berolinensis 8502 zugänglich gemacht. Für die nun dritte Auflage wurde der Band korrigiert und aktualisiert sowie um zwei Texte des erst 2007 veröffentlichten Codex Tchacos erweitert. Die Studienausgabe bietet die vollständige Übersetzung der Texte, während Einleitungen und Anmerkungen in gekürzter Form bzw. in Auswahl präsentiert sind. Die mehrheitlich im 2. und 3. Jahrhundert entstandenen Texte gehören zu den wichtigsten handschriftlichen Neuentdeckungen des 20. Jahrhunderts. Sie sind insbesondere für das Studium der Bibelwissenschaften und der frühen Kirchengeschichte von kaum zu überschätzender Bedeutung.
Bereits in der 35. Auflage mit über 220.000 Exemplaren verbreitet, bietet das »Kleine Konzilskompendium« alle Konstitutionen, Dekrete und Erklärungen, die unter Mitarbeit der Verfasser im Auftrag der deutschen Bischöfe übersetzt wurden. Eine hinführende Einleitung sowie 16 spezielle Einführungen aus der Feder Karl Rahners und Herbert Vorgrimlers erschließen die Texte und bieten eine zuverlässige, sachliche und präzise Kurzkommentierung. Das sorgfältig erarbeitete, ausführliche Sachregister führt zu allen wichtigen Details in den Originaltexten und trägt zum Verständnis von Sinn und Gehalt der Konzilstexte bei.
Der Band enthält vielbeachtete Beiträge Karl Rahners zu Geschichte und Theologie der Buße aus den Jahren 1936 bis zur (Nach-)Konzilszeit. Sie zeigen Rahners historisches Interesse und seine profunde Kenntnis frühchristlicher Literatur zur Bußlehre wie zur Bußpraxis der alten Kirche, greifen strittige Themen - Ablass, Einzelbeichte, Bußandacht - ebenso auf wie existentielle Grundfragen - Schuld, Versöhnung - und zeugen so von einer Durchdringung des Bußthemas, die für heutige Probleme beachtliche Impulse zu bieten vermag.
In der Gegenwart stellt sich die Gottesfrage vielen Menschen nicht einfach anders als früheren Generationen. Sie scheint als lebensrelevante Frage zunehmend gänzlich zu verschwinden. Religiöse Indifferenz wird zum Signum unserer Zeit. Hat die Theologie, hat kirchliche Praxis die jüngeren Umbrüche der Gottesfrage, die vielfach schlichtweg Abbrüche genannt werden müssen, bereits angemessen wahrgenommen und ernsthaft reflektiert? Was bedeutet das Phänomen religiöser Indifferenz für die Reflexion, Rekonstruktion und Verantwortung von Bekenntnisinhalten? Welchen Anforderungen müss(t)en kirchliche Verkündigung und Pastoral unter säkularen Bedingungen genügen? Welche gewohnten, für selbstverständlich genommenen theologischen und anthropologischen Voraussetzungen der Gottesthematik sind heute neu zu bedenken und ggf. zu korrigieren? In Band 297 der Reihe Quaestiones disputatae sondieren Theologen, Philosophen und Religionssoziologen diese Herausforderungen. Mit Beiträgen von: Florian Baab, Notker Baumann, Rainer Bucher, Benjamin Dahlke, Susanne Gillmayr-Bucher, Veronika Hoffmann, Hans-Joachim Höhn, Martin Kirschner, Tobias Kläden, Julia Knop, Kurt Kardinal Koch, Jan Loffeld, Friederike Nüssel, Gert Pickel, Dorothea Sattler, Michael Schüßler, Bernhard Spielberg, Eberhard Tiefensee, Robert Vorholt und Jürgen Werbick
Vielfältige Herausforderungen und mancher Widerspruch: Bisweilen erscheint Christsein wie die Aufgabe, barfuß einen Felsen zu erklimmen. Gefühle der Überforderung und nicht selten auch der Frustration stellen sich ein. Ausgehend von persönlichen Begegnungen regt Bischof Michael Gerber dazu an, biblische Texte mit eigenen Lebenserfahrungen in Beziehung zu setzen. Eine existenzielle Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift wird jedoch nicht zum Wellnessprogramm sondern gleicht eher einer Hochgebirgstour. Diese fordert zu einem Perspektivwechsel heraus, der vielen vertraut ist, die an steilen Felsen klettern. Denn das, was beim langsamen Vortasten als Hindernis oder scharfe Kante wahrgenommen wird, kann zum wichtigen Haltepunkt für den weiteren Weg werden.
Das "Griechisch-deutsche Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der frühchristlichen Literatur" gehört zu den Standardwerken der Neutestamentler, Patristiker und klassischen Philologen.
Die 6. Auflage ist in allen Bereichen neu bearbeitet: in der neutestamentlichen Textgrundlage (auch, was ihre Vollständigkeit und die Angabe von Varianten angeht) wie in bezug auf die Apostolischen Väter wie die neutestamentlichen Apokryphen (diese sind zum ersten Mal so vollständig wie möglich eingearbeitet). Auch die Apologeten und die Kirchenväter der Frühzeit werden sehr viel häufiger als bisher zitiert. Zahlreiche Autoren aus dem christlichen, dem intertestamentarischen und dem klassischen Bereich sind zum ersten Mal herangezogen worden.
Über 250 neue Artikel sind aufgenommen worden. Die neue Typographie läßt den Benutzer rascher finden, was er sucht, und macht den Aufbau der Artikel durchsichtiger. Durch sie wurde es möglich, etwa ein Drittel neues Material aufzunehmen, ohne daß die Seitenzahl des Wörterbuchs anwuchs.
Das Buch Genesis hat als Fundament, Schlüssel, Vorzeichen und Eröffnung für die gesamte Bibel eine äußerst wichtige Funktion. Seinem Beginn, der sogenannten »Urgeschichte«, kommt eine besondere Rolle zu. Die Kommentierung arbeitet Bedeutung und Zusammenhänge der Texte über Schöpfung, erste Menschen, Flut und Turmbau zu Babel im Dialog mit der reichen Interpretationsgeschichte heraus. Das Anliegen ist, Kraft und Botschaft von Gen 1-11 in einem sensiblen Achten auf den biblischen Wortlaut zu erschließen.
Dreh- und Angelpunkt der christlichen Wirklichkeitsdeutung stellen nicht die kirchlichen Institutionen dar, die Lehren und ethischen Normen, auch nicht der Gottesdienst und nicht einmal die Bibel, sondern eine historische Gestalt, ein Mensch, der vor 2000 Jahren gelebt hat: Jesus von Nazaret. In ihm ist - wie es das christologische Dogma formuliert - Gott Mensch geworden. Diese Vorstellung wirft allerdings zahlreiche Fragen auf, nicht erst bei modernen Menschen. Das Buch zeichnet das Ringen der Alten Kirche um ein tieferes Verständnis der Inkarnation nach und lässt darin ihre Bedeutung für den Menschen greifbar werden. Franz Dünzls Darstellung der Entstehung des christologischen Dogmas lässt an vielen Stellen erkennen, wie er um das Ausloten existentieller Fragen im Rahmen einer kirchenhistorischen Untersuchung rang. Wenn sich zwischen diesen Buchdeckeln These und Antithese, Triumph und Verbannung, Momentum und Debakel abwechseln und jeder eben erst mühsam erkämpfte Kompromiss bald schon wieder in Frage gestellt wird und neuerlicher Vertiefung bedarf, dann wird der intellektuelle und spirituelle Abgrund der Glaubenserkenntnis, dass Gott Mensch geworden ist, spürbar.