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This student edition provides a complete German translation of the approx. 50 manuscript texts discovered in Nag Hammadi as well as the text of the Codex Berolinensis 8502. For this third edition, the volume was corrected and updated, and it has also been expanded by the inclusion of two texts from the Codex Tchacos first published in 2007. These texts, mostly originating from the 2nd and 3rd centuries, are among the most important manuscript discoveries of the 20th century and are of inestimable importance for scholars in Biblical studies and the history of early Christianity.
Bereits in der 35. Auflage mit über 220.000 Exemplaren verbreitet, bietet das »Kleine Konzilskompendium« alle Konstitutionen, Dekrete und Erklärungen, die unter Mitarbeit der Verfasser im Auftrag der deutschen Bischöfe übersetzt wurden. Eine hinführende Einleitung sowie 16 spezielle Einführungen aus der Feder Karl Rahners und Herbert Vorgrimlers erschließen die Texte und bieten eine zuverlässige, sachliche und präzise Kurzkommentierung. Das sorgfältig erarbeitete, ausführliche Sachregister führt zu allen wichtigen Details in den Originaltexten und trägt zum Verständnis von Sinn und Gehalt der Konzilstexte bei.
»Ein großes Buch ... diese imponierende Synthese, die eine Quelle der Inspiration bleiben wird, wenn einmal ein Großteil der heutigen theologischen Produktion vergessen ist.« Joseph Ratzinger in Theologische Revue »In diesem Buch liegt Sprengstoff für manche theologische Verkrustungen, Zündstoff für Kettenreaktionen neuen Denkens in der Kirche.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Daß Rahner in großartiger Weise modern denkt, indem er naturwissenschaftliche Erkenntnisse wirklich verarbeitet und über alles Individuelle hinaus auch Natur- und Weltgeschichte mitbedenkt, dafür kann ihm nicht genug gedankt werden.« Neue Züricher Zeitung
Seit seiner ersten Auflage im Jahre 1854 hat der "Denzinger" eine unvergleichliche Verbreitung in der ganzen Welt gefunden. Die vorliegenden Ausgaben in chinesischer, englischer, französischer, italienischer, koreanischer, kroatischer, portugiesischer, spanischer und ungarischer Sprache zeugen von seiner weltweiten Bedeutung. Das Werk spiegelt die Geschichte der Glaubensverkündigung und das Ringen um das genuine Glaubensverständnis bis in seine Nuancen hinein getreu wider. Hier sind die verbindlichen Texte gesammelt, die für die verantwortliche Auslegung der überlieferten Glaubensaussagen unabdingbar sind. Peter Hünermann hat die Texte dieses Kompendiums erstmals in deutscher Sprache zugänglich gemacht und jeweils eingeführt. Zweispaltig werden Originalfassung und Übersetzung dargeboten, so dass der Benutzer jederzeit auf die authentischen Formulierungen zurückgreifen kann, durch Einführungen, Anmerkungen und Übersetzung aber Hilfen zum Verständnis erhält. Der Band schließt mit einem reichen Registerteil, der insbesondere durch seinen ausführlichen systematischen Index das Auffinden der zu bestimmten Themen einschlägigen Texte erleichtert. Die Neufassung, Erweiterung und textkritische Bearbeitung hebt das Werk in den Rang eines einmaligen Kompendiums dogmatischer und moraltheologischer Quellentexte. Außerdem wurde das Kompendium um die ersten Texte des Pontifikats von Franziskus erweitert.
In der Gegenwart stellt sich die Gottesfrage vielen Menschen nicht einfach anders als früheren Generationen. Sie scheint als lebensrelevante Frage zunehmend gänzlich zu verschwinden. Religiöse Indifferenz wird zum Signum unserer Zeit. Hat die Theologie, hat kirchliche Praxis die jüngeren Umbrüche der Gottesfrage, die vielfach schlichtweg Abbrüche genannt werden müssen, bereits angemessen wahrgenommen und ernsthaft reflektiert? Was bedeutet das Phänomen religiöser Indifferenz für die Reflexion, Rekonstruktion und Verantwortung von Bekenntnisinhalten? Welchen Anforderungen müss(t)en kirchliche Verkündigung und Pastoral unter säkularen Bedingungen genügen? Welche gewohnten, für selbstverständlich genommenen theologischen und anthropologischen Voraussetzungen der Gottesthematik sind heute neu zu bedenken und ggf. zu korrigieren? In Band 297 der Reihe Quaestiones disputatae sondieren Theologen, Philosophen und Religionssoziologen diese Herausforderungen. Mit Beiträgen von: Florian Baab, Notker Baumann, Rainer Bucher, Benjamin Dahlke, Susanne Gillmayr-Bucher, Veronika Hoffmann, Hans-Joachim Höhn, Martin Kirschner, Tobias Kläden, Julia Knop, Kurt Kardinal Koch, Jan Loffeld, Friederike Nüssel, Gert Pickel, Dorothea Sattler, Michael Schüßler, Bernhard Spielberg, Eberhard Tiefensee, Robert Vorholt und Jürgen Werbick
Der Band enthält vielbeachtete Beiträge Karl Rahners zu Geschichte und Theologie der Buße aus den Jahren 1936 bis zur (Nach-)Konzilszeit. Sie zeigen Rahners historisches Interesse und seine profunde Kenntnis frühchristlicher Literatur zur Bußlehre wie zur Bußpraxis der alten Kirche, greifen strittige Themen - Ablass, Einzelbeichte, Bußandacht - ebenso auf wie existentielle Grundfragen - Schuld, Versöhnung - und zeugen so von einer Durchdringung des Bußthemas, die für heutige Probleme beachtliche Impulse zu bieten vermag.
Vielfältige Herausforderungen und mancher Widerspruch: Bisweilen erscheint Christsein wie die Aufgabe, barfuß einen Felsen zu erklimmen. Gefühle der Überforderung und nicht selten auch der Frustration stellen sich ein. Ausgehend von persönlichen Begegnungen regt Bischof Michael Gerber dazu an, biblische Texte mit eigenen Lebenserfahrungen in Beziehung zu setzen. Eine existenzielle Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift wird jedoch nicht zum Wellnessprogramm sondern gleicht eher einer Hochgebirgstour. Diese fordert zu einem Perspektivwechsel heraus, der vielen vertraut ist, die an steilen Felsen klettern. Denn das, was beim langsamen Vortasten als Hindernis oder scharfe Kante wahrgenommen wird, kann zum wichtigen Haltepunkt für den weiteren Weg werden.
Diese "Einführung in die Geschichte des Christentums" benutzt gegenüber chronologischen Darstellungen ein neues Konzept: In drei zentralen Themenblöcken werden kirchenhistorische Entwicklungen in ihrer regionalen Vielfalt behandelt. Ausgehend von Zeiten und Räumen (Ausbreitungsgeschichte) gelangt das Verhältnis von Kirche und Welt/Staat im Lauf der Zeiten in den Blick, schließlich wird die innere Entwicklung des Christentums (kirchliche Ämter, Lehrentwicklung und Konzilien, Mönchtum und Orden) skizziert. Ein spannender Entwurf, der Bekanntes und Unbekanntes in neuem Licht erscheinen lässt.
Das Buch Genesis hat als Fundament, Schlüssel, Vorzeichen und Eröffnung für die gesamte Bibel eine äußerst wichtige Funktion. Seinem Beginn, der sogenannten »Urgeschichte«, kommt eine besondere Rolle zu. Die Kommentierung arbeitet Bedeutung und Zusammenhänge der Texte über Schöpfung, erste Menschen, Flut und Turmbau zu Babel im Dialog mit der reichen Interpretationsgeschichte heraus. Das Anliegen ist, Kraft und Botschaft von Gen 1-11 in einem sensiblen Achten auf den biblischen Wortlaut zu erschließen.