Querfeldein

Roman
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Buchprofile - Rezension
Im Gasthof "Zur Moskau" an der schweizerisch-deutschen Grenze treffen vielerlei Menschen aufeinander. Dramatisch wird es, als deutsche SS-Männer einen Schmuggler entführen.
Arnold, ein Arbeitersohn, muss auf dem elterlichen Hof im Schweizer Grenzdorf Ramsen arbeiten, reißt von Zuhause aus und hält sich mit Gelegenheitsarbeiten (höchstens hundert Tage am gleichen Ort) über Wasser. Als wandernder Geselle gewinnt der Glückspilz überraschend bei einem Casino-Besuch in Baden-Baden in einer Nacht eine solch riesige Summe, für die sein Vater ein ganzes Jahr hätte arbeiten müssen. Mit dem Geld kauft er ein Bauernhaus und eröffnet darin den Gasthof „Moskau“. Eines Tages kommt eine junge Frau mit ihren Pferden über die Grenze von Deutschland her. Diese Betty heiratet er und bald freuen sie sich über acht Kinder. Im Grenzgasthof ist immer viel los. Vor allem Schmuggler gehen ein und aus. Einer davon, Hermann wird beim Schmuggeln von Zucker, Kaffee und politischen Schriften zunehmend unvorsichtiger und schließlich verraten. Deutsche Polizisten und SS-Männer dringen in Schweizer Gebiet ein und entführen ihn. Doch das lassen sich die Schweizer nicht gefallen. Diese Schmuggler-Geschichte wird von Alex Capus sehr unterhaltsam und dramatisch erzählt.
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Artikelbeschreibung

Nach »Das kleine Haus am Sonnenhang« Alex Capus' neuer Roman über einen Gasthof und die Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben? In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor hundert Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama - und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht. Alex Capus ist ein Meister darin, aus historischen Stoffen große Romane zu machen.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Vilshofener Straße 10
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Für sein literarisches Schaffen wurde er u. a. mit dem Solothurner Kunstpreis 2020 ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen die Romane »Léon und Louise« (2011), »Fast ein bisschen Frühling« (2012), »Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer« (2013), »Reisen im Licht der Sterne« (2015), »Das Leben ist gut« (2016), »Königskinder« (2018) sowie die Spiegel-Bestseller »Susanna« (2022) und »Das kleine Haus am Sonnenhang« (2024).

Pressestimmen

»Ein lebenskluger Roman über Partnerschaft, Verbindlichkeit, Respekt und Liebe.« SRF, 21.07.26 »In diesem heiteren, zauberhaften Roman beginnt alles in der Gaststube. Hier rauft sich ein Dorf zusammen und bringt das ganze Land dazu, sich zusammenzuraufen.« Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 19.07.26 »Der Schweizer Bestsellerautor Alex Capus ist ein Meister darin, historische Stoffe in Literatur zu verwandeln.« Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 20.07.26 »Ein märchenhaftes Lehrstück über Eigensinn und Widerstand.« Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 23.07.26 »Alex Capus hat die Gabe, so zu schreiben, dass man sich ihm begeistert anvertraut.« Annemarie Stoltenberg, NDR, 28.07.26 »Ein feiner, dezent humorvoller Grundton zieht sich durch; die Figuren werden durch liebevolle Schilderung lebendig.« Die Presse am Sonntag, 26.07.26 »Ein lebenskluger Roman, der von Grenzen und Grenzüberschreitungen erzählt.« Welf Grombacher, Südwest Presse, 01.08.26
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