
Artikelbeschreibung
Eine der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: »Sanna Samuelssons zärtliche Geschichte über Zugehörigkeit - was für ein Debüt.« Svenska DagbladetAls ihre Freundin Diana sich von ihr trennt, setzt Ellen sich kurzerhand ins Auto und fährt raus aus der Stadt, auf den Hof, auf dem sie aufgewachsen ist. Es ist Sommer, die neuen Besitzer scheinen verreist, doch der Schlüssel ist im selben Versteck wie früher. Ellen verschafft sich Zutritt zum Haus, streift umher, legt sich in ihr altes Zimmer - und bleibt. Wer sagt eigentlich, dass dieser Ort nicht mehr ihr gehört? Die Kühe sind verkauft, aber sie schmeckt die Milch wie damals, der Mistgeruch hängt ihr in der Nase, sie spürt die Wärme der Tierkörper. Dann taucht Max auf, der Freund aus Kindertagen, der nie weggezogen ist. Das Debüt einer der aufregendsten neuen Stimmen aus Schweden: Wer ist man, wenn es die Welt, aus der man kommt, nicht mehr gibt?
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| Hersteller: | Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG |
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Vilshofener Straße 10 DE-81679 München |
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Personeninformation
Sanna Samuelsson, geboren 1987, ist in der Nähe von Linköping in Südschweden aufgewachsen. Sie studierte im Master Literarisches Gestalten an der HDK-Valand (Hochschule für Kunst und Design) und war als Redakteurin der Göteborgs-Posten sowie als Kulturjournalistin tätig. »Melken« ist ihr Debütroman, für den sie den schwedischen Katapultpriset nominiert und mit dem Prismapriset 2023 und dem Borås Tidnings Debutantpris 2024 ausgezeichnet wurde. 2025 gewann sie außerdem den Novellenpreis des öffentlich-rechtlichen Schwedischen Radios. Sie wohnt in Stockholm.
Stefan Pluschkat übersetzt Romane, Kinderbücher und Dramatik aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen und wurde u.a. mit dem Hamburger Förderpreis ausgezeichnet.
Pressestimmen
Auf nur gut 150 Seiten erzählt Sanna Samuelsson in unprätentiösen klaren Sätzen von einem Leben, das eingeklemmt ist zwischen einer Gegenwart, in der es seinen Platz nicht findet, und einer Vergangenheit, der die trügerischen Bilder der Zugehörigkeit entströmen. Kristof Botka, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.26 Was diesen Roman auszeichnet, ist sein Gefühl und sein Sprachwitz. Raffael Leitner, Buchkultur, 02/26
Bewertungen
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