Lebensbande

Roman | Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall | von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann
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Buchprofile - Rezension
Nora arbeitet in den 1930er Jahren als Krankenschwester in einer Kinderklinik und rettet einen kleinen Jungen vor dem sicheren Tod, tötet dabei aber den Chefarzt im Affekt.
Anfang der 1930er-Jahre arbeitet Nora als Krankenschwester in der Heil- und Pflegeklinik Bonn, wo sie hautnah miterlebt, wie die behinderten Kinder mit Medikamenten vergiftet werden. Bei ihrer Aktion, den Sohn ihrer Kusine zu retten, erschlägt sie den Chefarzt der Klinik. Der Verdacht fällt auf Leos Mutter Lene, die sich zu der Tat bekennt, um Nora zu schützen. Doch Lenes Mutter verrät Nora. Damit beginnt Noras langer Leidensweg: Als sie längst in Danzig arbeitet, wird Nora drei Jahre nach der Tat von den Nazis verhaftet und landet nach der Machtübernahme der Roten Armee zusammen mit ihrer neuen Freundin Lotte in einem Gulag, wo Lotte stirbt und Nora unter Lottes Namen nach Kühlungsborn zurückkehrt. Anfang der 1990er-Jahre macht ein Neffe von Lotte Nora ausfindig und Nora stellt sich ihrer Vergangenheit, indem sie für ihn ihre Geschichte aufschreibt. – Borrmann erzählt die Geschichte ihrer sensibel gezeichneten Protagonistin im Wechsel zwischen dem personalen Erzählstil der Gegenwart und der in kursiv gedruckten Ich-Erzählung der Vergangenheit. Nach Aussage der Autorin beruht diese fiktive Geschichte im Kern auf wahren Begebenheiten. – Allen Büchereien zu empfehlen!
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Artikelbeschreibung

»Zutiefst menschlich, ohne Pathos und spannend wie ein Krimi. Absolut empfehlenswert.« DIE ZEIT

Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman »Lebensbande« die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.

Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt - als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...

Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman

Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in »Lebensbande« lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.

Entdecken Sie auch Mechtild Borrmanns andere zeitgeschichtliche Spannungsromane:

  • Der Geiger (Russland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Deutschland 2008)
  • Die andere Hälfte der Hoffnung (Tschernobyl 1986 bis 2010 und Deutschland 2010)
  • Trümmerkind (Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1992)
  • Grenzgänger (Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1970)
  • Feldpost (Kassel, ab 1935, während des 2. Weltkriegs und 2000)

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Personeninformation

Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich als Schriftstellerin einen Namen machte, war sie u._a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Die Autorin ist mit zahlreichen renommierten Preisen, u.a. dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden. Ihre Romane "Trümmerkind", "Grenzgänger" und "Feldpost" standen monatelang unter den TOP 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Pressestimmen

"[E]eine in jeder Hinsicht kurzweilige, lohnende Lektüre für alle, die die Autorin noch nicht kennen." Rainer Dreut Butzbacher Zeitung 20260411
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