Wie ich den Sex erfand

Band 1
Roman
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Buchprofile - Rezension
München-Untermenzing, 1970. Der 10-jährige Peter Gillitzer macht sich auf die Suche nach ersten erotischen Erkenntnissen.
Um die Neugierde auf seine erwachende Sexualität in den Griff zu bekommen, legt der 10-jährige Peter ein Heft an, in dem er für ihn unerklärliche Worte wie Beischlaf oder Unzucht notiert. Dass er aus einem streng konservativen Elternhaus kommt, macht die Sache nicht einfacher. Die Angst seiner Eltern, vor allem seines Vaters, dass ihr Sohn in ein von Drogen und Unzucht geprägtes linkes Milieu abrutscht, erschwert Peters Suche nach Erkenntnissen erheblich. Hin- und hergerissen zwischen den Ratschlägen von Franz-Josef Strauß, der als Plakat in seinem Zimmer hängt, der Muttergottes, die auf seine Sünden achtet, und den sozialen Anforderungen Gleichaltriger, kämpft Peter sich in das Erwachsenenleben hinein. Probst erzählt die Geschichte des sexuellen Erwachens seiner Hauptfigur mit Ironie und satirischen Zuspitzungen. Er fängt die gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten Anfang der 70er-Jahre sehr gut ein, wodurch seine bis an die Grenze zur Karikatur gezeichneten Charaktere beitragen. So unterhaltsam die Geschichte erzählt wird, an manchen Stellen wäre etwas weniger mehr gewesen, vor allem da, wo der Humor durch allzu häufige Wiederkehr eines Themas leidet.
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Artikelbeschreibung

Schöner ist von einer Jugend in den 70ern nie erzählt worden

»Irrwitz, Komik, Tiefgang - alles ist drin in diesem mitreißendem Roman zwischen der Heiligen Jungfrau und der sexuellen Revolution.« Marcus H. Rosenmüller


Eine Weltstadt mit Herz, ein fast noch dörfliches Viertel, eine sehr katholische Familie und Franz Josef Strauß - schöner ist von einer Jugend in den 70er Jahren selten erzählt worden.

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Personeninformation

Peter Probst, 1957 in München geboren, studierte Germanistik, Italienische Literatur und Katholische Theologie in seiner Heimatstadt und in Rom. Er war Regieassistent, Regisseur und Dozent an Filmakademien und schrieb seit 1982 etwa neunzig Drehbücher, vor allem für Fernsehspiele und Krimis wie den 'Tatort'. Mit seiner Frau Amelie Fried hat er die Kinderkrimireihe 'Taco und Kaninchen' verfasst und an ihrem Bestseller 'Schuhhaus Pallas - Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte' mitgearbeitet. Seit der Gründung des Vereins 'Lichterkette' engagiert er sich gegen Ausländerfeindlichkeit und für Integration. Peter Probst lebt mit seiner Familie im Süden von München.

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