Das Geheimnis der ersten neun Monate

Reise ins Leben
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Buchprofile - Rezension
Die Entwicklung eines Kindes vom Moment der Verschmelzung von Ei und Samenzelle bis zur Geburt - und Gedanken für das Paar, das zu Eltern wird.
Als "Entdeckungsreise" zum Geheimnis des Lebens wollen der Neurobiologe Gerald Hüther und die Psychotherapeutin Ingeborg Weser ihr Buch verstehen. Sie erklären einerseits auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes, wie sich ein Kind vom Moment der Befruchtung des Eis an entwickelt, dass es schon sehr früh auf Sinneseindrücke reagiert und ein tiefes Bedürfnis nach Verbundenheit entwickelt. Diese Informationen führen aber nicht dazu, dass das Geheimnis des Lebens entzaubert würde. Im Gegenteil, das Staunen wird größer. Andererseits entwickelt sich ein Paar, das das erste Kind erwartet, im Laufe der Schwangerschaft zu einem Elternpaar. Auch dazu finden sich in diesem Buch hilfreiche Gedanken, zu Angst und Unsicherheit, zur vorgeburtlichen Diagnostik, zu den Veränderungen in der Paarbeziehung. - Das informative Buch wendet sich an Eltern, die die Entwicklung ihres Kindes schon als Fötus und Embryo begleiten wollen, die sich mit der vorgeburtlichen Diagnostik auseinandersetzen und über die Veränderungen in ihrer Partnerschaft Gedanken machen möchten. Leider verzichten Autoren und Verlag vollständig auf Illustrationen. Abgesehen davon sehr empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Was passiert mit dem Kind während der ersten neun Monate im Mutterleib? Und was mit seinen Eltern? Die Autoren geben noch nie da gewesene Einblicke in die pränatale Welt und erklären, wie die Beziehung zwischen Eltern und Kind die Entwicklung des Ungeborenen entscheidend prägt - vor und bei der Geburt.

Anhand neuester Erkenntnisse aus Hirnforschung und Geburtshilfe erzählen Gerald Hüther und Ingeborg Weser die faszinierende Entwicklungsgeschichte des Embryos und zeigen ihre Bedeutung für das weitere Leben des Kindes.

Produktsicherheit

Hersteller: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Anschrift: Werderstr. 10
DE-69469 Weinheim
Kontakt: service@beltz.de

Personeninformation

Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands: Sein Thema ist die Verbreitung und Umsetzung von Erkenntnissen aus der modernen Hirnforschung. Er versteht sich als »Brückenbauer« zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher bzw. individueller Lebenspraxis. Ziel seiner Aktivitäten ist die Schaffung günstigerer Voraussetzungen für die Entfaltung menschlicher Potentiale. Im Rahmen verschiedener Initiativen und Projekte befasst er sich mit neurobiologischer Präventionsforschung; außerdem schreibt er Sachbücher, hält Vorträge, organisiert Kongresse, arbeitet als Berater für Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen. Studiert und geforscht hat er in Leipzig und Jena, dann seit 1979 am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen. 1994-2006 leitete er eine von ihm aufgebaute Forschungsabteilung an der psychiatrischen Klinik in Göttingen. Von 2004-2016 war er als Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen beschäftigt. Im Jahr 2015 gründete er die Akademie für Potentialentfaltung und übernahm ihre Leitung. Ingeborg Weser ist Psychotherapeutin mit eigener Praxis in den Niederlanden. Der Kern ihrer Arbeit ist die Bedeutung der Bindung und Verbindung zwischen Menschen, die in der Gebärmutter beginnt und ein Leben lang erhalten bleibt. Neben ihrem Interesse an der Pränatalpsychologie ist sie darum auch Expertin für den Erhalt und die liebevolle Gestaltung von Paarbeziehungen.
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