Gottes Bilder

Eine Geschichte der christlichen Kunst
32,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Eine Kunstgeschichte, die Facetten des christlichen Glaubens zu verschiedenen Zeiten erhellt.
Der Haupttitel des Buchs ist dem Autor geschuldet, der im gleichen Verlag schon die Bände "Gottes Häuser" und "Gottes Klänge" herausgebracht hat. Angesichts der relativ geringen Buchstärke und der "nur" 72 Abbildungen irritiert der Untertitel auf den ersten Blick etwas. Doch klärt sich dies bereits beim Blick auf das Inhaltsverzeichnis auf: Unangreifbar wurde hier mit dem nicht ganz neuen Kunstkniff "Ausstellungssäle" (vgl. zuletzt J. Schwerdtfeger: Ich sehe was …, BP/mp 24/223) eine subjektive, wenn auch sehr geschickte Auswahl von wenigen markanten Kunstwerken (vor allem Malerei und Graphik) anhand treffender Aspekte in zwölf Kapiteln ("Sälen") getroffen. Das geschieht chronologisch von den Anfängen im "antiken Israel" bzw. der frühchristlichen Darstellung des "Guten Hirten" über die wichtigsten Kunstepochen bis zur "Moderne" (beispielsweise Chagall-Fenster) – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Dabei gibt es immer wieder Überraschungen wie das unerwartete Thema "Andachtsbilder" im Saal der "Hochrenaissance", vor allem aber bei der Präsentation von wenig bekannten Kunstwerken aus Übersee oder dem auch in deutschen Kirchen sehr präsenten Herz-Jesu-Bild nach Faustinas Vision. So gibt diese virtuelle Ausstellung zugleich einen Überblick über die Geschichte des Christentums in seinen verschiedenen Ausprägungen weltweit in kenntnisreich wie kurzweilig beschriebenen und erklärten (Gottes-)Bildern, seien es Meisterwerke oder Volkskunst. Breit zu empfehlen.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Johann Hinrich Claussen erzählt die Geschichte der christlichen Kunst

Das Christentum hat seit der Antike faszinierende Bilder hervorgebracht, die die Heilsgeschichte vergegenwärtigen und die Betrachter religiös inspirieren wollen. Johann Hinrich Claussen erzählt an herausragenden und teils überraschenden Beispielen die Geschichte der christlichen Bilder. Er erklärt, warum sie zu Objekten der Anbetung oder der Zerstörung wurden und wie in der Moderne ganz neue Bildsprachen gefunden wurden, die doch an die großen Traditionen anknüpfen. Das meisterhaft geschriebene Buch zeigt, wie wir christliche Bilder entschlüsseln können und was sie uns bis heute über Grundfragen des Menschseins verraten.

Jesus als guter Hirte, der ein Schaf auf seinen Schultern trägt: Mit diesem anrührend schlichten Motiv beginnt im 3. Jahrhundert die Geschichte christlicher Bilder. Bald schon kommen Darstellungen des Gekreuzigten und des Weltherrschers hinzu. Maria, Apostel, Propheten, Märtyrer und Heilige rücken ins Bild. Die Bilder selbst werden verehrt und darum bekämpft. In der Spannung zwischen Religion und Kunst entstehen in der Renaissance Meisterwerke, die auch der Verherrlichung ihrer Auftraggeber - und der Künstler selbst - dienen. Johann Hinrich Claussen zeigt eindrucksvoll, wie die großen ikonografischen Traditionen bis zum Barock weitergeführt werden, um in der Moderne eine radikale Umformung zu erfahren. Dafür kann nun ein einsamer Mönch am Meer religiös ergreifen. Neue Symbolsprachen und abstrakte Formen kommen im 20. Jahrhundert auf. Die alten religiösen Bildsprachen hingegen werden heute kaum noch verstanden. Das meisterhaft geschriebene Buch bietet einen einzigartigen Schlüssel, um diese Sprache wieder zu verstehen.

  • Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht. Caspar David Friedrich
  • Ein wunderschönes Buch zum Lesen, Anschauen und Verschenken
  • Mit 72 farbigen Abbildungen von der Antike bis heute
  • Die Bilder, die jeder kennen sollte - und überraschende Entdeckungen
  • Eine verführerische Einladung in die Welt der christlichen Kunst
  • Ein einzigartiger Schlüssel zur christlichen Bildsprache

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Anschrift: Wilhelmstraße 9
DE-80801 München
Kontakt: produktsicherheit@beck.de

Personeninformation

Johann Hinrich Claussen ist Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Durch seine regelmäßigen Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften und für den Rundfunk ist er einem großen Publikum bekannt.

Pressestimmen

„Der Theologe zeigt in seinem Buch ‘Gottes Bilder‘ die Vielfalt der christlichen Kunst und die religiösen Konzepte dahinter.“
Deutschlandfunk, Mechthild Klein

„Erzählt von der Antike bis zur Gegenwart die Geschichte dieser Werke, dröselt das umfangreiche Personal auf und dechiffriert biblische Szenen und Zusammenhänge…“
art, Barbara Hein

„Ein kundiges, lesenswertes und allgemein verständliches christliches Hausbuch.“
zeitzeichen, Friedrich Wilhelm Graf

„Mit meisterhafter Erzählkunst und tiefgründigem Fachwissen lädt Claussen den Leser dazu ein, die Welt der christlichen Kunst neu zu entdecken – ein Buch, das nicht nur Kunstliebhaber, sondern auch religiös Interessierte und Kulturhistoriker fesseln wird.“
Vatican News, Mario Galgano

„In seinem Buch öffnet er den Blick auf die reiche Bilderwelt der christlichen Religionsgeschichte.“
Domradio, Franziska Hein

„Ein schönes Buch zum Lernen, Staunen und Verschenken.“
Chrismon, Dorothee Hörstgen

„Ein schönes Buch zum Lernen, Staunen und Verschenken“
chrismon.de, Konstantin Sacher

„Nicht nur eine Geschichte der christlichen Kunst, sondern eine profunde Einführung in die Kunstgeschichte für Kenner und Neueinsteiger.“
WDR 5, Laura Dresch

„Lotet  in seinem Buch den spannungsreichen Raum zwischen Kultus und Kultur aus.“
Christ in der Gegenwart, Clemens Klünemann
Mehr von Claussen, Johann Hinrich

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.