Eine Liebe in Kairo

Roman
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Buchprofile - Rezension
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wird ein iranischer Botschafter mit einer wichtigen Mission nach Kairo gesandt
Für den neuen iranischen Botschafter in Kairo steht nicht weniger als seine diplomatische Karriere auf dem Spiel, und so stürzt er sich mit Eifer auf die scheinbar unmögliche Aufgabe, Fauzia, die ägyptische Gemahlin des iranischen Shahs, zur Rückkehr zu Mann und Tochter zu bewegen. Wo er auch vorspricht, seine Mission hat keine Aussicht auf Erfolg, doch er beharrt weiterhin auf dem Bestehen dieser für beide Länder so wichtigen Beziehungen, gerade angesichts der schwierigen Lage in Palästina und der Uneinigkeit der arabischen Länder in dieser Angelegenheit. Erleichtert wird ihm seine Zeit in Kairo durch das Wiedersehen mit einer mit einem indischen Philosophen verheirateten Amerikanerin, der er bereits 15 Jahr zuvor begegnet war. Er verliebt sich aufs Neue und diesmal scheint sein Werben um die schöne Frau Erfolg zu haben. Vor dem Hintergrund des beginnenden Nahostkonflikts, der bis heute an Brisanz nichts eingebüßt hat, entwickelt Cheheltan (zul. "Der Zirkel der Literaturliebhaber", BP/mp 20/688) seine, die orientalische, Sicht auf das Weltgeschehen. Lesenswert!
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Artikelbeschreibung

DER NEUE GROßE ROMAN VON AMIR HASSAN CHEHELTAN - DIE GESCHICHTE EINER LIEBE UND EINER UNLÖSBAREN AUFGABE <BR> <BR>Als der iranische Botschafter in Ägypten 1947 seinen Dienst antritt, muss er zwei Aufgaben lösen: Er soll Fausia, die Schwester des ägyptischen Königs, zur Rückkehr in den Iran bewegen, wo sie seit 1939 mit Schah Mohammed Reza Pahlevi verheiratet ist. Sie ist aus der unglücklichen Ehe zurück in ihre Heimat geflohen. Und er soll dafür sorgen, dass der Leichnam des in Südafrika verstorbenen Vaters Schah Rezas in den Iran überführt wird. Während sich der Botschafter in Kairo an die Erfüllung seiner Aufträge macht, verliebt er sich in Sakineh, die Frau eines indischen Philosophieprofessors in der ägyptischen Metropole. Kairos Atmosphäre und Stimmung, zwischen Rückständigkeit und Moderne, Bedrohung und Aufbruch in diesen Jahren fängt der neue Roman von Amir Hassan Cheheltan wunderbar ein. Und während wir über eine Liebe lesen, deren Schicksal eng verknüpft ist mit Erfolg oder Misserfolg des Botschafters, wird uns ebenso, subtil und komplex, historisch sorgfältig grundiert und in einer detailreichen Sprache das Bild einer Epoche und Region vermittelt, die bis heute unter den gleichen Spannungen steht und leidet, etwa dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Außerdem liefert der Roman dabei die Porträts einiger starker, unverhofft mächtiger Frauen. Sinnlich und klug, komisch und raffiniert der neue, große Zeitroman des Balzac Irans (Berliner Zeitung). <BR><BR> - Ein faszinierendes Zeitbild - Zwischen Kairo und Teheran - die Geschichte einer Liebe - "Der Balzac Irans ... Einer der essenziellen Romane des 21. Jahrhunderts, so spannend wie kundig." Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung über "Der Zirkel der Literaturliebhaber"

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Pressestimmen

„Brisant und hochaktuell“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Christian Pöhlmann

„Amir Hassan Cheheltan hat auch hier wieder eine Fülle von Erzählungen eingebettet, die auf lockere Art Wissen vermitteln.“
Süddeutsche Zeitung, Kristina Maidt-Zinke

„Ein großer Roman, der nebenbei viel über den Nahen Osten, den Iran und die arabische Solidarität und Einheit erzählt.“
DER TAGESSPIEGEL, Rolf Brockschmidt

„Im Gewand einer Amour fou entschlüsselt dieser Roman die Wurzeln des Nahost-Konflikts“
Deutschlandfunk, Ingo Arend

„Letztlich sind vor allem wir, nach der Lektüre dieses Buches, die Aufgeklärten.“
Die Presse, Barbara Frischmuth


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