Auf keiner Landkarte

Band 12
Der zwölfte Fall für Gamache
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Buchprofile - Rezension
Armand Gamache wird vom Ermittler zum Verdächtigen.
Armand Gamache, vormals legendärer Chef der Mordkommission der Polizei von Québec, hat sich zusammen mit seiner Frau in das beschauliche Dörfchen Three Pines zurückgezogen, das auf keiner Landkarte auftaucht. Aber er kann es nicht lassen. Von den vielen Jobs, die ihm angeboten wurden, entscheidet er sich ausgerechnet für die Leitung der Ausbildungsstätte der Sureté du Québec. Er will dort ganz neue Prinzipien einführen und gegen Polizeigewalt und Korruption schon in der Ausbildung vorgehen. Da passiert ein Mord, und Gamache selbst und eine von ihm - gegen alle Regeln zugelassene - ziemlich unkonventionelle Polizeischülerin geraten unter Verdacht ... - Nicht umsonst hat sich Hillary Clinton für ihren Polit-Thriller "State of terror" (BP/mp 22/382) die erfolgreiche Krimiautorin Louise Penny als Co-Autorin ausgewählt. Mit ihrer Reihe um Armand Gamache hat sie eine hochinteressante Figur entwickelt und sich mit den atmosphärisch dichten Krimis eine treue Leserschaft erschrieben. Schade nur, dass die Bände beim Schweizer Kampa-Verlag in etwas verwirrender Reihenfolge erscheinen. Die Bände 13 ("Hinter den drei Kiefern": BP/mp 18/910) und 14 ("Auf einem einsamen Weg") sind bereits erschienen, das vorliegende Buch ist Fall zwölf. Gerne empfohlen.
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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Mit dem „12. Fall für Gamache“ hat sich die Lücke geschlossen und nun sind alle bisher erschienen Bände der beliebten kanadischen Krimi-Serie auch auf Deutsch lieferbar. Armand Gamache ist mittlerweile zum Chief Superintendent und Leiter der Polizei-Akademie in Quebec aufgestiegen. In dieser neuen Funktion muss er nicht nur für die Aufklärung von Mordfällen sorgen, sondern auch Korruption und Verbrechen in den eigenen Reihen aufdecken. Und selbstverständlich spielt auch das pittoreske Künstlerdorf „Three Pines“ wieder eine tragende Rolle im Geschehen. Top-Krimi-Unterhaltung aus Kanada, wärmstens empfohlen!

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Armand Gamache ist nicht mehr bei der Mordkommission, sondern leitet die Akademie der Sûreté du Québec. Als Chief Superintendent will er die angehenden Agents an der Akademie Moral und Mitgefühl lehren. Denn seit Jahren schon bringt die Polizeischule erschreckend viele brutale und korrupte Beamte hervor. Gleich mit seinen ersten Personalentscheidungen stößt Gamache jedoch auf Unverständnis: Warum lässt er den korrupten ehemaligen Leiter der Akademie, Serge Leduc, weiterhin dort unterrichten? Und was sieht er in der ruppigen, am ganzen Körper tätowierten Bewerberin Amelia Choquet? Unterdessen finden die Bewohner von Three Pines bei Renovierungsarbeiten eine alte Karte in der Wand von Oliviers Bistro. Das beschauliche Dorf in den kanadischen Wäldern ist eigentlich auf keiner Landkarte verzeichnet - auf dieser allerdings schon. Als bald darauf in der Akademie ein Mord geschieht und am Tatort eine Kopie der Karte gefunden wird, gerät Armand Gamache plötzlich selbst ins Visier der Kriminalpolizei.

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Personeninformation

Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Angewandten Kunst achtzehn Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin in ganz Kanada. Mit dem Schreiben begann sie erst spät. Ihr erster Roman Das Dorf in den roten Wäldern wurde 2005 weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert, und auch die folgenden Gamache-Krimis wurden vielfach ausgezeichnet und eroberten die Bestsellerlisten in zahlreichen Ländern. Louise Penny lebt in Sutton bei Que bec, einem kleinen Städtchen, das Three Pines zum Verwechseln ähnelt.

Pressestimmen

»Pennys elliptischer Stil funktioniert wunderbar in einem Roman, der heutige Polizeikorruption mit einer jahrzehntealten Tragödie vereint.« London Sunday Times »... macht einfach süchtig.« Charlotte Observer »Tiefsinnig und großartig, einfach außergewöhnlich.« Washington Post
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