Am Fließband

Roman über Henry Ford und Abner Shutt. Mit einem Nachwort von Dietmar Dath
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Artikelbeschreibung

Als kleiner Junge beobachtet Abner Shutt den Tüftler Henry Ford, der in seiner Garage an einem knatternden Wagen bastelt. Jahrzehnte später ist Ford der erfolgreichste Unternehmer Amerikas und Abner Shutt sein treuester Arbeiter. Mit der Erfindung des Fließbands revolutioniert Ford die Produktion und träumt von einer fairen Gesellschaft. Doch mit der Massenproduktion wandelt sich Henry Ford vom Friedensapostel zum Kriegstreiber, der seine Macht als Wirtschaftsführer der USA in den Dienst seiner eigenen Ideologie stellt.

Upton Sinclair, der große Realist der amerikanischen Literatur, seziert über den Aufstieg Henry Fords das kalte Herz des Kapitalismus. 1937 geschrieben, erzählt der Roman verblüffend aktuell vom Einfluss der großen amerikanischen Vermögen auf die US-Politik.

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Personeninformation

Upton Beall Sinclair, geboren 1878 in Baltimore, Maryland, war ein sozialkritischer Schriftsteller, der in den USA und dem deutschsprachigen Raum populär war. Er wurde in dreißig Sprachen übersetzt, engagierte sich zeitlebens politisch und gilt als einer der Wegbereiter des Enthüllungsjournalismus. 1943 wurde er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Upton Sinclair starb 1968 in Bound Brook, New Jersey. Dietmar Dath (*1970) ist Autor, Journalist und Übersetzer. Er war Chefredakteur der Zeitschrift Spex und Feuilletonredakteur der FAZ. Dath beschäftigt sich in seinem umfangreichen Werk mit wissenschaftlichen, ästhetischen und politischen Themen und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis für Literatur der Akademie der Künste Berlin, dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Alfred-Kerr-Preis. Mit seinem Roman Die Abschaffung der Arten stand er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Er lebt in Freiburg. Jörg Schröder (1938-2020) war deutscher Verleger, Schriftsteller, Buchgestalter und Grafikdesigner. Nach verschiedenen Stationen in der Buchbranche gründete er 1969 den März Verlag.

Pressestimmen

»Ein großer sozialer, politischer Bogen von der Erfindung des Autos in den 1890er Jahren, über die einfache Herstellung im Hinterhof bis zur Massenproduktion und Massenarbeitslosigkeit in den 1930er Jahren. Manchmal liest es sich wie ein Menetekel über die Probleme, die in der digitalen Moderne noch auf uns zukommen werden. Ein Stoff von zeitloser, ganz großer Literatur, die nichts an Dringlichkeit verloren hat.« Radio 3 (RBB)
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