
Artikelbeschreibung
Auf den Spuren des deutschen Kolonialismus bis in die eigene FamiliengeschichteEine junge Frau reist nach Togo, im Gepäck ein Aufnahmegerät und den Auftrag, zu Flucht- und Migrationsursachen zu forschen. Vor Ort trifft sie Menschen, die ihr von sich erzählen: eine Schneiderin, die ihrer Abschiebung aus Deutschland zuvorkam, einen jungen Mann, der mit seinem Dienst im Waisenhaus hadert, und den Bibliothekar, der sie aufmerksam macht auf die Europäerinnen und Europäer, die wie Gespenster das Land bevölkern.Immer mehr zweifelt sie ihre Rolle im Land an und beginnt, sich mit ihrer eigenen Familie auseinanderzusetzen: Warum ging ein Onkel nach Nigeria und wurde dort vermögend? Warum brachte ihr Ur-Urgroßvater nur eines seiner drei Kinder aus Panama nach Deutschland? Warum weiß sie so wenig über ihre Urgroßmutter Benedetta?Lene Albrecht erzählt in ihrem Roman 'Weiße Flecken' von der Suche nach ihrer Ur-Großmutter und begegnet dabei der eigenen Unsicherheit, der eigenen Verantwortung.
Produktsicherheit
| Hersteller: | S. Fischer Verlag GmbH |
| Anschrift: |
Hedderichstraße 114 Frankfurt am Main DE |
| Kontakt: | produktsicherheit@fischerverlage.de |
Pressestimmen
[...] lohnt es sich, der aufschlussreichen Suche nach der eigenen Herkunft und den blinden Flecken im Familiengedächtnis in Lene Albrechts Roman "Weiße Flecken" zu folgen. Emilia Kröger Frankfurter Allgemeine Zeitung 20240907
Mehr zum Thema
Schlagwörter
- Literaturwissenschaft (vergleichende)
- Politischer Unterricht
- Westafrika
- Hilfe
- Lebenshilfe
- Unterdrückung
- Vergleichende Literatur- u. Sprachwissenschaft
- Politische Bildung
- Bildung
- Afrika
- Komparatistik
- Generationenromane - Familiensagas
- Sozialkunde
- Menschenrechte
- Repression
- Protest - Protestbewegung
- Politik
- Politikunterricht
- Sprachwissenschaft
- Nigeria
- Deutsche Belletristik
- Roman, Erzählung
- Literaturwissenschaft
Bewertungen
Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.