Bitte registrieren oder melden Sie sich an, um Ihre Merklisten zu verwalten.
Die Tech-Milliardäre wollen die Welt verändern - auch unsere.
Es klingt wie eine Verschwörungstheorie, aber die Aushöhlung der US-Demokratie ist kein Zufall. Hinter Trumps Regierung steht eine unheilige Allianz mit Tech-Milliardären, in deren Gedankenwelt eine wilde Mischung aus potenziell totalitärer Technologiegläubigkeit, Science-Fiction-Fantasien von Unsterblichkeit, Mars-Besiedelung, genetisch optimierten Supermenschen, KI-gesteuerten Kriegen und rücksichtsloser gesellschaftlicher Disruption vorherrscht. Sie haben Zugang zur Macht und werden ihn lange nach Donald Trump behalten.
Die antidemokratischen Ideen der Tech-Milliardäre kommen auch von Vordenkern aus Deutschland. Die Europäische Union, westliches Demokratieverständnis und traditionelle Vorstellungen von Gleichheit und Menschenwürde haben für sie ausgedient. Mit modernen Methoden wollen sie zurück in eine archaische Gesellschaft: eine autoritäre Oligarchie, in der superreiche Eliten oder gar ein CEO-König regieren. Die Tech-Allianz will ihren Ideen global zum Sieg verhelfen - weshalb sie weltweit agiert und in Europa populistische Reaktionäre und in Deutschland die AfD tatkräftig unterstützt.
Ein Leben, das Geschichte schrieb - lebensnah rekonstruiertEve_Marie Becker nähert sich Jesus konsequent von seinem Lebenslauf her - von seiner Kindheit und Jugend in Galiläa über seine Mission bis zu seinem gewaltsamen Tod. Sie zeigt ihn als mutigen Galiläer, der mit seiner religiösen Botschaft Grenzen sprengt, Anhänger gewinnt und zum politischen Problem wird: Sein Weg nach Jerusalem wird zur dramatischen Entscheidung. Eine historische Biographie, die diesen Weg eindrucksvoll erlebbar macht.Wie wurde aus einem galiläischen Handwerker der vielleicht einflussreichste Mensch der Antike? Was wollte dieser Mann, wie verstand er sich selbst? Was erreichte er - über seinen Tod hinaus? Eve_Marie Becker nimmt ihre Leser mitten hinein in das reale Leben Jesu: in seine Kindheit in Nazareth, die prägende Zeit beim Täufer Johannes und das Wirken unter seinen ersten Anhängern in Galiäa. Anschaulich schildert sie die überraschende Kraft seiner Botschaft von der »Königsherrschaft Gottes«, erzählt aber auch lebendig Jesu Alltag, seine Heilungen, seine Nähe zu Ausgegrenzten. Offengelegt werden auch die wachsenden Konflikte mit den religiösen Autoritäten und politischen Mächten. Die dramatischen Ereignisse in Jerusalem, vom Tempelkonflikt bis zur Kreuzigung, werden quellennah nachgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die historische Person Jesu - statt fragmentarischer Rekonstruktion eine vollständige Biographie.
Ein juristischer Blick auf die Debatten unserer Zeit: Die renommierte Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf blickt auf ihre gescheiterte Richterwahl, analysiert die großen gesellschaftlichen Streitfragen der Gegenwart (Schwangerschaftsabbruch, Religionsfreiheit, Leihmutterschaft, Parteiverbote) durch die juristische Brille und plädiert für eine Rückkehr zur sachorientierten Debatte.
Die 2025 spektakulär gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin am Bundesverfassungsgericht machte deutlich, wie schnell die unabhängige Justiz auch hierzulande zur Zielscheibe populistischer Agitation werden kann. Dabei lebt eine starke Demokratie vom ernsthaften Ringen um die besseren Argumente, so die renommierte Verfassungsrechtlerin, und von Wahrheit.
Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen rund um die Richterwahl widmet sie sich in ihrem Buch brennenden gesellschaftlichen Fragen aus juristischer Perspektive: dem Schwangerschaftsabbruch, Parteiverboten und dem Verhältnis von Staat und Kirche. Sie fragt nach Reformbedarf bei der Richterwahl und den Medien, sie diskutiert, wie eine bessere Debattenkultur gelingen kann und was zum Schutz der Wissenschaft und von Frauen notwendig ist.
Indem sie ihre eigene Geschichte und wissenschaftliche Expertise verbindet, gelingt ihr ein eindrückliches Plädoyer für eine widerstandsfähige und rechtsstaatlich verankerte Demokratie. Denn nur, wer die Fakten kennt, kann gerechte Urteile sprechen.
Was wäre, wenn Nettsein kein Charakterzug, sondern ein Überlebensmechanismus ist? In diesem Buch verabschiedet sich Silvi Carlsson von der Rolle der immer braven, verständnisvollen Frau. Was passiert, wenn wir uns erlauben, nicht immer für andere da zu sein und unsere eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen? Radikal, persönlich und politisch schreibt Carlsson über People Pleasing, emotionale Verfügbarkeit und weibliche Sozialisation. Sie zeigt, wie tief die Good-Girl-Prägung in Beziehungen, Karrieren und Körpern wirkt - und was geschieht, wenn wir Männer nicht länger ins Zentrum unseres Denkens stellen.
Zwei Frauen - viele Meinungen
Von unmöglichen Yogaposen, lauernder Doppelkinngefahr und anderen Freuden: Dora Heldts und Anouk Schollähns humorvolle, lustige, nachdenkliche und tröstliche Kolumnen über Altersunterschiede, Liebesbeziehungen, Mütterweisheiten, Haubentaucher und manche Widrigkeiten, die zu zweit besser auszuhalten sind.
Für alle, die sich fragen, warum Leute ihr Handy beim Telefonieren halten wie ein Knäckebrot, die manchmal auch Probleme haben, aus der Hocke wieder hochzukommen - und die herausfinden wollen, dass sie mit ihren Problemen ganz und gar nicht allein sind.
Eine Sammlung heiterer Kolumnen der Bestsellerautorin Dora Heldt und Anouk Schollähn, die sich mit den Herausforderungen des Alltags in der Mitte des Lebens beschäftigen.
* Ein perfektes Gute-Laune-Buch und Geschenk für die beste Freundin* Lustig, authentisch, nachdenklich und überraschend
Dora Heldt und Anouk Schollähn berichten nicht nur aus ihrem sehr unterhaltsamen Alltag, sondern versuchen auch Lösungen zu finden für die Folgen des unvermeidbaren Älterwerdens.
Als unsere Zeit begann
Überall spüren die Menschen, dass die Welt, die sie kannten, in ihren Grundfesten erschüttert wird: In Rom steigt Augustus zum ersten Kaiser, später zum Gott auf. In Germanien erheben sich die Stämme gegen ihre römischen Besatzer. In China träumt ein schüchterner junger Mann namens Wang Mang von einer sozialistischen Utopie, unter seiner Regierung soll ein goldenes Zeitalter beginnen. Selene, Kleopatras Tochter und einzige Überlebende der ägyptischen Pharaonendynastie, wird als Kriegsbeute von Alexandria nach Rom verschleppt. Dort versetzt wenig später der Dichter Vergil die gesamte Bevölkerung in Aufruhr: Er kündet an, ein Erlöser werde kommen, ein Mensch, gottgleich. Wen könnte er meinen?
Kaum eine Epoche hat die Menschheit in so kurzer Zeit so fundamental geprägt wie die Jahre um die Zeitenwende. In diesen Jahren wird jene Welt geformt, wie wir sie heute kennen.
Moritz Aisslinger verdichtet diese kurze, aber für alle folgenden Jahrhunderte entscheidende Episode zu einer grandiosen Erzählung und lässt uns teilhaben am Erleben der Menschen - den kleinen Ereignissen in ihrem Alltag wie den großen Umwälzungen der Weltgeschichte.
Zwei Freundinnen und zehn inspirierende Begegnungen
Christine Westermann und Mona Ameziane verabreden sich, um Ernst zu machen: Sie sprechen über die ganz großen Fragen. Ohne Publikum, ohne Ausreden - aber nicht ohne Humor und Wärme: Das Ergebnis ist wunderbar leichtfüßig, tiefgründig und inspirierend. Und ein Anlass, sich selbst und die besten Freund:innen zu befragen.
Wie viel hat Liebe mit Sehnsucht zu tun? Stellst du dir manchmal vor, wie dein Leben ohne Arbeit wäre? Wann hast du verstanden, was Glück ist? Es sind die Gespräche zweier Frauen aus verschiedenen Generationen, die sich gut kennen und doch noch ganz viel über die andere erfahren wollen. Und über das Leben.
In ihrem Podcast haben Mona und Christine in den vergangenen Jahren um die großen Themen bewusst einen Bogen gemacht - nun ist es so weit: Antrieb, Glück, Achtsamkeit, Glaube, Niederlage, Liebe, Abenteuer, Körper, Ende, Zukunft - zehn Kapitel voller überraschender Geschichten und Denkanstöße.
Zwischen Freiheit und Narzissmus: Wie das Ich die Welt eroberte
Die Beschäftigung mit dem Ich hat - noch vor einhundert Jahren völlig ungeahnte - Ausmaße angenommen. Die Psyche heilen, eine gute Idee. Aber auch, das Ich auf den kleinsten Haarriss zu durchleuchten?
Brillant erzählt und reich bebildert: Steve Ayan verbindet historische Genauigkeit mit literarischer Spannung
Das Ich ist zum Kernstück unserer Kultur geworden. In seinem neuen Sachbuch begibt sich Steve Ayan auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Entwicklung. Im Zentrum stehen dabei die Revolutionäre des Ich. Dazu gehören Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller - vier Denker, die das Selbst neu erfanden. Mit erzählerischer Wucht porträtiert Steve Ayan diese Ikonen der Psychologie und zeichnet so ein Bild von der Befreiung des Individuums in den 1920er-Jahren bis zum digitalen Narzissmus. Ayan zeigt eindrucksvoll, wie die Suche nach Authentizität zur Obsession wurde - klug, lebendig und von bestechender Gegenwartsrelevanz.
»Eine meisterhafte Erkundung vier so verschiedener wie bedeutender Protagonisten der Ich-Kultur - und eine heitere Einladung, dem Zeitgeist der Selbstbespiegelung zu widerstehen.« Wolfram Eilenberger
Was ist das denn, das richtige Leben?Die »Panikjahre« - das sind die Dreißiger, die Zeit im Leben, in der sich angeblich alles gefunden haben soll: Ehe, Familiengründung, Karriere. Am besten alles zusammen. Doch was, wenn kein Lebenskonzept richtig zu passen scheint? Und alle anderen schon einen Schritt weiter zu sein scheinen? Verena Bahlsen erzählt von den Ängsten und Unsicherheiten, die das Verlassen des vorgezeichneten Weges mit sich bringt. Aber auch von der großen Befreiung, endlich selbstbestimmt zu leben.Was, wenn alle heiraten und man selbst noch immer chronisch Single ist? Wenn alle sich solide Karrieren aufgebaut haben, und man noch mal von vorne anfangen musst? Wenn alle mit ihrem Partner zusammenziehen, und man sich noch immer an die Mädels-WG klammert? Dann muss man sich zum ersten Mal den Fragen stellen, wer man wirklich sein und wie man leben will. In »Panikjahre« schreibt Verena Bahlsen über die großen Entscheidungen, die Frauen in ihren Dreißigern treffen müssen. Über die Sehnsucht nach Partnerschaft, die Frage des Kinderkriegens und die Suche nach einem selbstbestimmten Lebensmodell. Freimütig und mit feinem Humor macht Verena Bahlsen die Panikjahre auf außergewöhnlich lebendige Weise greifbar. Ein Buch für alle, die ein bisschen Mut gebrauchen können, um ihre eigene, bunte Zukunft zu entwerfen und dabei die Schönheit in der Krise zu erkennen.
Schöne alte Welt
Ja, die gute alte Zeit. Mode, Musik, Wirtschaftswachstum - alles war früher angeblich besser. Kaum etwas scheint heute so zu verfangen wie die Sehnsucht nach dem besseren Gestern. Sogar die Politik, so der Vorwurf, geht mit Nostalgie auf Stimmenfang. Doch Nostalgie ist weder so neu noch so schlecht, wie ihr Ruf es suggeriert.
Tobias Becker erzählt die Geschichte des geteilten und wiedervereinigten Deutschlands durch seinen Umgang mit der Vergangenheit. Wie die Jugend der 1960er Jahre die »Goldenen Zwanziger« wiederentdeckte und die der 1970er den Rock'n'Roll der 1950er Jahre - und wie gleichzeitig die Nazi-Vergangenheit zurückkehrte: Persil-Waschmittel statt Vergangenheitsbewältigung. Galt Nostalgie bis 1990 auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs als »westlich-kapitalistisches Phänomen«, schien sie danach nur noch in Ostdeutschland zu existieren. Doch warum findet sich zwar die Ost-, aber nicht die Westalgie im Duden?
Nostalgie dient Tobias Becker als Schlüssel zum Verständnis der deutschen Gesellschaft. Denn der Begriff verrät mehr über diejenigen, die ihn verwenden, als über die, auf die er angewendet wird. Ob Retrotrends in der Popkultur oder die Geschichtspolitik populistischer Parteien: Im Blick aufs Gestern zeigt sich, wer wir heute sind - oder sein wollen.
Sieben Frauen im Machtspiel einer der mächtigsten Dynastien Europas
Wo andere Länder Kriege führten, wurde in Österreich geheiratet, oder eigentlich: verheiratet. Jahrhundertelang hatte die kluge Vermählung ihrer Prinzen und Prinzessinnen die Habsburger an der Spitze der europäischen Macht gehalten. Im Jahr 1764, nach kostspieligen Kriegen und angesichts bröckelnder Bündnisse, suchte Kaiserin Maria Theresia die Macht der Dynastie erneut durch strategische Heiraten zu festigen.
Ihre sieben Töchter waren ihr kostbarstes Kapital - bestimmt für die Throne Europas, sollten sie als Spielfiguren im erbarmungslosen dynastischen Ränkespiel des 18. Jahrhunderts dienen: Die strebsame Marianna, die Grande Dame Maria Christina, die entstellte Schönheit Elisabeth, die eigensinnige Amalia, die tragische Braut Josepha, die ihrer Mutter ähnelnde Karolina, und Antonia, die später als Marie Antoinette ihren Kopf verlieren sollte.
Wieder- und neuentdeckte Dokumente, persönliche Tagebücher und Briefe, die ganz Europa durchquerten, werfen ein neues Licht auf diese außergewöhnlichen und doch allzu menschlichen Frauen der Habsburger Dynastie. Veronica Buckley zeigt uns, dass hinter Jahreszahlen echte Menschen stehen, mit Interessen, Sehnsüchten und Ängsten, persönlichen und emotionalen Verlusten, aber auch politischem Kalkül und toxischer Weiblichkeit.
Ein fesselndes Porträt einer untergehenden Welt am Vorabend der Revolution.
»Ein neuer und aufschlussreicher Blick auf die europäische Geschichte in einer ihrer turbulentesten Epochen ... Eine großartige Lektüre.« Adam Zamoyski
Um 83 v. Chr. geboren, lebte Fulvia zur Zeit von Cäsar und Kleopatra - und gehörte zu den ganz wenigen Frauen des römischen Reiches, die enorm viel Macht und Einfluss hatten. Bekannt ist sie zwar aus antiken Quellen, doch fast immer als Zerrbild durch die Feder ihrer männlichen Feinde: habgierig, grausam, eigensinnig, unweiblich. Ein Ruf, der sich über Jahrhunderte festgesetzt hat, bis hin zu der Legende, sie habe nach Ciceros Tod seine Zunge mit Haarnadeln durchstochen.
Die britische Historikerin Jane Draycott spürt der Fulvia hinter den Diffamierungen nach. Sie liest die Texte von Fulvias Gegnern kritisch, ordnet sie politisch ein und lässt dabei das alte Rom auferstehen. Sie erzählt von Fulvias Aufstieg an die Spitze der Macht, von ihren strategischen Bündnissen und ihrem außergewöhnlichen Charisma.
So entsteht das faszinierende Porträt einer Frau, die nicht gefallen wollte, sondern ihr Leben und ihren Aufstieg selbst gestaltete: vielleicht hart, sicher klug - und politisch gefährlich genug, um bis heute missverstanden zu werden.
1933: das große Schicksalsjahr- von den USA aus erzählt
Während Hitler die deutsche Demokratie zerstört, schottet sich Amerika ab. Fremdenfeindlichkeit verhindert damals wie heute mehr Einwanderung, das Land steht vor einer Zerreißprobe. Die deutschen Exilanten müssen sich für eine Haltung entscheiden: Reicht es, die eigene Haut zu retten, wenn die Heimat in Terror und Diktatur versinkt? Johannes Ehrmann erzählt das große Schicksalsjahr der westlichen Welt zum ersten Mal aus transatlantischer Perspektive. Ein packend geschildertes Panorama über Freiheit, Angst und Verantwortung: erschreckend aktuell.März 1933: Die freie Welt steht am Abgrund. Während die Nazis ihre Gegner brutal verfolgen, steckt Amerika tief in der Krise. Jeder Vierte ist arbeitslos, und Franklin D. Roosevelt regiert so autoritär wie kein Präsident zuvor. Und doch sind die USA Zufluchtsort - für Albert Einstein, den die Nazis mit einem Kopfgeld jagen; für George Grosz, der von Amerika aus um seine Söhne in Berlin bangt. Marlene Dietrich wird in Hollywood von Goebbels umworben. Max Schmeling lässt sich vor seinem Kampf gegen den Juden Max Baer für Hitlers Zwecke einspannen. Die First Lady Eleanor Roosevelt liebt derweil eine Frau und versucht verzweifelt, mehr jüdische Flüchtlinge ins Land zu holen. Doch Antisemitismus vergiftet die Stimmung. Das deutsch-amerikanische Panorama des großen Schicksalsjahrs 1933 - erzählt wie ein mitreißender Roman.
Wie wir unsere Demokratie gegen Angriffe von außen schützen können
Europa steht unter Druck: Autoritäre Regime, digitale Manipulation, wirtschaftliche Abhängigkeiten und der Aufstieg der extremen Rechten treffen auf eine erschöpfte Öffentlichkeit. Eindringlich schildert Hubertus Heil, wie hybride Angriffe - von Desinformation über Einflussnetzwerke bis zu geoökonomischen Hebeln - unsere Demokratie unterminieren. Zugleich zeigt er Wege auf, wie Demokratien sich erneuern und schützen können: ein hochaktuelles Buch über die Zukunft unserer Freiheit.Ein gefälschtes Nachrichtenportal, chinesische Investitionen in europäische Häfen, mächtige Tech-Konzerne und eine rechtsextreme Partei in Deutschland, die Putins Narrative verbreitet. Das alles sind keine Zufälle, sondern Teile eines geopolitischen Machtkampfs, der die Freiheit demokratischer Gesellschaften massiv bedroht. Hubertus Heil entfaltet die großen Zusammenhänge, analysiert russische Einflussoperationen, chinesische Machtprojektion sowie die Vernetzung der Neuen Rechten in Deutschland mit dem Trumpismus in den USA. Anschaulich und kenntnisreich beschreibt er, wie hybride Kriegsführung, wirtschaftlicher Druck, digitale Plattformen und ideologische Allianzen zur Waffe werden. Der Autor verbindet persönliche Erfahrung und Insiderwissen aus dem Maschinenraum der Politik mit brandaktuellen Themen. Ein politisches Buch über die neue Systemkonkurrenz und darüber, was wir jetzt tun müssen, um die Demokratien zu bewahren.
Ein unverzichtbares Buch für alle, die nicht nur wohnen, sondern die Zukunft unserer Gesellschaft verstehen und aktiv mitgestalten wollen.
Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betrifft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet.
Wohnen ist ein Grundrecht - es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet.
Dieses Buch analysiert:
Dieses Buch verändert unser Verständnis von Kunst und Kultur
Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren, zu trösten, zu korrigieren, zu managen, zu lieben? Von den antiken Musengöttinnen hin zu Christiane Vulpius, Sofja Tolstaja, Gala Dalí, Véra Nabokov, Lee Krasner, Uma Thurman und vielen anderen erzählt Elisa von Hof von den Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen, aber kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden.
An wen denken wir, wenn wir von einer Muse sprechen: vielleicht an eine schöne, junge Frau, die sich halbnackt auf einer Chaiselongue räkelt, während ein Mann sie malt oder fotografiert? Das wäre nicht verwunderlich. Das Bild der liegenden Muse ist durch die Gemälde Tizians, Manets, Matisses und vielen anderen in unser Gedächtnis eingeschrieben. Sie dient dem genialen Künstler als Modell, Liebhaberin und Projektionsfläche. Dabei muss sie noch so viele Jobs mehr erledigen. Obwohl sehr vertraut, ist die Idee vom männlichen Genius, der allein schöpft, noch gar nicht so alt. Systematisch hat sie die Frauen - und den einen oder anderen Mann - im Umfeld des Künstlers zu schmuckem Beiwerk degradiert - und sie wirkt bis heute. Elisa von Hof wirft einen Blick hinter die Kulissen, hinterfragt unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur und rückt die ins Scheinwerferlicht, die nicht im Programmheft stehen, dafür aber gearbeitet und oft auch gelitten haben.
Eine Geschichte von Zusammenhalt und Verzicht
Die Schnabels sind als eine der größten Familien der alten Bundesrepublik ein Ausnahmephänomen. Vieles in ihrem Alltag war außergewöhnlich: Wie man fast 20 Menschen auf wenigen Quadratmetern unterbrachte, in welchen Mengen eingekauft werden musste und wie die Kinder bei der Pflege und Erziehung eingebunden wurden. Zugleich war vieles auch ganz typisch für das westdeutsche Familienleben der 1950er- bis 1980er-Jahre: Dass der Vater das Geld verdiente und die Mutter Hausfrau war, dass die Kinder unbeaufsichtigt durch die Gegend zogen oder dass die Mutter zunehmend versuchte, sich zu emanzipieren. 'ZEIT'-Redakteurin Katrin Hörnlein erzählt die faszinierende Geschichte einer Ausnahmefamilie und zugleich ein Stück Familiengeschichte der Bundesrepublik.
Alexander Huber, Physiker, Bergführer, Profibergsteiger und Spitzenkletterer, brach Rekorde und eröffnete neue Routen - allein und mit hochkarätigen Seilschaften. Neben enormer Erfahrung und Gespür für anspruchsvolle alpine Aufgaben kennzeichnen Reflektiertheit und ein hohes Risikobewusstsein seinen Weg. Im neuen Buch geht es um Erfolge und lebenslanges Lernen, den Verzicht auf den Gipfel und die Dankbarkeit, alle Freunde wieder heil vom Berg mitzubringen. Um Ehrlichkeit, Gefahren und Resilienz, im extremen Gelände wie im Tal. Um eine der größten Herausforderungen, die Diagnose Hirntumor, wie die Krankheit von jetzt auf gleich alles änderte - und er sich nach langer Genesung mit einer neuen Route in seiner Berchtesgadener Heimat belohnte.
Das alte Gespenst des Antisemitismus ist zurückgekehrt, stellt Eva Illouz mit Blick auf die Entwicklungen der letzten zwei Jahre fest. Insbesondere die Reaktionen der globalen Linken auf das Massaker vom 7. Oktober haben sie schockiert. Wie konnte es passieren, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter einer politischen Haltung, die wie keine andere die Menschenwürde ins Zentrum ihres Handelns stellt, ein solches Ereignis derartig herunterspielen?
Bereits in ihrem Essay Der 8. Oktober hat Eva Illouz ihr Unverständnis und ihre Bestürzung über den Mangel an Mitgefühl angesichts der Gräueltaten der Hamas verhandelt. Nun vertieft sie ihre Argumentation und begibt sich auf eine umfassende Suche nach den Ursprüngen dieses Antisemitismus. Sie entdeckt sie in Denkweisen und Weltanschauungen, die von einer Vielzahl von Geisteswissenschaftlern, verschiedenen Fraktionen der Linken und internationalen Organisationen seit Jahren propagiert werden - basierend auf Entwicklungen in der Französischen Theorie und im postkolonialen Diskurs ebenso wie in konkreten politischen und sozialen Prozessen.
»Und selbst, wenn es naiv erscheint - für mich gibt es keine Alternative zum Pazifismus und zur Gewaltlosigkeit.« Margot KäßmannDieses Buch ist ein Weckruf, die Logik des Krieges nicht als alternativlos hinzunehmen.
In einer Zeit, in der Krieg im Osten Europas herrscht und auch hierzulande die Rufe nach Aufrüstung und militärischer Stärke immer lauter werden, erhebt Margot Käßmann ihre Stimme und legt ein zutiefst persönliches und zugleich theologisch fundiertes Bekenntnis zum Pazifismus ab.
Haltung zeigen - auch bei starkem Gegenwind: Ein starkes Plädoyer für den Frieden
Margot Käßmann scheut dabei keine Konfrontation mit populären Meinungen und politischen Entscheidungen. Die bekannte Theologin argumentiert aus dem Zentrum des christlichen Glaubens heraus, dass die Botschaft Jesu - die Feindesliebe, das radikale Gewaltverbot - keine Schönwetter-Ideale sind, sondern ein zeitloser Auftrag an alle Christinnen und Christen.
Kluge Argumente für friedvolle Alternativen von Bestsellerautorin und Theologin Margot Käßmann
Margot Käßmann analysiert die Mechanismen von Kriegstreiberei und Waffenhandel und stellt ihnen Alternativen gegenüber: Völkerverständigung, Zivilcourage, Diplomatie, den Mut zum Nachgeben und die Bereitschaft zur Vergebung. Ihre Haltung ist dabei von einer tiefen Hoffnung auf die Kraft der Versöhnung und des Friedens getragen. Man könnte denken, dies alles sei angesichts der Bedrohung Europas durch den Angriffskrieg Russlands naiv. Margot Käßmann hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und liefert kluge Argumente für friedvolle Alternativen.
»Ich habe eine Wassermelone getragen« - dieser legendäre Satz der unscheinbaren Heldin aus »Dirty Dancing« steht sinnbildlich für eine ganze Generation von Frauen: stets funktionierend, selten laut, gefangen zwischen Wünschen und Erwartungen.
In ihrem sehr persönlichen Buch zeichnet die Journalistin und TV-Moderatorin Susan Link ihren eigenen Lebensweg nach und spricht mit anderen Frauen ihrer Generation: Annette Frier, Désirée Nosbusch, Bärbel Bas, Martina Voss-Tecklenburg, Miriam Meckel, Katja Suding sowie Carolin Feismann (Gründerin des ersten tiergestützten Kinderhospizes) und Suzan Yarkin (Chefärztin).
Susan Link und ihre Interviewpartnerinnen erzählen, welche Hürden und Widerstände sie überwinden mussten, woran sie gescheitert sind und woraus sie ihren Mut geschöpft haben.
Die wahren Ursprünge Deutschlands
Die Zeit der Ottonen galt lange als »Schicksalsepoche der Deutschen«. Die Nationalsozialisten vereinnahmten ihre Herrscher als Kronzeugen des »Tausendjährigen Reichs«. Nun legt die Archäologie diese Schlüsselzeit Europas Schicht um Schicht frei. Spektakuläre Entdeckungen zwingen uns, die Anfänge Deutschlands neu zu erzählen.
Harald Meller und Kai Michel laden dazu ein, unmittelbar dabei zu sein, wenn das Grab Kaiser Ottos des Großen geöffnet, unbekannte Paläste ausgegraben und uraltes Erbgut entschlüsselt werden. Zugleich folgen sie den Spuren Heinrich Himmlers in dunkle Grüfte, wo die SS nach dem »ersten König der Deutschen« suchte.
'Im Herzen der Macht' entfaltet das epische Panorama einer schillernden Welt voller Gewalt und Intrigen, in der Frauen Reiche lenkten und erbitterte Kämpfe um den Thron tobten. Die Bestsellerautoren präsentieren die neuesten Erkenntnisse der Forschung aus erster Hand und zeigen, was wir gewinnen, wenn wir Fakten statt alten Mythen folgen.
Mehr als ein archäologischer Krimi.
Mit Ruth Moschners "Fuck-it-List" zu mehr Selbstbestimmung
Wir alle tragen eine unsichtbare Liste mit uns herum - vollgepackt mit Erwartungen an unseren Körper, unsere Karriere und unser Privatleben. Doch was passiert, wenn wir uns endlich von dieser ständigen Selbstoptimierung befreien?
Schluss mit dem Druck, es allen recht machen zu müssen. Die Bucket-List war gestern. Hier kommt ihre große Schwester: die Fuck-it-List!
Ruth Moschner fragt sich, wer sich diese absurden Lebensregeln eigentlich ausgedacht hat: Von aufregenden Hobbys (aber bitte mit Tiefgang), straffen Körpern (aber nicht zu straff, sonst wirkt's unsympathisch), perfekten Beziehungen (mit Ehegelübde, is klar), weiblicher Lust (bitte nach Bibel oder Babel), Kindern (mindestens zwei, sonst gilt's nicht), Me-Time (nicht zu viel, weil sonst egoistisch), Leistung als Existenzberechtigung, aber bitte mit Achtsamkeit und Streuselkuchen an den Feiertagen. Hashtag glutenfrei. Hashtag selflove. Hashtag Ich-kann-das-alles-nicht-mehr.
Sie spricht mit Expert*innen sowie Prominenten über Liebe, Familie, Geld und Karriere. Und erzählt aus ihrem eigenen Leben sowie von ihren ganz persönlichen Fuck-it's.
Ruth Moschners Fuck-it-List soll inspirieren, Gewohnheiten liebevoll zu hinterfragen und alte Glaubenssätze loszulassen:
Ruth Moschner zeigt, wie wir gesellschaftliche Zwänge erkennen, toxische Lebensregeln streichen und endlich den Platz schaffen für ein selbstbestimmtes Leben. Eine Inspiration für mehr Selbstverwirklichung im Alltag.
Rechtsruck im Kinderzimmer - Wie Extremismus beginnt
Kinder zwischen Harmoniebedürftigkeit und Radikalisierung. Die Journalistin Manuela Müller zeichnet das Bild einer ostdeutschen Region, die geprägt ist von kollektiven Traumata, fehlender politischer Bildung und einer Jugend, die Rechtssein als Lebensgefühl entdeckt. Sie fragt, ob wir die Kontrolle über eine Generation verloren haben und fordert konkrete Maßnahmen, bevor sich die Mauern in den Köpfen weiter verfestigen.Rechtsextreme Symbole und Haltungen normalisieren sich zunehmend im Alltag. Wo Manuela Müller lebt, tauchen plötzlich immer mehr Hakenkreuze im öffentlichen Raum auf - und scheinen kaum jemanden zu stören. Das ehemals harmlose Simsontreffen hat sich mittlerweile zum beliebten Nazi-Treff für junge Leute entwickelt und das Moped wird von der AfD als Symbol ostdeutscher Identität instrumentalisiert. Jugendliche inszenieren Rechtssein als Lifestyle - mit bestimmten Frisuren, Marken und Gesten. Dabei geht es um Provokation und Gruppenzugehörigkeit, während Schulen und Eltern oft überfordert sind. Wie konnte es so weit kommen, warum bleibt die Empörung aus und vor allem: Was machen wir jetzt? Manuela Müller hat ein Buch geschrieben, das aktueller und wichtiger nicht sein könnte. Mit ihrer journalistischen Perspektive auf ihre Heimat, trägt sie zum wichtigsten gesamtdeutschen Diskurs unserer Zeit bei.
»Wer war Frieda? Sie hat verdient, dass wir uns an sie erinnern.«
Mit Anfang dreißig erfährt Geraldine Oetken, dass sie eine Urgroßtante hatte: Frieda, von der nie jemand erzählt hat. Von der niemand mehr weiß, als dass sie 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben ist. Aber wer war Frieda? Wie sah ihr Alltag aus, und wer hat sie ins Heim gesteckt? Wie endete ihr Leben? Und was hat das mit uns zu tun?
Geraldine Oetken wehrt sich gegen das Vergessen, das sich durch Familien und Generationen zieht, und macht sich daran, Frieda ihre Geschichte zurückzugeben. Sie liest Krankenakten, recherchiert zum Umgang mit psychischen Erkrankungen im Nationalsozialismus, zu dezentraler »Euthanasie« und Hungermorden. Ihre Spurensuche führt sie in Archive und auf Friedhöfe, ins Oldenburg der Nazis und das ihrer Jugend - und in die Untiefen der eigenen Familiengeschichte.
Feinfühlig und akribisch erzählt »Frieda« die Geschichte einer Suche nach Menschlichkeit in einem unmenschlichen System.
Das außergewöhnliche Leben des deutschen Marathon-Stars: Eine Geschichte über Rekorde, Resilienz und die Suche nach der eigenen Identität.
Amanal Petros ist die "German Maschine" - der erste Deutsche in der absoluten Weltspitze des Langstreckenlaufs. Doch sein Weg dorthin begann nicht auf einer Tartanbahn, sondern mit der Flucht aus Äthiopien. In seiner packenden Autobiografie erzählt der deutsche Rekordhalter im Marathon und Vizeweltmeister von 2025 erstmals seine ganze Geschichte: von der Ankunft in Deutschland mit 16 Jahren bis hin zum Silber-Märchen von Tokio.
Es ist ein Buch über den Drang, immer schneller zu sein, und die tiefe Notwendigkeit, durch das Laufen die in Äthiopien gebliebene Familie zu unterstützen. Amanal Petros gewährt einen so persönlichen wie ehrlichen Einblick in ein Leben zwischen sportlichen Höchstleistungen und dem täglichen Kampf gegen Vorurteile und Rassismus.
Was Sie in diesem Buch erwartet:
In Zusammenarbeit mit Bestseller-Autorin Mara Pfeiffer bringt Amanal Petros seine Geschichte meisterhaft auf den Punkt. Ein ideales Geschenk für Läufer, Leichtathletik-Fans und alle, die aus starken Lebensgeschichten Motivation schöpfen.
Die Bundesrepublik Deutschland von Wiederaufbau bis Wiedervereinigung: das Abenteuer Jugend in der BRD
Wie war sie, die Kindheit früher in Westdeutschland, irgendwo zwischen Wirtschaftswunder und Konsumgesellschaft, 68er-Bewegung, WAA-Protesten und der Katastrophe von Tschernobyl? Nach »Die Bonner Republik« hat sich Fotograf Wolfgang Vollmer für den Greven Verlag erneut auf Bilderjagd in den Archiven begeben. Mit seinem Gespür für einzigartige Momente hat er eine Fotosammlung erstellt, die Kinder und Jugendliche aus rund vier Jahrzehnten BRD in den Blick nimmt. Dazu analysiert SZ-Journalist Heribert Prantl mit kluger Beobachtungsgabe, was junge Menschen in diesen aufregenden Zeiten prägte, begeisterte und bewegte: Von der »Bravo« bis zum Bonanzarad, von der Halbstarken-Bewegung bis zum Hausbesetzertum.
Jugend zwischen Anpassung und Aufbegehren: Fotogeschichte einer Republik im Reifeprozess
Aufgewachsen in den 50er Jahren mit der heilen TV-Welt von Lassie, Flipper und Co., erwärmten sich viele später für die Rolling Stones oder Rudi Dutschke. Zwischen biederem Alltag und radikalem Aufbruch formten sie das Gesicht einer modernen Gesellschaft der Nachkriegszeit.
Rund 250 ausgewählte historische Fotos nehmen die Leser:innen mit auf Zeitreise, u.a. von Will McBride, Barbara Klemm, Jupp Darchinger, Friedrich Seidenstücker, Christel Fomm, Abisag Tüllmann, Wolfang Haut, Dirk Reinartz, Alfred Tritschler, Brigitte Stachowski, Verena von Gagern, Hansherbert Wirtz, Marga Kingler. Anita Kloten und Oswald Kettenberger.
Der Fotoband porträtiert Jugendkulturen von Gammlern bis Punks, zeigt neue Perspektiven auf große Momente der Zeitgeschichte und erinnert an die Lieblingsspielzeuge unserer Kindheit. Eine erkenntnisreiche Studie über die Jugend in Deutschland bis zur Wende - und zugleich ein nostalgischer Blick zurück auf die eigene Biografie.
»Sanders hat den politischen Diskurs der USA verändert. Seinen Ideen gehört die Zukunft.« Die ZEITBernie Sanders ist die Stimme des demokratischen Widerstands in den USA. Auf seiner »Fighting Oligarchy«-Tour stehen prägende Figuren wie der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, und Alexandria Ocasio-Cortez mit ihm gemeinsam auf der Bühne. Die schon jetzt historisch bedeutsame Protestbewegung ist die Wiederbelebung der progressiven Kräfte. Mit diesem Buch ruft Bernie Sanders zum Widerstand gegen Trump und die weltweite Oligarchie auf.
Bernie Sanders sagt als einer der wenigen Politiker weltweit dem oligarchischen System lautstark den Kampf an. In seinem Buch erklärt, was eine oligarchische Gesellschaft ausmacht. Was es bedeutet, wenn die Superreichen immer reicher werden und wie eine korrupte Wahlkampffinanzierung es Milliardären ermöglicht, zunehmend die Kontrolle über das politische System zu übernehmen. Die USA bewegen sich unter Donald Trump in Richtung Autoritarismus - mit einem Präsidenten, der die Demokratie untergräbt, indem er die Gerichte, die Medien und die Universitäten angreift. Und doch wird Sanders nicht müde, daran zu erinnern, dass die wahre Macht beim Volk liegt und diese Entwicklungen keineswegs einfach hingekommen werden müssen. Dieses Buch ist ein eindringlicher Aufruf zum gemeinsamen, demokratischen Widerstand.
Der Vater stammt aus einer jüdischen Berliner Familie, er hat Auschwitz überlebt. Die Mutter kam aus Vorpommern, als Mädchen war sie im BDM. Eine deutsch-jüdische Verbindung des Nachkriegsdeutschlands - so ungewöhnlich wie ihre Kinder: eine seltene Mischung. Doch über die Geschichte herrschte Schweigen.
Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte »Lass niemanden über dich etwas wissen«?
Reflexionsstark, feinfühlig und mit subtilem Humor tastet Schoeneberg die Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein ab. Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte »Lass niemanden über dich etwas wissen«? Sind das die Lehren aus dem auf den Straßen Neuköllns erschallenden Jubel über das Massaker des 7. Oktober?
So hat noch kein Nachfahre über Auschwitz geschrieben.
»Ein Buch von atemberaubender Intensität, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. So hat noch kein Nachfahre über Auschwitz geschrieben. Die persönliche Erzählung vermittelt die geschichtlichen Tatsachen mit einer Tiefe und Unmittelbarkeit, die sie nachfühlbar machen.« Marianne Rosenberg
»So, wie es aussah, hatte mein Vater etwas zu verbergen.«
»Mein Vater war anders. Vielleicht war er schwul. Das hätte alles erklärt. Jedenfalls wurde um sein Anderssein ein riesiges Brimborium gemacht. Obwohl das Brimborium eben darin lag, kein Brimborium zu machen. Von der Mutter waren wir beizeiten eingeschworen, den Vater auf keinen Fall mit Fragen zu behelligen, denn jede Frage wäre eine Quälerei. Auch gab es eine nicht ausgesprochene, doch immer im Raum stehende Verschwiegenheitsverpflichtung, bloß nichts über den Vater nach außen zu tragen. Eine kleine familiäre Omertà, die alle im Schweigen verband. So, wie es aussah, hatte mein Vater etwas zu verbergen.«