Seligsprechung Pater Rupert Mayer
1987 feiert München die Seligsprechung Rupert Mayers durch Papst Johannes Paul II.
Papst Johannes Paul II. und Kardinal Friedrich Wetter beim Seligsprechungs-Gottesdienst für Pater Rupert Mayer im Münchner Olympiastadion. Foto: © IMAGO / Sven Simon
Am 3. Mai 1987 spricht Papst Johannes Paul II. den Jesuiten Rupert Mayer im Münchner Olympiastadion selig. Die Münchener Katholische Kirchenzeitung dokumentiert die Begrüßung durch Kardinal Friedrich Wetter und zentrale Passagen der Papstpredigt. Wetter würdigt Mayer als „Apostel Münchens“ und bemerkt mit Blick auf weitere Seligsprechungen: „In München kann man heilig werden.“ Johannes Paul II. stellt vor allem Mayers Widerstand gegen den Nationalsozialismus, seinen Glauben und seinen Einsatz für Bedürftige heraus. Beide Texte sind deutlich vom feierlichen Anlass geprägt und zeichnen Mayer als Vorbild christlicher Standhaftigkeit und Nächstenliebe.
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„In München kann man heilig werden“
Die Begrüßung des Papstes durch Kardinal Wetter
Heiliger Vater! In großer Freude heiße ich Sie, den Nachfolger des heiligen Petrus, mit einem herzlichen „Grüß Gott“ in München willkommen. Diesen Willkommensgruß entbiete ich Ihnen auch im Namen der vielen Gläubigen, die hier im Olympiastadion versammelt sind, und all derer, die über Fernsehen und Rundfunk sich betend mit uns in dieser Stunde verbinden.
Papst Pius XII. hat einmal bekannt: „In München habe ich die glücklichsten Jahre meines Lebens verbracht.“ Ich wünsche Ihnen wenigstens einige glückliche Stunden in München.
Sie sind zu uns gekommen, um Pater Rupert Mayer zur Ehre der Altäre zu erheben. Erst vor eineinhalb Jahren haben Sie in Rom die Münchener Ordensfrau Schwester Maria Theresia von Jesu Gerhardinger seliggesprochen. Und in Bälde dürfen wir, so hoffen wir, die nächste Seligsprechung eines Münchner Diözesans, des Paters Kaspar Stanggassinger, erleben.
Sie sehen also, Heiliger Vater, in München kann man heilig werden.
Wir danken Ihnen von Herzen, daß Sie eigens zu uns gekommen sind, um Pater Rupert Mayer in unserer Mitte seligzusprechen. Denn hier hat er die Hälfte seines Lebens verbracht. In Stuttgart geboren, hat er hier gearbeitet, gekämpft und gelitten. Hier ist er heilig geworden. Hier wird er verehrt als Apostel Münchens.
Als in Deutschland, in jenen unseligen Jahren die Lichter ausgingen und die Flammenzeichen rauchten, strahlte von hier aus das Licht seines christlichen Zeugnisses kraftvoll in das ganze Bayernland, ja in unser ganzes deutsches Vaterland. Sein Licht leuchtet auch heute noch ungebrochen, und von diesem Tag an wird es noch heller erstrahlen.
Es freut uns, daß wir in unserer Mitte zahlreiche Angehörige von Pater Rupert Mayer begrüßen dürfen. Unter uns sind auch viele Gläubige, die Rupert Mayer noch persönlich gekannt haben, und viele, die in den verschiedensten Nöten und Sorgen von ihm Hilfe empfangen haben.
Heiliger Vater, möge das Gedächtnis des Herrn, das wir nun mit Ihnen feiern dürfen, der größeren Ehre Gottes dienen, Ihnen Freude bereiten und Kraft schenken für Ihren verantwortungsschweren Dienst als Nachfolger Petri, uns alle aber im Glauben stärken und anspornen, wie Rupert Mayer auf dem Weg der Heiligkeit voranzuschreiten.
Vater der Armen, Kämpfer für die Wahrheit
Aus der Predigt von Papst Johannes Paul II. bei der Eucharistiefeier im Olympiastadion
Erst vor eineinhalb Jahren konnte ich in Rom die bayerische Ordensfrau Schwester Maria Theresia von Jesu Gerhardinger zur Ehre der Altäre erheben, die ebenfalls in dieser Stadt gelebt und weltweit gewirkt hat. Es ist mir deshalb eine besondere Freude, heute wiederum einen aus eurer Mitte im Namen der Kirche den Gläubigen zur Verehrung und Nachahmung vor Augen zu stellen. Pater Rupert Mayer wird zu Recht „Apostel Münchens“ genannt. Aber das Licht seines Lebens und Wirkens leuchtet weit über diese Stadt hinaus in die weite Welt …
Als Rupert Mayer sich im Jahre 1900 als junger Priester zum Eintritt in die Gesellschaft Jesu entschloß, galten die Jesuiten noch offiziell als „Reichsfeinde“, die durch Gesetz des Landes verwiesen und verboten waren. Er selbst bezeichnet sie als „Geächtete, Verbannte und Heimatlose“, da ihnen nicht gestattet war, im damaligen Reichsgebiet eigene Niederlassungen zu gründen und zu unterhalten. Die mächtig geschürte antikatholische Hetze und Aktivität gegen den Orden – statt ihn abzuschrecken – bestärkte ihn vielmehr noch in seinem Willen, sich dieser so geschmähten Gesellschaft Jesu anzuschließen. Durch seinen baldigen Ruf nach München wurde Pater Rupert Mayer in zunehmendem Maße mit antireligiösen und antikirchlichen Strömungen, mit einer Atmosphäre von Hohn und Haß gegen Christus und die Kirche konfrontiert, in der es immer mehr Mut und Tapferkeit erforderte, den katholischen Glauben frei zu bekennen. Je offenkundiger und brutaler in jenen Jahren der Kampf gegen Religion und Kirche wurde, ein um so entschiedener und unerschrockener Kämpfer für die Wahrheit des Glaubens und für die Rechte der Kirche wurde unser neuer Seliger …
Er hat Gottes Rüstung angezogen und sie bis zu seinem Tod nie mehr abgelegt. Unerschrocken und unbeugsam kämpfte er für die Sache Gottes. Als unbestechlicher Zeuge der Wahrheit widerstand er den Lügenpropheten jener Jahre ins Angesicht, immer bereit, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Ausgerüstet mit dem Schild eines tiefen, unbeirrbaren Glaubens, führte er in seinen berühmten Predigten das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Es gab Monate, in denen er bis zu siebzigmal predigte …
Rupert Mayer wußte, daß nach 1933 seine Predigten von der Polizei überwacht wurden. Trotzdem verkündete er die Wahrheit ungeschminkt und unverkürzt. Als er gefangengenommen wurde, gab er vor der Geheimen Staatspolizei zu Protokoll: „Ich erkläre, daß ich im Falle meiner Freilassung trotz des gegen mich verhängten Redeverbotes nach wie vor sowohl in den Kirchen Münchens als auch im übrigen Bayern, aus grundsätzlichen Erwägungen heraus, predigen werde.“ Er konnte nicht schweigen, ebensowenig wie der Apostel Paulus, der sagte: „Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“
Bereitwillig nahm unser Seliger dafür Gefängnis und Konzentrationslager auf sich. Er schrieb auf den Fragebogen, den er im Gefängnis auszufüllen hatte: „Ich bin mit diesem Los keineswegs unzufrieden: Ich empfinde es nicht als Schande, sondern als Krönung meines Lebens.“ Und aus der Gestapohaft vor der Einlieferung in das Konzentrationslager Sachsenhausen berichtet er: „Als die Gefängnistür eingeschnappt war und ich allein in dem Raum war, in dem ich schon viele Stunden zugebracht hatte, kamen mir die Tränen in die Augen, und zwar waren es Tränen der Freude, daß ich gewürdigt wurde, um meines Berufes willen eingesperrt zu werden und einer ganz ungewissen Zukunft entgegenzusehen.“ Das ist nicht die Stimme eines lediglich tapferen Menschen, sondern eines Christen, der stolz darauf ist, am Kreuz Christi teilzuhaben. Vorgestern habe ich in Köln die Karmelitin Schwester Teresia Benedicta a Cruce, die vom Kreuz Gesegnete, seliggesprochen. Beide Selige gehören zueinander. Denn auch euer Münchener Seliger, Pater Rupert Mayer, war vom Kreuz gesegnet.
In einem Brief aus dem Gefängnis an seine betagte Mutter lesen wir: „Jetzt habe ich wirklich nichts und niemanden mehr als den lieben Gott. Und das ist genug, ja übergenug. Wenn die Menschen doch einsehen wollten, es gäbe viel mehr Glückliche auf Erden.“ In der Einsamkeit seiner Haft galt das ganze Mühen von Pater Rupert Mayer der Vertiefung seiner inneren Bindung an Gott. In völliger Hingabe an ihn suchte er alle Bedrängnisse und Nöte für seine innere Erneuerung und Heiligung fruchtbar zu machen …
Selbst inmitten großer Bedrängnis erfährt Pater Rupert Mayer Gott als die innere Kraft und beglückende Erfüllung seines Lebens. Zugleich wird er aus dieser tiefen Verbundenheit mit Gott in den Zeiten großer Not selbst für viele Menschen zum Quell des Trostes, zum Vermittler neuer Hoffnung und Zuversicht, zum Vater der Armen, die ihn ihren 15. Nothelfer nannten. Wie sich die Menschen einst um Jesus scharten und bei ihm Hilfe fanden, strömten sie mit allen ihren Nöten auch zu ihm. Sechzig, siebzig Hilfesuchende klopften täglich an seine Tür. Mit offenem Herzen nahm er sie alle auf. Viele Stunden verbrachte er auch im Beichtstuhl, zu dem sich die Menschen drängten, um Hilfe in ihren geistlichen Nöten zu suchen.
„Es muß Wärme von uns ausgehen, den Menschen muß es in unserer Nähe wohl sein, und sie müssen fühlen, daß der Grund dazu in unserer Verbindung mit Gott liegt.“ Mit diesem Wort sagt uns der neue Selige, worum es ihm im Dienst an den Armen ging: Er wollte Gottes Liebe sichtbar und erfahrbar machen und die Menschen spüren lassen, daß sie von Gott geliebt sind. Seine Güte und Hilfsbereitschaft waren von solcher Kraft, daß er es auch ertrug, wenn sie einmal mißbraucht wurden. Als man ihn darauf aufmerksam machte, gab er nur zur Antwort: „Wer noch nicht angeschmiert wurde, hat nie etwas Gutes getan.“ Die Torheit seiner Liebe ist Teilhabe an der Torheit des Kreuzes, in der sich der liebende Gott uns zugewandt hat, um uns alle an sich zu ziehen.
Der Grundsatz, dem Pater Rupert Mayer zeitlebens treu geblieben ist, lautet: „Christus, der Mittelpunkt unseres Lebens. Zwischenlösungen gibt es nicht.“ Was er war, das wollte er ganz sein. Diese seine Entschiedenheit in der Nachfolge Christi hat ihn auf den Weg der Heiligkeit geführt. Gemäß dem Wahlspruch seines Ordens: „Alles zur größeren Ehre Gottes“ ging es ihm vor allem um Gottes Ehre und damit um die Rechte Gottes.
„Der Herrgott hat das erste Anrecht auf uns“, sagte er. Und er wußte, daß er damit auch für die Rechte und Würde des Menschen kämpfte.
Wir hören heute viel von Menschenrechten. In sehr vielen Ländern werden sie verletzt. Von Gottesrechten aber spricht man nicht. Und doch gehören Menschenrechte und Gottesrechte zusammen. Wo Gott und sein Gesetz nicht geehrt werden, erhält auch der Mensch nicht sein Recht. Wir sehen das deutlich am Verhalten der nationalsozialistischen Machthaber. Sie kümmerten sich nicht um Gott und verfolgten seine Diener; und so gingen sie auch unmenschlich mit den Menschen um, in Dachau vor den Toren Münchens wie in Auschwitz vor den Toren meiner früheren Bischofsstadt Krakau.
Auch heute gilt: Gottesrechte und Menschenrechte stehen und fallen miteinander. Unser Leben ist nur dann in Ordnung, wenn unser Verhältnis zu Gott in Ordnung ist. Deshalb sagte Pater Rupert Mayer in den weltweiten Bedrängnissen des letzten Krieges: „Die heutige Zeit ist eine furchtbar ernste Mahnung für die Völker der Erde, zurückzukehren zu Gott. Es geht nicht ohne Gott!“ Dieses Wort unseres Seligen hat auch heute nichts an Gewicht verloren. Auch heute gilt es, Gott zu geben, was Gottes ist. Dann wird auch dem Menschen gegeben werden, was des Menschen ist.
Liebe Brüder und Schwestern! Die Seligen und Heiligen der Kirche sind Gottes lebendige und gelebte Botschaft an uns. Deshalb stellt sie uns diese zur Verehrung und Nachahmung vor Augen. Öffnen wir uns also heute jener Botschaft, die uns der neue Selige Rupert Mayer durch sein Wort und Wirken so anschaulich verkündet. Suchen wir wie er in Gott die Mitte und Quelle unseres Lebens. Auf Gott baute er in unerschütterlichem, kindlichem Vertrauen. „Herr, wie du willst, soll mir geschehn, und wie du willst, so will ich gehn, hilf, deinen Willen nur verstehn“, so lautet der erste Vers seines Lieblingsgebetes. Gott, der Herr, war die Quelle, aus der er in langen Stunden des Gebetes, in der heiligen Messe und in der täglichen treuen Pflichterfüllung die Kraft schöpfte für sein erstaunliches Lebenswerk.
Suchen auch wir aus derselben Kraftquelle unser Leben und unsere Umwelt zu gestalten. Der selige Rupert Mayer ist für uns alle ein Vorbild und Anruf, ein heiliges Leben zu führen. Heiligkeit ist nicht eine Sache für einige auserwählte Seelen: Zur Heiligkeit sind wir alle berufen, alle ohne Ausnahme. Und er selber sagt uns auch, was zu einem heiligen Leben gehört: „Keine außergewöhnliche Arbeit, keine außergewöhnlichen religiösen Erlebnisse, keine Erscheinungen. Nur: heroische Tugend.“ Das heißt: Tag für Tag treu und unbeirrt Gottes Willen tun und aus seiner Gegenwart leben; jeder ganz persönlich und auch in der Familie. Wir wissen, wie unserem Seligen besonders die christliche Familie am Herzen lag und er zu ihrer Förderung mit zwei anderen Priestern sogar eine eigene Schwesterngemeinschaft gegründet hat. Die hohe Zahl der Ehescheidungen und die geringe Kinderzahl zeigen, welch großen Belastungen und Bedrohungen die Familie in der heutigen Gesellschaft ausgesetzt ist. In euren Familien aber entscheidet sich die Zukunft eures Volkes, auch die Zukunft der Kirche in eurem Volk. Haltet zusammen, daß die Familien gestärkt werden. Haltet die Ehe heilig und laßt die eheliche Liebe fruchtbar werden in den Kindern, die Gott euch schenken will.
Sein Leben heiligen heißt aber auch, sich für das öffentliche Leben mitverantwortlich zu fühlen und es aus dem Geiste Christi mitzugestalten. Keinem Christen darf es gleichgültig sein, wie es in der Welt zugeht. Männer, Frauen und meine jungen Freunde, euch alle rufe ich auf: Setzt euch wie Rupert Mayer für Gottes Rechte und Gottes Ehre auch in der Öffentlichkeit ein. Laßt nicht zu, daß die Entchristlichung weiter um sich greift. Seid Salz der Erde und tragt das Licht der Wahrheit Gottes in alle Bereiche des Lebens hinein. Das ist der Dienst, den wir der Welt schulden. Es geht nicht ohne Gott!
Habt nach dem Vorbild unseres Seligen vor allem auch ein Herz für die Armen. Ihr lebt in einem Land, das zu den wohlhabendsten Ländern der Erde gehört. Laßt euer Herz durch euren Besitz nicht stumpf werden für die Not der Hilfsbedürftigen und Vergessenen am Rand eurer Gesellschaft und in aller Welt. Macht auch ihr durch eure Güte Gottes Liebe sichtbar und erfahrbar unter euren Mitmenschen.
„Seht, ich sende euch … werdet stark durch den Herrn!“ Liebe Brüder und Schwestern! Sagt nicht auch der selige Rupert Mayer diese Worte am heutigen Tag seiner Seligsprechung zu uns, die wir hier versammelt sind? Zu euch, seinen Landsleuten, hier in dieser Stadt und im ganzen Land? Zur Kirche von München? Zur ganzen Gesellschaft?
Es gibt Zeiten, in denen die Existenz des Bösen unter den Menschen in der Welt in einer besonderen Weise in Erscheinung tritt. Dann wird noch offenkundiger, daß die Mächte der Finsternis, die in den Menschen und durch die Menschen wirken, größer sind als der Mensch. Sie übersteigen ihn, sie kommen von außen über ihn.
Der heutige Mensch scheint dieses Problem fast nicht sehen zu wollen. Er tut alles, um die Existenz jener „Beherrscher dieser finsteren Welt“, jene „listigen Anschläge des Teufels“, von denen der Epheserbrief spricht, aus dem allgemeinen Bewußtsein zu verbannen. Dennoch gibt es solche Zeiten in der Geschichte, in denen diese – nur widerwillig angenommene – Wahrheit der Offenbarung und des christlichen Glaubens ihre volle Ausdruckskraft und fast handgreifliche Bestätigung findet …
Die Worte des Epheserbriefes hat der Apostel Paulus geschrieben, als er nur noch als „Gefangener“ seiner Sendung nachkommen konnte. So hat auch Pater Rupert Mayer gesprochen und bezeugt, so hat auch er sich verhalten und für Christus Verfolgung erduldet – als „Gefangener“ in Landsberg und im Konzentrationslager Sachsenhausen. Und so ist er uns in Erinnerung geblieben, im Gedächtnis der Kirche: als mutiger Zeuge der Wahrheit und Apostel der Gottes- und Nächstenliebe.
Diesem seinem Andenken erweist die Kirche nun ihre besondere Verehrung, damit es von Generation zu Generation fortdauert.
Heute spricht dieser „Gefangene Christi“ im Lager Sachsenhausen noch einmal zu uns – und die Kirche nimmt seine Worte auf in ihr geistiges Erbe:
„Betet jederzeit im Geist, seid wachsam, harrt aus … Legt die Rüstung Gottes an“ (Eph 6,18.13)!
Nehmt, liebe Brüder und Schwestern, an diesem Festtag das Zeugnis des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe eures großen Landsmannes an! Möge das geistige Erbe seines Lebens und seines apostolischen Dienstes immer, besonders in Zeiten der Prüfung, mit euch sein und euch stets neue Kraft und Zuversicht schenken in Christus, unserem Herrn. Amen.
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