Fanny von Arnstein

Eine Salonière als Mediatorin europäischer Machtpolitik
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Artikelbeschreibung

Anhand historischer Unterlagen und der Methode der Oral History wurde die Rolle der österreichischen Saloniére Fanny von Arnstein neu definiert. Mittels einem modernen Computerprogramm konnten erstmals ihre sozialen, gesellschaftlichen und politischen Anliegen, mit den Gästelisten ihres Salons verbunden werden. Das Ergebnis zeigt den Zusammenhang zwischen den gewichtigen Salongästen und den Zielen der Saloniére in Bildform auf. Als Dauergast sitzen Staatskanzler Metternich und seine Spitzel allabendlich an ihrem Tisch. Zum ersten Mal steht eine Frau, eine jüdische Frau, mit ihrem Salon an der Spitze der Wiener Gesellschaft und moderiert den Wiener Kongress.

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Personeninformation

Der Grundstein für das persönliche Interesse der Autorin an der Person Fanny von Arnsteins wurde während ihrer Tätigkeit in der Kommunalpolitik in Wien-Währing gelegt. Das vorliegende Werk soll dazu dienen, die Persönlichkeit Fannys, ihren Charakter und die Gründe für ihr Werken und Wirken als Salonière besser zu verstehen und anhand ihrer Netzwerke und der Gäste ihres Salons die Motivationen für ihre Anliegen und Ziele zu erkennen. Dabei wird der historische Fokus auf den Zeitraum rund um den Wiener Kongress gelegt. Fanny von Arnstein als eine der ersten Netzwerkerinnen herauszuarbeiten, ist das Anliegen dieses Buches.
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