Männer ohne Möbel

Roman
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Buchprofile - Rezension
Eine junge Frau sucht in Berlin nach einem Mann, der sie so liebt, dass er an sie denkt, wenn sie nicht da ist.
Ellie, hip und jung, lässt sich durch das heutige Berlin treiben auf der Suche nach der Liebe, nach einem Mann, der an sie denkt, wenn sie nicht da ist, nicht nach einem, der sich nur an sie erinnert, wenn er sie trifft. Der Leser begleitet sie bei Arztbesuchen, in Cafés und abends in Bars - und bei ihrem Schreibkurs in der Volkshochschule, Thema: "Mein Happy End bin ich". Ihre Stammkneipe ist das "Italien", wo sie auf Männer trifft, bei denen sie Liebe sucht, aber sie scheinen immer alle auf der Durchreise zu sein, wollen keine längere Beziehung, weder der esoterische Argentinier Alvaro noch der Italiener Simone. Da Berlin eine "internationale" Stadt ist, wird im "Italien" viel Englisch gesprochen, Verabredungen werden per SMS getroffen, alle Beziehungen scheinen in der Schwebe. In ihrem Schreibkurs soll sie ihr Leben als Roman erzählen, als ihr Lieblingsbuch, doch Ellie hat ständig das Gefühl, im falschen Manuskript zu leben. Schließlich versucht sie im realen Italien ein neues Leben zu beginnen - immer noch ohne Liebe und Mann. - In ihrem relativ schmalen Romandebüt erzählt die Autorin zumeist in schnellen, lakonischen, oft witzigen und vielen englischen Dialogen von fünf Monaten im Hipsterleben einer jungen Frau im heutigen Berlin, in dem feste Beziehungen anscheinend nicht möglich sind. Für Freunde unkonventioneller Literatur mit nicht zu viel Tiefgang.
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Artikelbeschreibung

»Männer ohne Möbel« heißt dieses Buch, weil die Männer in Ellies Leben Angst vor richtigen Restaurants haben und Erdbeermilch trinken und auf Matratzen ohne Bettgestell schlafen. Es könnte aber auch »Zwischen uns ist alles gut« heißen, wie Alvaro sagt, der esoterische Argentinier, der Ellie ohne Erklärung nach einem halben Jahr verlässt. Oder »In Italien ist das nicht anders«? Weil auch in Italien, einer Kneipe am Neuköllner Landwehrkanal, alle nur Liebe wollen, egal ob sie sich für Marlon Brando halten oder ihrem Bier von einer Frau erzählen, von der sonst keiner glaubt, dass es sie gibt. Und Ellie? Besucht unter dem Titel »Mein Happy End bin ich!« einen Schreibkurs an der Volkshochschule. Dort lernt sie sich als Romanfigur zu betrachten und macht aus ihrem Leben ein Lieblingsbuch. Es endet in Italien, im richtigen - und mit einer Überraschung.Irgendwo zwischen Fleabag und Loriot, zwischen Herr Lehmann und Herr der Ringe erzählt dieses Buch mit Tempo und Lakonie von der Liebe in Zeiten von Codes und offenen Türen, von Lebensfreude-Duschgels und Tastentelefonen. Ein Buch für jede Young Fun Person - und für alle anderen noch viel mehr.

Produktsicherheit

Hersteller: Jung und Jung Verlag KG
Anschrift: Hubert-Sattler-Gasse 1|5020|Salzburg|AT
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Personeninformation

1986 geboren, lebt als Autorin und Journalistin in Berlin. Sie hat Amerikanistik, Englische Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Würzburg studiert und danach bei der dpa (Deutsche Presse-Agentur) gearbeitet. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien und war Stadtschreiberin in Kroatien und an der Nordsee. 
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