800 Jahre Ansbach im Wandel der Zeit

29,80 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Bayern im Buch-Rezension
Rokoko und Markgrafen haben der Stadt ihren Stempel aufgedrückt.
Ansbach wird 1221 erstmals als Stadt genannt, seine Geschichte beginnt jedoch schon im Jahr 786, als Gumbertus sein Kloster an den fränkischen König schenkt. Im 14. Jahrhundert fällt die Stadt an die Hohenzollern, die von nun an Ansbachs Geschichte bestimmen. Wichtige Themen sind das Handwerk als tragende Säule, ferner Industrie, Handel und Verkehr, bis zu den einheimischen Taxiunternehmen. Für das kirchliche Leben stehen die klösterliche Entwicklung, für Kunst die berühmte Fayencenproduktion, für Kultur die Bachwochen. Unter den Menschen, die in Ansbach ihre Spuren hinterlassen haben, werden Leonhart Fuchs (Leibarzt des Markgrafen), Simon Mayr (Entdecker der vier Jupitertrabanten) und die Familie Feuerbach genannt. Ausführlich wird auf das bewegende Schicksal des Findelkinds Kaspar Hauser eingegangen, dessen mysteriöse Biographie mehr als 150 Jahre nach seinem Tod die Wissenschaft bewegt. Nur kurz gestreift werden die Ansbacher Dichter Friedrich Güll, August von Platen und Johann Peter Uz.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Ansbach gehört zur Metropolregion Nürnberg und ist der Sitz der Regierung von Mittelfranken. Flächenmäßig ist das Mittelzentrum mit über 40.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Bayerns, verteilt auf mehr als 50 Ortsteile. <BR>Diese Fakten treten in den Hintergrund beim Blick auf die Kulturstadt und den Touristenmagneten Ansbach. Rokokostadt, markgräfliches Fürstentum, Bachwochen, Festspiele, Kunstsammlungen, Kaspar Hauser - das sind die Schlagworte, die sich für viele mit dem Ort an der fränkischen Rezat verbinden. <BR>Vor 800 Jahren wurde der Ort am Onoldsbach, der ihm auch seinen Namen gab, erstmals als Stadt in einer Urkunde erwähnt. Die vorliegende Chronik geht den Anfängen Ansbachs nach, stellt die Urkunde vor und verfolgt seine wechselvolle Geschichte bis heute. <BR>Gumbertus zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte - von der Klostergründung am Zusammenfluss von Onoldsbach und Rezat. Hier entstand später die Residenz, die in ihren eindrucksvollen Räumen wertvolle Kunstsammlungen präsentiert. Nach dem Abt ist die gleichnamige Hauptkirche der Stadt benannt. Auch einer der berühmtesten kunsthistorischen Schätze des Mittelalters trägt seinen Namen: die Gumbertus-Bibel. Ein Rundwanderweg von 17 Kilometern Länge führt vom Stadtkern bis zur Quelle des Onoldsbaches und ist nach Gumbertus benannt.<BR>Nicht weniger prägend für Ansbach ist Kaspar Hauser, dem im Markgrafenmuseum eine eigene Abteilung gewidmet ist. Der rätselhaften Geschichte des wohl berühmtesten Findelkindes Europas will sich ein eigenes Forschungsprojekt annehmen, das in seinem Sterbehaus angesiedelt wird. Auch davon ist in dem Buch die Rede. <BR>Es ist nicht nur die Vergangenheit, der sich der Rückblick auf 800 Jahre Stadt Ansbach widmet. Es sind die Menschen, die hier zum Aufbau und zur Blüte der Stadt beigetragen haben und dies weiter tun. Es sind internationale Unternehmen wie Oechsler und Bosch. Und es sind vor allem Menschen, die diese Stadt gestaltet haben. Der spätere erste bayerische König Max I. verbrachte für ihn einflussreiche Jahre hier unter seinem späteren Minister Montgelas. Es sind aber ebenso engagierte Unternehmer von heute. Auch an sie erinnert diese Chronik.

Produktsicherheit

Hersteller: buchfuehrung@wikom-media.de
Anschrift: Eichenplatz 2
Königsbrunn
DE
Kontakt: buchfuehrung@wikom-media.de
Mehr von Schötz, Hartmut; Gümbel, Miryam

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.