
Artikelbeschreibung
1996 erschien Elfenbeins erstes Buch, dessentwegen der Verlag überhaupt gegründet worden war: "Unterderhand", eine schmale Sammlung mit Gedichten von Andreas Holschuh, die vor allem besorgniserregende Erscheinungen und Ereignisse der frühen 1990er Jahre thematisierten: die AIDS-Epidemie, die wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen der deutschen Wiedervereinigung, die Jugoslawienkriege. Sein 30. Todestag bietet Anlass, weitere Bände aus dem umfangreichen Nachlass vorzulegen. Nach "Schraubstock" (2021), einer Sammlung mit Drogengedichten, die Holschuh vor seinem Tod noch selbst zusammenstellte, versammelt "Weltgitter" Gedichte über Kunst, Gesellschaft, Stadt, Natur und Liebe.
Produktsicherheit
| Hersteller: | Elfenbein Verlag |
| Anschrift: |
Benediktinerstraße 57 DE-13465 Berlin |
| Kontakt: | kontakt@elfenbein-verlag.de |
Personeninformation
Andreas Holschuh (1957-1996) lebte in Sinsheim und arbeitete als Krankenpfleger. Seine Gedichte erschienen erstmals in den frühen neunziger Jahren in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt in der Literaturzeitschrift »metamorphosen«. Er nahm sich 1996 das Leben.
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