Uhuwe liest vor

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Buchprofile - Rezension
Der weiße Uhu weckt in den Waldtieren den Wunsch, selbst lesen zu lernen.
Ort und Atmosphäre wirken idyllisch. Jeden Abend versammeln sich die Waldtiere voller Vorfreude unter der großen Eiche, um der Vorlesezeit zu lauschen. Der Ablauf folgt einem festen Ritual: Zunächst liest der weise Uhu Uhuwe die Privatpost der Tiere vor, danach folgen unterhaltsame Geschichten. Eines Abends bietet Uhuwe an, seinen Zuhörern das Lesen beizubringen; die Begeisterung hält sich in Grenzen. Mit Tricks führt der schlaue Uhu ihnen vor Augen, wie wertvoll diese Fähigkeit ist: Zunächst täuscht er einen Husten vor, dann sogar einen vollständigen Stimmverlust. Bestürzt erkennen die Tiere, dass ihre geliebte Vorlesezeit vorerst nicht mehr stattfinden kann. Allmählich begreifen Dachs, Eichhörnchen und Co., welche Vorteile das Lesen mit sich bringt. Schließlich bitten sie den hocherfreuten Uhuwe, sie zu unterrichten. Und er nimmt sich dieser Aufgabe nur allzu gerne an. – Die Begeisterung der Waldtiere für das (Vor-)Lesen ist ansteckend. Genau das macht einen Großteil des Zaubers dieses pädagogisch wertvollen Bilderbuchs aus. Es zeigt auf warmherzige Weise, wie bereichernd es ist, etwas zu lernen und zu können. Detaillierte Illustrationen in zarten Wasserfarben laden zum Entdecken ein. Sie verleihen dem Buch das Potenzial, schnell zum Lieblingsbuch vieler Kinder zu werden.
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Vera Lang empfiehlt:

Jeden Abend versammeln sich die Tiere des Waldes zur heißgeliebten Vorlesestunde vor der alten Eiche, dem Zuhause von Uhuwe. Dieser ist weit und breit der Einzige, der lesen kann. Weil er den anderen eine Freude machen will, schlägt Uhuweh eines Abends vor, den Tieren das Lesen beizubringen. Zu seinem Bedauern stößt er auf allgemeines Unverständnis. Die Waldbewohner sehen keinen Sinn darin, selbst lesen zu können, immerhin haben sie Uhuwe. Als dieser plötzlich krank wird, macht sich Verzweiflung in er Gemeinschaft breit. Wer soll jetzt die Gute-Nacht-Geschichte, Liebesbriefe oder Rezepte vorlesen? Als Uhuwe wie durch ein Wunder wieder fit und vital vor ihnen steht und die Vorlesestunde beginnen will, regen sich plötzlich die anderen Tiere. Wie wäre es, wenn er ihnen doch noch das Lesen beibringen könnte? Verschmitzt willig Uhuwe in den Vorschlag ein. Und schon bald ist er nicht mehr das einzige Waldtier, das lesen kann. – Dieses Bilderbuch überzeugt mit seiner Geschichte, Sprache sowie den detailreichen Illustrationen und ist schon zu Beginn des Jahres ein heißer Anwärter auf meiner persönlichen Liste der Lieblingsbücher von 2025.

Vera Lang, Medienberaterin Kinder- und Jugendbuch

Artikelbeschreibung

Jeden Abend warten die Waldtiere sehnsüchtig auf den ersten Stern am Himmelszelt. Denn dann beginnt die Vorlesezeit und alle versammeln sich unter der großen Eiche, in der Uhuwe, der weise Uhu, lebt. Seine Freunde und Freundinnen genießen die Geschichten, aber Uhuwes Vorschlag, allen das Lesen beizubringen, stößt auf Unmut. Wie schön ist es doch, wenn einem vorgelesen wird? Und wozu etwas lernen, was ein anderer bereits kann?

Doch als Uhuwe eines Tages hustet und vor Heiserkeit keine Gute-Nacht-Geschichten mehr vorlesen kann, ist klar, dass sich etwas ändern muss.

Eine Geschichte, die Lust aufs Lesenlernen weckt und mit Witz und List zeigt, dass es sich lohnt, selbst Dinge zu erlernen.

Tatjana Mai-Wyss entführt zur Geschichte von Christelle Saquet mit stimmungsvollen Bildern in den nächtlichen Wald zur Baumbibliothek von Uhu Uhuwe und seinen Freunden.

Für alle Fans von "Der Waldbuchclub".

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