
Artikelbeschreibung
Straftaten, Unfälle, Kriminalität, Opfer. Wenn die Polizei auftaucht, geht es oft um die brenzligen Themen des Lebens. Sie ist die einzige Institution im Staat, der es auf Grundlage von Recht und Gesetz erlaubt ist, Gewalt auszuüben. Darf eine solche Behörde humorvoll sein? Mark Heinemann ist überzeugt: Polizei darf und Polizei muss! Seit 2019 arbeitet der Journalist als Pressesprecher bei der Kreispolizeibehörde Paderborn und schreibt über den Einsatz- und Behördenalltag in den sozialen Medien. Mit Erfolg, denn seine Texte haben dort eine monatliche Aufrufrate von 2,5 Millionen. Mit Humor und Storytelling bringt der 45-Jährige die polizeilichen Botschaften in die Köpfe einer immer größer werdenden Leserschaft. Doch sein Job endet nicht mit dem täglichen Dienstschluss. Er lässt ihn auch in seinem privaten Alltag nicht los. »Lageberichte« heißt Mark Heinemanns erstes Buch, in dem nun alles zusammenkommt.
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Personeninformation
Mark Heinemann wollte einen Weg einschlagen, der seinen Eltern Schweiß auf die Stirn trieb: Beruf Sohn. Seine Erziehungsberechtigten spielten nicht mit. Nicht nach der Schule, nicht nach dem Magisterstudium in Geschichte, Kultur- und Medienwissenschaften. Blöd, aber immerhin war mit der Ausbildung vom Taxifahrer bis zum Medienmogul alles möglich. Er wurde freier Journalist, gründete eine Medienagentur und betrieb Marketing für ein Vier-Sterne-Hotel. Dann kam 2019 das Angebot, Pressesprecher bei der Polizei Paderborn zu werden. Öffentlicher Dienst, mit damals 36 zur Ruhe setzen. Klappte wieder nicht, denn Mark fing an, für die Polizei in den sozialen Medien zu schreiben. Der Rest sind Geschichten.
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