Ladybug

Die Stadt der Bienen
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Buchprofile - Rezension
Ladybug soll über die Wahl der Bienenkönigin schreiben, doch es gibt nur eine Kandidatin, Zensur und Vorurteile.
Die junge Journalistin Ladybug bekommt den Auftrag, über die Wahl der Bienenkönigin zu berichten. Sie hofft, dass dies ihrer Karriere Anschub gibt. Doch an der Grenze irritiert sie das herrische Auftreten der Zöllner, die ihren Begleiter sogleich wegführen. In der Stadt selbst versucht sie, Kontakt zu Bienen aufzunehmen, die sie aber wegen ihres Fremdseins ignorieren. Befremdlich ist auch, dass es nur eine Kandidatin gibt, die von ihren Anhängern euphorisch gefeiert wird, während Gegendemonstranten niedergeknüppelt und verhaftet werden. Es gelingt Ladybug, ihren Begleiter zu befreien und zurückzukehren. Ihren Artikel kann sie jedoch nur in einem Kleinstverlag veröffentlichen. Aber sie will unbeirrt Untergrundrecherchen betreiben. Die bunten, fröhlichen Illustrationen stehen im Widerspruch zu dieser düsteren „antifaschistischen Fabel“. Die zehn doppelseitigen textfreien Wimmelbilder laden zum Betrachten ein. Ein schwieriges Thema für informierte Leser:innen.
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Artikelbeschreibung

Ladybug ist fremd in dieser Stadt der Bienen. Eigentlich ist sie nur hier, weil eine alte Freundin, eine Biene, sie eingeladen hat, zu Besuch zu kommen. Aber die kann sie nicht finden, denn hier ist alles so anders und sie kennt sich ja gar nicht aus.Sie könnte die vielen herumwuselnden Bienen um Hilfe bitten, sagt ihr?Klar, auf die Idee kommt sie auch. Aber die wollen ihr gar nicht helfen. Es ist ihnen unangenehm von diesem fremden Insekt angesprochen zu werden, Ladybug ist so fremd für sie, wie es ein Marienkäfer mit fremdländischem Namen nur sein könnte.Am Liebsten ignorieren sie Ladybug ganz. Deren Sorgen sind nicht ihre Sorgen. Die Bienen gehen lieber ihrem gewohnten Alltag nach und sind sehr glücklich in ihrem privilegierten Wohlstand, in der perfekt für sie gebauten Stadt.Mit dieser Geschichte hat Federico Cacciapaglia eine kleine antifaschistische Comic-Fabel gezaubert, in der kindgerecht die Strukturen von systemischem Rassismus aufgezeigt und reale Begegnungen mit Fremdenhass auf individueller Ebene erzählt werden.Im Wechsel mit den kurzen Comic-Anekdoten gibt es auf 10 Doppelseiten große Bienenstadt-Wimmelbilder mit all den Gebäuden, Geschäften, Fahrzeugen und natürlich den Bienen. Und irgendwo steht ganz allein Ladybug, findest du sie?

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Hersteller: Jaja Verlag
Anschrift: Tellstr. 2
Berlin
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Kontakt: annette@jajaverlag.com
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